Bekanntlich übernahm Ubisoft vor einiger Zeit THQ Montreal für 2,5 Millionen Dollar, wodurch 'Assassin's Creed'-Miterfinder Patrice Désilets wieder zu dem Publisher zurückkehrte, nachdem dieser den Konzern vor etwa drei Jahren verlassen hat.

Und diesmal kehrt er Ubisoft erneut den Rücken, allerdings unfreiwillig. Ubisoft hat Désilets gefeuert, wie er selbst bestätigte. Er wurde persönlich darüber informiert, erhielt auch das Kündigungsschreiben in die Hände gedrückt und wurde von zwei Wachleuten aus dem Gebäude begleitet. Verabschieden konnte er sich nach eigenen Angaben nicht von seinem Team, auch seine persönlichen Dinge durfte er nicht zusammenpacken.

Désilets betont, dass es nicht seine Entscheidung war und Ubisofts Vorgehen haltlos und unbegründet sei. Daher möchte er entsprechend gegen Ubisoft vorgehen und für seine Rechte, sein Team sowie sein Spiel kämpfen.

Parallel dazu sollen die beiden Projekte 1666 und Underdog eingestellt worden sein, die sich bei THQ Montreal in Entwicklung befinden bzw. befanden. Scheinbar ist Ubisoft seit seiner damaligen Kündigung nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen.

Ubisoft stellt Désilets zweites Ausscheiden übrigens in einem Statement so hin, dass die Gespräche zwischen ihm und dem Unternehmen nicht zufriedenstellend waren und er von sich aus gegangen ist.