Vor knapp drei Monaten verstarb der Streamer Brian Vigneault alias "Poshybrid" nach 22 Stunden in einem Livestream. Nun steht das Ergebnis seiner Autopsie fest. Der Streamer starb an einer Überdosis Fentanyl, einer Substanz, die häufig als Schmerzmittel genutzt wird.

Poshybrid war immer für seine ausgedehnten Streams bekannt. Nach einer extrem kräftezehrenden Woche mit mehreren langen Übertragungen, wollte er diese mit einem 24-Stunden-Stream abschließen. Nach 22 Stunden machte er eine Pause, verließ den Raum und kam nie wieder. Zuschauer vermuteten an dieser Stelle noch, dass er irgendwo eingeschlafen wäre. Doch am nächsten Morgen fand die Polizei den Toten auf. Nun steht fest, dass Poshybrid an einer Überdosis Fentanyl gestorben ist. Dieses Schmerzmittel wird häufig als Droge missbraucht. Ob er die Substanz als "Doping-Mittel" für seine Streams einnahm, ist noch unklar.

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Die Folgen von Fentanyl

Vor allem in den USA ist Fentanyl als Droge ein wachsendes Problem. Sie ist 50 Mal stärker als Heroin dosiert und hat von 2014 bis 2015 etwa 10.000 Menschen das Leben gekostet. Durch die höhere Dosierung wird sie zum Strecken anderer Substanzen genutzt, was zu schwerwiegenden Folgen bei den Konsumenten führt. Bekanntester Todesfall dieser Droge dürfte wohl Sänger Prince sein, der 2016 an einer Überdosis verstarb. Auch in Deutschland werden immer wieder neue Todesfälle dieser Droge berichtet.