Traumjob Zocker – Kolumne

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Traumberuf: Spieleredakteur – eine Kurzanleitung

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von Volker Schütz, 06. März 2007 11:02 Uhr

Nichts übertrifft das glamouröse Leben eines Journalisten in der Spielebranche. Als Erster »Gothic IV« spielen und der Chef drückt einem für diese Bürde das Geld bündelweise in die Finger. Die Kleiderschränke quellen über von PR-Geschenken, coole Presseevents sorgen für endlose Action, und die Dates mit Messemäusen sprengen jeden Terminkalender.

Um auch euch diesem Traum näher zu bringen, erläutere ich in der folgenden Kurzanleitung die Geheimnisse unserer Zunft. Auf dass euch das ewig währende Glück zuteil werde.

Beginnen wir mit den Grundqualifikationen. Wie an mir zu sehen, ist die Beherrschung der deutschen Sprache - entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben - rein optional für den Beruf. Viel wichtiger ist es, den Word-Thesaurus zu schlagen, wenn es um Synonyme für den Begriff »Held« geht. »Heroe«, »Recke«, »Kämpe« oder »wackerer Streiter« wären ein guter Anfang. Notfalls hoffe man auf das Kurzzeitgedächtnis der Leserschaft und beginne mit der Wortrotation.

Screenshot zu: Traumberuf: Spieleredakteur – eine KurzanleitungVon links nach rechts: Held, Heroe, Recke, Kämpe. Denn es gilt, entgegen der ausnahmslosen Regel über Regeln ohne Ausnahmen die Regel: Wiederholungen sind böse! Sehr, sehr böse! Niemals fliegen Fliegen Fliegen hinterher. Eher bewegen sich »Mitglieder der Ordnung der Zweiflügler« die Gravitation Lügen strafend hinter anderen »aeronautischen Parasiten« durch die Luft.

Ein etwaiger Mangel an deutschen Vokabeln ist durch ungewöhnliche Alternativen, typischen Tester-Slang und notfalls Anglizismen auszugleichen. Deswegen muss jedes Review eines Racinggames Boliden aus Spieleschmieden enthalten und ein Rollenspieltest Widersacher sowie Opponenten.

Kommentare 11
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vsvs16.03.2007 20:08
Wow ... das geht runter wie Öl. Werde mir weiter Mühe geben. :)
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Tobi15.03.2007 19:45
So....
Ich muss/will nun, nachdem ich seit einiger Zeit deine Kolumnen lese, auch mal ein Kommentar schreiben.
Was mir nämlich aufgefallen ist:
Je besser (meiner Meinung nach) und intellektueller der Artikel, desto weniger Kommentare gibt es. Von daher hat Kastrator wohl leider recht, auch wenn ich das Problem weniger in dem lesen selber, als in dem Verstehen sehe.
Von daher von mir mal ein ganz großes Lob, du hast mir schon viele Denkanstöße geliefert und ich bitte dich auch weiterhin Artikel dieser Art zu schreiben auch wenn die Resonanz eher gering ausfällt.
mfg Tobi
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Chico08.03.2007 21:53
Ich sag nur: Amen!
Das war schließlich das gamona-Unser... XD
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TBaTBa07.03.2007 13:03
Und wii originell das war :P
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CorellCorell07.03.2007 08:25
Originell war "Das rockt die Klöten" xD
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David HainDavid Hain06.03.2007 20:30
hmm...ich fühle mich so...ertappt ;)

"Infernalisch gut" ist doch super originell...oder nich?
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plasmaschleuderplasmaschleuder06.03.2007 18:19
hehe - erzählt doch nicht.. ihr schreibt doch gar nicht mehr selbst... sondern diktiert nur... das Schreiben übernehmen doch die halbnackten Messehäschen :)...
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Alex06.03.2007 17:23
Voll krass!
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Kastrator06.03.2007 16:52
Möchte nicht wissen, wie lange der durchschnittliche Trottel braucht, um den Text zu lesen.
Denn zumindest beim Schreiben hapert es ja mittlerweile bei den meisten (Deutschen) enorm.

Man kann nur hoffen, dass sie das Lesen nicht auch verlernen, denn sonst kann man mit sowas bald auch kein Geld mehr verdienen.
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CrashOverwriteCrashOverwrite06.03.2007 16:30
*drei daumen hoch wenn ich soviele hätt* seeeehr geil *lach* :)
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JoelleJoelle06.03.2007 12:15
Wunderschön geschrieben! Ich wünschte mir wäre diese Gabe zuteil, mich derarig zu artikulieren, um mit Spieletests (bin leidenschaftliche Rollenspielerin, gerade auch in der LotRO-Beta) mein Geld zu verdienen! Mein Lob an diese geistige Kunstfertigkeit ;)
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