Nachdem Ubisoft am Wochenende mehrere Spiele-Keys auf der eigenen Plattform Uplay sperrte, die die Spieler wiederum von den Key-Händlern G2Play und G2A erworben haben, äußerte sich das Unternehmen noch einmal zu dem Thema.

Ubisoft - Deaktivierte Uplay-Spiele wurden via EAs Origin gekauft

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 8/121/12
Wer betroffen ist, sollte sich nicht an Ubisoft bzw. EA, sondern an den jeweiligen Händler wenden.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Gegenüber GameInformer gab man an, dass die Keys von EAs Origin stammen. Von dort sollen diese mittels gestohlener Kreditkarten-Daten erworben und schließlich weiterverkauft worden sein.

Entsprechend habe man die Keys deaktiviert, während sich betroffene Kunden bei dem jeweiligen Händler für eine Rückerstattung des Geldes melden sollten.

Electronic Arts hat das Ganze inzwischen bestätigt und temporär neuere Ubisoft-Spiele aus dem Origin-Store genommen, um sich gegen weitere betrügerische Käufe zu schützen. EA selbst kam diesen unautorisierten Keys auf die Schliche und informierte Ubisoft darüber. Auch Electronic Arts weist die Betroffenen darauf hin, sich doch mit dem jeweiligen Händler in Verbindung zu setzen.

Händler G2A hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und betont, dass man man auf keinen Fall für irgendeine der Vorgehensweisen verantwortlich sei. Man wäre sich des Prozesses bewusst und werde alles unternehmen, um eine Entschädigung anzubieten. Zudem wolle man jede mögliche Anstrengung unternehmen, um solche Vorgehensweisen zu verhindern und betroffene Händler vom Marktplatz auszuschließen.

G2A nämlich bietet die Möglichkeit an, Keys von externen Händlern auf dem Marktplatz erwerben zu können - in der Regel günstiger.