Der Spielehersteller Games Workshop hat immer noch einen gewissen Glanz. Der wird vor allem von zwei Dingen poliert: Flair und Erinnerungen. Als ich fröhlich durch die Welt pubertierte, stolperte ich zum ersten Mal in eines dieser Fantasy-Geschäfte, von denen es in Deutschland ein paar gab. Da war es um mich geschehen.

Football und World-of-Warcraft-Konkurrenz

Die Bücher und die Pen-and-Paper-Rollenspiele, die fand ich interessant. Fasziniert war ich aber von einem Tisch. Der war das soziale Zentrum des Ladens. Hier wurde geredet, gewürfelt, geflucht, gejubelt, gegessen, getrunken. Alle schienen sich zu kennen. Und es gab Armeen. Echte Armeen, Figuren, die über Kunstrasen marschierten. Am schwarzen Brett gab es Zahlenkolonnen, Ranglisten und Termine, wann das nächste Mal Untote auf Menschen treffen würden. Es ging um etwas.

Doch die großen Tabletop-Zeiten sind vorüber und Games Workshop streut die Lizenzen für Warhammer, Warhammer 40.000 und Co breit in die Videospielbranche. Diese Titel sind häufig keine schlechte Ersatzdroge, denn die Preise für die Figuren sind, nun ja, noch unverschämter als früher. Ein Blick in die nahe Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft

Warhammer Online: Age of Reckoning (PC)
Als das MMORPG angekündigt wurde, war bei mir alles andere unwichtig. Ein Online-Rollenspiel in der Warhammer-Welt, das war etwas, von dem ich seit Warhammer Fantasy Roleplay geträumt hatte. Die Idee des Realm vs. Realm war genial und gab dem ewigen Kampf zwischen Ordnung und Chaos eine weitere Qualität und elektrisierte mich. Mehrere Monate verbrachte ich nach der Veröffentlichung 2008 auf den Servern. Leider wurde Age of Reckonung doch nicht der „World of Warcraft“-Killer, als der es (wie alle MMORPGs) angekündigt war. Stattdessen starb es einen langsamen, stetigen Tod. Die von Games Workshop erteilte Lizenz lief 2013 aus, die Server wurden abgeschaltet. Trotzdem: Age of Reckoning ist neben Dark Omen (1998, Electronic Arts) das beste digitale Spiel im Warhammer-Fantasy-Setting.

Wer es noch nicht gespielt hat: leider zu spät.

Das kommt auf Warhammer-Fans zu - Total War, Gothic und ein ewiger Kreuzzug: Wir bringen Ordnung ins Chaos der Lizenzspiele

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Die Zeit von Warhammer Online ist abgelaufen. Schade eigentlich.
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Warhammer Quest (PC, iOS)
Kennt jemand Hero Quest? Ja, genau, das Spiel von MB, das in den 1980er Jahren wohl in jedem zweiten Kinderzimmer Deutschlands stand. Die Spieler laufen und kämpfen als Gruppe von Helden durch ein Dungeon, das aus Bodenplänen aus Pappe besteht. Und Monstern. Und Fallen. Und Schätzen. Ein Dungeon Crawler für den Küchentisch. Das englische Original kam von Games Workshop, Warhammer Quest ist die Fortentwicklung aus Mitte der 90er Jahre. Und vielleicht das beste Brettspiel, das Games Workshop je produziert hat. Das Problem an der Videospielumsetzung, die es seit Januar 2015 gibt: Der Rundenstrategietitel ist zwar nah dran am Original, aber die Umsetzung ist mager. Vor allem die Mikro-Transaktionen für Levelaufstiege der Charaktere sind eine Unverschämtheit.

Packshot zu Total War: WarhammerTotal War: WarhammerErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

Wer es noch nicht gespielt hat: Finger weg.

