Transformers lief Mitte der 80er auf dem "Skychannel" und war nur über Kabel zu empfangen. Hatten wir aber nicht. Deshalb musste ich immer zu meinem besten Freund pilgern, um die animierten Roboter in Aktion zu erleben. Eigentlich war er aber der Fan und ich hing immer nur neben ihm vor der Glotze ab. Bei Transformers: Kampf um Cybertron vom Entwickler High Moon verkehrt sich das Ganze jedoch ins Gegenteil.
Ballerspiele packt mein Freund nur mit der Kneifzange an (Motionsickness, hahaha!), während ich mich für alles begeistern kann, was knallt und explodiert. Beste Voraussetzungen also, um mich in das aktuelle Abenteuer der Krieg führenden Space-Robos zu stürzen.
Der Kampf um Cybertron wird in zwei Perspektiven ausgefochten. Entweder versucht ihr mithilfe des dunklen Energons als Megatron die Macht zu erringen und die Decepticons zum Sieg zu führen, oder ihr kämpft aufseiten der Autobots ums nackte Überleben. Oder beides.
An deftigen Explosionen mangelt es wahrlich nicht.Denn ihr habt die Wahl über die beiden in fünf Kapitel aufgeteilten Handlungs-Stränge, die euch jeweils etwa vier bis fünf Stunden beschäftigen - je nachdem, ob euch die Suche nach versteckten Icons interessiert, oder nicht. Auf diese Weise wird jedoch nicht platt und billig die Spielzeit gestreckt, handelt es sich doch in beiden Fällen um eigenständige Storys mit unterhaltsamen und toll inszenierten Zwischensequenzen.
Bevor ihr euch in einen Kapitelabschnitt stürzt, habt ihr ferner die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Transformers-Charakteren. Spielerisch ist eure Entscheidung jedoch von geringer Bedeutung, da sich die Spielfiguren von ihren Fertigkeiten grundsätzlich nur wenig unterscheiden und die Auswahl zudem von den Anforderungen des Levels eingeschränkt sind.
Das Charakter-Design überzeugt mit einer Vielzahl an sehenswerten Details.In einem Fluglevel steht daher beispielsweise nicht Megatron zur Verfügung, sondern neben zwei weiteren Transformers-Bots ein gewisser Starscream. Einen deutlich größeren Einfluss auf den Spielablauf hat eure Entscheidung jedoch dann, wenn ihr im Koop-Modus antretet.
Dieser ermöglich bis zu drei Spielern gleichzeitig das waffenstarrende Abenteuer zu bewältigen und die gesamte Kampagne Seite an Seite mit einigen Freunden zu spielen. Dann ergibt es auch Sinn, wenn einer der Charaktere über Heilfertigkeiten verfügt oder die anderen mit Buffs versorgen kann.
Währen die KI-gesteuerten Mitstreiter im Einzelspielermodus ihre hilfreichen Funktionen scheinbar per Zufallsprinzip einsetzen und unseren Robot selbst dann nur selten heilen, wenn wir kurz vorm Abnippeln sind, sieht das im Zusammenspiel mit menschlichen Kameraden natürlich ganz anders aus. Spielt ihr dagegen allein, begleiten euch zwar immer zwei Figuren durch die Handlung, als große Hilfe erweisen sich diese Gefährten jedoch selten. Sie ballern zwar munter drauf los, ihre Schusswirkung ist meist gering.
von Activision Blizzard, High Moon StudiosGenre: ActionPC, PS3, XBox 360: 25.6.2010Freigegeben ab 12 Jahren
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
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sonst is das spiel eigentlich relativ gut, trottzdem muss ich auch das nicht inovative einsetzten der Autoform als minus anstreichen...
AUßerderm finde ich die Waffen auswahlr etwas gering und fände es besser, wenn ejder transformers seine eigenen Waffen hätte!
Singleplayer richtig gut inszeniert, gute Story, Koop-Möglichkeit und und und.
Der Multiplayer bedient sich bei UT3, Modern Warfare und Team Fortress 2, packt n paar eigene Sachen dazu und gehört im Bereich Multiplayer eines Shooters zum besten was ich bisher gespielt habe.
Da kann ich auch über die doch nicht ganz so helle KI und das nicht perfekte Waffenbalancing hinwegsehen.
Für Shooterfans ists ein gelungener Shooter, für Transformers Spiel ein Blockbuster!
Wenns nen Split Modus hat wärs durchaus interessant für micht.
Design und Grafik sind aber erste Sahne, nur muss nen Action Spiel mir da mehr bieten als das.
Alles in allem auf jedenfall kein schlechtes Spiel, aber zu sehr Mainstream/Casual.