Two Worlds – Test

PC

Eine Medaille mit zwei Seiten: Two Worlds spaltet die Gemüter!

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von Sebastian Weidner, 29. Mai 2007 11:00 Uhr

Nerviges Autoleveln in "The Elder Scrolls IV: Oblivion", peinliche Bug-Eskapaden in "Gothic 3": So hoch die Erwartungen an die beiden meist erwarteten Genrevertreter im letzten Jahr waren, so enttäuscht zeigten sich viele Fans nach deren Veröffentlichung.

"Two Worlds" sollte den Versprechen der Entwickler zufolge natürlich alles besser machen und das darbende Genre aus seinem leichten Dornröschenschlaf wecken. Weder Bugs noch automatisch mitlevelnde Monster würde der Anwärter auf den Rollenspiel-Thron enthalten, so die Message im Vorfeld.

Ob Zuxxez das Versprechen tatsächlich wahr gemacht hat und die Platzhirsche mitsamt ihren Schönheitsfehlern auf die Plätze verweisen kann, haben wir in intensiven Testrunden überprüft. Im Folgenden unser Ergebnis!

Vor dem Untergang stehende Königreiche, entführte Prinzessinnen oder abgrundtief Böses, das ganze Welten zu zerstören droht: Fantasy-Rollenspiele geben sich genau wie Hollywood-Filme nur selten wirklich Mühe mit der Story. Die Inszenierung, dazu zählen etwa tolle Grafik, klasse Animationen und fesselnde Musikuntermalung, ist meist wichtiger. Die Spieler kaufen schließlich, was fantastisch aussieht, so die oft zitierte Meinung ganzer Marketing-Abteilungen.

Screenshot zu: Eine Medaille mit zwei Seiten: Two Worlds spaltet die Gemüter!Eine Aussicht wie aus dem Bilderbuch. Jetzt nur nicht den Berg herunter fallen! "Two Worlds" sticht kaum aus diesem monotonen Schema heraus. Statt verschleppter Prinzessinnen ist es hier eben eine verschleppte Schwester. Apropos: Ein Königreich steht natürlich auch am Rande des Abgrunds. Denn Kriegsgott Aziraal wurde in einem epischen Krieg vor Urzeiten von seinen Götterkollegen verbannt und steht jetzt kurz vor seiner Rückkehr. Was genau ihr, der strahlende Held, damit zu tun habt, und warum das Spiel eigentlich "Two Worlds" heißt, das gilt es im Lauf der Baukasten-Rahmenhandlung heraus zu finden.

Wirklich spannend ist das nicht. Irgendwie wirkt alles vorhersehbar. Verschwörungen, Geheimbünde, Bitterböses, Herzensgutes - nichts, das RPG-Fans nicht schon in zig anderen Titeln gesehen hätten. Richtig schlecht ist die Story freilich nicht. Wer von Fantasy-Klischees noch nicht genug hat und sowieso auf Drachen, Orks und Feuerbälle steht, der wird kaum enttäuscht sein.

Kommentare 4
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Chane31.03.2008 22:55
Ich spiele es seit einigen Wochen aber von Anfang an mit Patch 1.6.
Finde das Spiel total geil!
Macht irre Spaß und absolut süchtig.
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Antares01.07.2007 20:51
Macht nicht besonders lange Spaß, Gegner Totzuklicken oder mit sage und schreibe drei aktiven Zaubern zu beharken. Das wird doch sehr schnell laaaaaaaangweilig. Das Alchemiesystem ist auch recht fad'. Stapelbare Gegenstände - 'ne Innovation ?! Wo ist der Sinn dahinter ? Ich meine: Gefundener Ausrüstung Eratzteile zum reparieren entnehmen... ok - warum nicht ? Aber aus zwei Rüstungen eine machen die doppelt so gut ist ? Villeicht sollte ich mir damnächst auch fünf Paar meiner Lieblingshosen kaufen und mir zu Einer zusammenschneidern - damit die dann auch fünf mal so lange hält...
Dem zum trotz, hat das Spiel dennoch seinen Charme (Allerdings geht es meiner Meinung nach eher in Richtung Diablo denn Oblivion).
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GamefanoneGamefanone07.06.2007 14:38
ich spiel dat spiel seit 2 wochen und muss sagen das dass schon zutrifft was da geschrieben ist und find och dat Gothic 3 of jeden fall besser ist aber Two Worlds is im grunde och n colles rollenspiel
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FjoergynFjoergyn30.05.2007 15:37
Hattet ihr einen Vertrag á la "3 Wochen nach der Werbekampange darf kein Review unter 90% erscheinen" ? Würde ja zum Publisher passen - und zu gamona ;)
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