Noch etwa ein halbes Jahr müssen die Fans des Schwarzen Auges auf die Rückkehr ihres Rollenspieluniversums auf die PC-Monitore warten, einen technischen Vorgeschmack auf das, was die „Drakensang“-Engine kann, gibt es schon jetzt. Denn das Piraten-Adventure „Treasure Island“ setzt auf eben jene Technik, die im Herbst Aventurien zu neuem Glanz verhelfen soll.
Neben der Technik haben wir natürlich auch alle anderen Bereiche der Versoftung des berühmten Stevenson-Romans „Die Schatzinsel“ begutachtet und verraten Euch im Test, ob Ihr an Bord der Hispaniola gehen oder besser bei Rum und Grog in der nächstbesten Spelunke versumpfen solltet.
Der junge Jim Hawkins hat gleich mehrere Probleme: Er sitzt nach dem Tod seiner Eltern in deren abgehalfterter Bar fest, hat kaum Kundschaft, bis in die Hafenstadt Bristol sind es zwei Wochen mit der Kutsche und der Internetzugang ist im Piratenzeitalter auch noch nicht gelegt. Dazu gesellt sich mit dem mürrischen Bill Bones auch noch ein Gast, der zwar viel säuft, jedoch bislang nichts zahlt.
Als erstes Ziel gilt es Bill Bones abzufüllen, um ihm so Informationen über seine Schatzkarte zu entlocken.Doch „Treasure Island“ wäre kein reinrassiges Adventure, wenn man dem Raubein am Tisch nicht mit ein paar Hilfsmitteln das ein oder andere Geheimnis entlocken könnte. Dummerweise hat der gute Bill nach dem ersten nachgeschenkten Rum schon wieder die Lust am abendfüllenden Gespräch verloren und verlangt nach mehr. Ein kleiner Ausraster später, nachdem wir den Seemann mit bloßem Wasser abfüllen wollten, verlangt er nun auch noch von unserem besten Brandwein. Da aber im TV nichts außer einem tuntigen Möchtegernpiraten läuft, geben wir nach und spazieren in den Keller.
von HMH Interactive, Radon LabsGenre: AdventurePC: 2.10.2008Offizielle WebseiteUSK: Noch nicht geprüft
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