Turtle Rock Studios, die Macher von Left 4 Dead und dem kommenden Evolve, fühlten sich als unabhängiger Entwickler glücklicher, wie Mitgründer Phil Robb gegenüber Eurogamer erklärte.

Laut ihm arbeitete man wunderbare sechs Jahre mit Valve als unabhängiges Studio zusammen, bevor man schließlich aufgekauft und in Valve South umgetauft wurde. Und dann hätten sich die Dinge verändert. Robb zufolge war es letztendlich eher ein Alptraum, mit einem anderen Team an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten, das "800 Meilen" entfernt war.

Man sei häufig über sich selbst gestolpert und man war auch nie so richtig glücklich mit dem Ganzen. Schließlich suchte man das Gespräch mit Valve-Chef Gabe Newell und erklärte, wieder unabhängig sein zu wollen. Der Entwickler arbeitete mit Valve also noch an Left 4 Dead 2, bevor sich das Studio zwei Jahre nach der Übernahme wieder loslöste.

Für ihn und Chris Ashton sei das der beste Ort gewesen, an dem sie jemals arbeiteten. Sie waren auch schon bei EA und anderen Unternehmen, aber man wollte nicht, dass es einfach endet. Turtle Rock sei eher etwas wie eine Art Zufluchtsstätte für geschmähte Entwickler gewesen - die Mitarbeiter hatten zehn bis 15 Jahre Erfahrung in der Branche.

Als man davor stand, das vielleicht aufgeben zu müssen, dachte man sich zwar, keine Geschäftsmänner zu sein und ohnehin nicht so richtig zu wissen, was man da überhaupt tue, doch man wollte nicht mehr für jemand anderes arbeiten. Und Valve war am Ende so nett, auch den Namen des Studios zurückzugeben. Im Anschluss entwickelte man noch DLC für sie, bevor mit Evolve ein großes Projekt angegangen wurde.

Zu dem Spiel lest ihr mehr in unserer Evolve Vorschau.