Trainz 2004 Deluxe (PC-Test)
(von Martin Schnelle)

Der »Train Simulator«-Konkurrent ist wieder da: »Trainz« ist eine echte Alternative sowohl für Modelleisenbahnfans als auch Freunde der richtigen Stahlrösser. Die Deluxe-Version bietet dabei einiges mehr als das Ende letzten Jahres erschienene Original.

Seit dem Microsoft »Train Simulator« hat auch endlich die Eisenbahnfraktion eine adäquate Simulation ihres Lieblingsobjektes am PC. Und groß war die Enttäuschung, als die Entwicklung am Nachfolger eingestellt wurde. Doch schon seit einer Weile gibt es mit »Trainz« eine starke Konkurrenz.

Trainz - Railroad Simulator Deluxe - Zugfahren in Reinkultur? Martin Schnelle hat die neue Deluxe-Version der Sim einem Test unterzogen!

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Vom System her relativ offen lädt auch dieses Produkt dazu ein, eigene Strecken, Loks und andere Objekte zu designen und in der Öffentlichkeit zu verbreiten. So müssen Sie also nie darben, wenn Sie auf der Suche nach neuen Zügen und Landschaften sind.

Was ist neu?
Was sind die Unterschiede der Deluxe- zur Standardversion? Erst einmal steckt der Inhalt nicht mehr in einer DVD-Box, sondern hat eine Faltschachtel. Vier einzelne Handbücher erläutern das Spiel, außerdem liegen auf den CDs nun auch das Servicepack Eins und Zwei vor, die unter anderem eine verbesserte KI, verbesserte Grafik

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und Objekte umfassen. Außerdem finden Sie auf einer Bonus-CD zusätzliche Artworks und Objekte, die vierte Scheibe enthält das Programm »Paintshed«, mit dem Sie Ihre Züge individuell gestalten können und Dinge aus älteren »Trainz«-Versionen zum Programm kompatibel machen. Schon in der Originalversion enthalten war ein Streckeneditor, mit dem Sie recht simpel neue Strecken verlegen, Objekte beliebig positionieren und das Terrain verändern können.

Zwei unterschiedliche Steuerungssysteme
Wer es besonders realistisch mag, steuert die Lok vom Führerhaus aus
und hat dabei Zugriff auf alle Systeme der Bahn wie die unterschiedlichen Bremsen oder die ganzen Dampfmechanismen bei alten Loks. Einsteiger werden sich lieber am DCC-System orientieren, mit dem Sie die Lok wie eine Modelleisenbahn steuern: ein Knopf zum Gasgeben, einer zum Bremsen.

Natürlich können Sie Waggons abkuppeln und neue Züge generieren, denen Sie Befehle geben können. Anders als im MS »Train Simulator« sind Sie hier nicht nur auf das Geradeausfahren beschränkt, sondern können richtig funktionierende kleine Systeme entwickeln, um diesen Zug nach hier, den anderen nach dort zu schicken.

Unterschiedliche Aufgaben
Die beiden Hauptspielmodi unterscheiden sich wie folgt: in »Fahrer« eignen Sie sich die Grundkenntnisse im Lokfahren in 12 Missionen an, darunter mehrere Tutorials. Hier sollen Sie Aufgaben erfüllen wie Passagiere auf einer Linie zu befördern oder verschiedene

Fabriken mit unterschiedlichen Gütern zu versorgen. Sind Sie firm im Lokführen, gehen Sie zu den neun Aufträgen in »Szenario« über. Hier ist eher der Modelleisenbahner gefragt, denn es stehen komplexe Probleme an, die Sie mit der gleichzeitigen Verwaltung mehrerer Züge lösen sollen.

Dabei machen Sie den KI-Fahrern Vorgaben und sorgen so für den reibungslosen Ablauf. Sie steuern auch Dinge wie Signale und Weichen und nehmen so Einfluss auf die Fahrt. Unfälle lassen sich dabei leider nicht provozieren, doch dank des Editors lassen sich damit beliebig komplizierte Streckensysteme kontrollieren.

Grafisch und spielerisch durchwachsen
Zwar rennt hier der eine oder andere Passagier über den Bahnsteig, zuweilen fahren auch Autos über die Straßen. Doch alles wirkt recht steril und detailarm. Das liegt auch daran, dass - im Gegensatz zum »Train Simulator« - ganze Gegenden und

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nicht nur die direkte Umgebung des Gleises dargestellt werden. Trotzdem ist hier noch Verbesserungspotenzial zu sehen, auch an den relativ polygonarmen Zügen. Die Qualität der insgesamt 21 Aufgaben unterscheidet sich recht deutlich. Das liegt offensichtlich daran, dass dieses zumindest zum Teil von Fans erstellt wurden. nicht nur die direkte Umgebung des Gleises dargestellt werden. Trotzdem ist hier noch Verbesserungspotenzial zu sehen, auch an den relativ polygonarmen Zügen. Die Qualität der insgesamt 21 Aufgaben unterscheidet sich recht deutlich. Das liegt offensichtlich daran, dass dieses zumindest zum Teil von Fans erstellt wurden.