Der Gebrauchtspielemarkt ist den Entwicklern und Publishern ein Dorn im Auge. Immerhin geht ihnen durch den Weiterverkauf der Spiele Geld verloren, dass sie verdienen könnten, würden Spieler ein neues Spiel kaufen. Bei Treyarch ist man der Überzeugung, dass die Entwicklung guter Spiele die beste Waffe gegen den Gebrauchtspielemarkt ist.

Treyarch - Gute Spiele als Waffe gegen den Gebrauchtspielehandel

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Je besser der Multiplayer, desto weniger werden Spiele weiterverkauft - hofft Treyarch
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Treyarch will daher eine Multiplayermodus entwickeln, der ein absolutes must-have darstellt, anstatt ein Einmal-Code-System einzuführen, um so den Gebrauchtspielemarkt zu bekämpfen.

Dementsprechend braucht man keinen Code um mit Black Ops online zu gehen und der Multiplayermodus soll so überwältigend und so gut unterstützt werden, dass die Spieler ihre Version gar nicht auf die Idee kommen, ihre Version zu verkaufen.
„Der Multiplayer ist extrem wichtig für den Erfolg der Serie. Er hat so eine unglaubliche Anziehungskraft – da draußen sind Millionen Leute, die jeden Tag Call of Duty online spielen“, sagte Mark Lamia, Chef des Studios.

„Es unterhält die Leute in einem geradezu wahnsinnigen Ausmaß und wir arbeiten hart daran, dass das auch für eine lange Zeit so bleiben wird – und wir werden das Äußerste aus Black Ops herausholen.“

„Unser besonderes Augenmerk nach dem Release wird es sein, sicher zu stellen, dass unsere Fans engagiert bleiben und hoffentlich im Endergebnis das Spiel behalten werden statt es weiter zu verkaufen.“

Activision als Publisher der Call of Duty Serie hat sich jedoch das Ziel gesetzt den Gebrauchtspielemarkt dadurch zu bekämpfen, dass sie Downloadinhalte viel wichtiger machen. Das könnte ein Hinweis darauf sein, wie die Unterstützung für den Black Ops Multiplayer aussehen wird.