Blood Bowl 2 (PC, PS4, XOne)
Blood Bowl ist wie gemacht für ein Ligensystem, denn es ist ein Sport. Vielmehr ist es American Football im der Alten Welt, wie der Kontinent bei Warhammer heißt. Orks, Skaven, Menschen, Vampire, et cetera – alle Armeen, die sonst die Klingen kreuzen, wollen bei Blood Bowl vor allem Touchdowns, Siege und Punkte. Das erste Blood Bowl von Cyanide war solide, aber leider nicht mehr. Es krankte an schlechter KI, verbuggten Ligen und nicht besonders viel Abwechslung. Dass sich die Franzosen nun an einem zweiten Teil versuchen, spricht für das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Der Trailer macht einen schmucken Eindruck. Mal sehen, ob das stachelige Football-Ei diesmal weiter fliegt.

Tendenz: Beobachten und antesten.

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Mordheim: City of the Damned (PC)
Während bei Fantasy Battle die Einheiten in Formation aufeinander zugeschoben werden und die Würfelbecher zum Einsatz kommen, ist Mordheim ein rundenbasiertes Skirmish-Spiel. Das ist zwar schlecht für den massenhaften Verkauf von Miniaturen, aber gut für ein Videospiel. Schon die ersten Präsentationen sahen vielversprechend aus, die Gameplay-Videos stehen dem in nichts nach. Was vor allem optisch und atmosphärisch ein kluger Zug gewesen sein dürfte, ist die Verquickung von Rundenstrategie und Dritte-Person-Perspektive. Die Szenerie der Karten riecht förmlich nach dreckigem Mittelalter, Magie und Verunreinigung durch das Chaos. Also genau das, was Warhammer von Hochglanz-Fantasy mit Gähnreizen abhebt. Die Early-Access-Variante ist auf Steam schon zugänglich.

Tendenz: Könnte positiv überraschen

Warhammer macht die New-Gen unsicher

Warhammer: End of Times Vermintide (PC, PS4, XOne)
Dass auch andere Entwickler diesen Unterschied offensichtlich erkannt haben, zeigt das frisch für Ende 2015 angekündigte Vermintide. In diesem Koop-FPS geht es gegen Horden von Skaven, die wegen des Warpgesteins eine Evolution erlebt haben: Die Ratten sind fast menschengroß, laufen auf zwei Beinen, sind intelligent – und suchen in Masse die Alte Welt heim. Ihr könnt zwischen fünf verschiedenen Helden wählen, um die Stadt Ubersreik (die Denglish-Namen von Games Workshop sind so plump, dass sie schon wieder genial sind!) vor der „apokalyptischen Invasion“ der Skaven zu beschützen. Die ersten Gameplay-Videos sehen aus wie ein Oldschool-Shooter samt Charakterentwicklung in der Warhammer-Welt. Moment, hat da jemand Heretic gesagt? Die Herrschaft des Chaos' rückt näher!

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Tendenz: Von stumpfer Massenshooter bis genialer Indiehit alles möglich

Total War: Warhammer (PC)
Doch alles zuvor ist eigentlich nur zweitrangig, denn die (verkaufsfördernde) Königsdisziplin für Games Workshop ist und bleibt die Umsetzung der Tabletop-Schlachten als Videospiel. Als Creative Assembly in London Warhammer als nächsten Teil ihrer Total-War-Serie ankündigten, ging ein Raunen durch den Saal. Bisherige Versuche gerieten bislang eher schlecht als recht, hatten nie Sandbox-Charakter, sondern waren sehr nah an einer erzählten Geschichte orientiert. Shadow of the Horned Rat (1995) war einfach zu schwer, Dark Omen gelang das 1998 sehr gut, und der bis jetzt letzte Versuch Mark of Chaos blieb ein Versuch. Doch wer sonst könnte epische Zusammenstöße von Völkern besser umsetzen als die Total-War-Macher? Was auf der Spielplatte das Kampagnensystem Mighty Empires und Kampfsystem Fantasy Battle sind, wird nun vermutlich in einer Mischung aus Runden- und Echtzeitstrategie auf dem PC zusammengeführt.

Tendenz: Wenn nicht das Chaos Creative Assembly Studio infiltriert, wird es die beste Umsetzung des Warhammer Tabletops, die es bislang gegeben hat.

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Auch heute noch gut spielbar: Dawn of War II.
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Warhammer 40.000: Dawn of War II (PC)
Wir machen einen Zeitsprung ins 41. Millenium. Dawn of War II wurde zwar allerorten abgefeiert, aber ich bin mit dem Titel nie richtig warm geworden. Das liegt vor allem daran, dass für mich Warhammer 40.000 mehr ist als ein Squad, der gelevelt wird. Denn Warhammer ist ein Spiel der Schlachten. Und das war beim ersten Teil von Dawn of War wesentlich deutlicher spürbar. Allerdings wette ich, dass Relic mindestens ein Konzept für ein drittes Dawn of War in der Schublade liegen hat. Denn ewig auf der Company-of-Heroes-Reihe herumreiten können die Spezialisten für Echtzeitstrategie auch nicht.

Wer es noch nicht gespielt hat: Nachholen, es macht Laune.

Space Marine (PC, PS3, X360)
Grafisch ein Genuss und für Fans sicher eine Abwechslung, in dritter Person schlachtend mit einem Space Marine durch alles durchzusägen, was einem auf einer imperialen Forgeworld so über den Weg läuft. Da es sich um eine Orkinvasion auf die Waffenschmiede in Planetenformat handelt, ist das eine ganze Menge. Das ist eine Stunde lang spaßig, wird aber danach eintönig, wenn ihr euch durch die x-te Gegnerwelle gemetzelt habt, um eure Lebensenergie wieder aufzutanken. Das ist die Spielmechanik: Töte, um zu leben. Das klingt genauso flach, wie Space Marine kurzweilig ist. Allerdings gibt es den Titel inzwischen für vergleichsweise wenig Geld. Ein Blick lohnt sich.

Wer es noch nicht gespielt hat: Für ein bisschen Gemetzel zwischendurch genau richtig.

Twin-Stick-Shooter, Hex-Rundenstrategie und Brettspiele

Warhammer 40.000: Kill Team (PC, PS3, X360)
„Ein Twin-Stick-Shooter im 40k-Universum, yesss!“, dachte ich und stöberte so lange im PlayStation Store, bis er auf meiner Festplatte lag. Und dann zerlegte ich mit meinem Marine das Ork-Raumschiff. Alleine ist das schnell langweilig, aber da steht ja Team nach dem Kill, und das ist der Mitspieler im Koop auf einem Bildschirm. Es ist ein wenig wie bei Zombie Nation: Nach zwei, drei Toden habe ich alleine keine Lust mehr und denke nur noch „Zeitverschwendung“, aber sobald jemand neben mir mit dem Controller auf der Couch sitzt, erhöht das den Spaßfaktor erheblich.

Warhammer 40.000: Kill Team - Blutiger Trailer9 weitere Videos

Wer es noch nicht gespielt hat: Zu zweit im Koop kurzweilig, alleine langweilig.

Warhammer 40.000: Armageddon (PC, iOS)

„There is no peace amongst the stars... there is only war!“ Nächte verbrachte ich vor Final Liberation von SSI (1997), eine Art Panzer General im Warhammer 40.000 Universum. Seit Ende 2014 gibt es nun Armageddon, und Ja, es ist das, was die Screenshots vermuten lassen: Hex-Rundenstrategie im ähnlichen Stil. Der altbekannte imperiale Kommissar Yarrick wehrt sich mit Marines in mehr 30 Missionen gegen eine riesige Invasion der Orks, angeführt vom ebenfalls gut bekannten Ghazghkull Thraka, diesem fetten, grünen Kampfkoloss. Armageddon heißt auch die imperiale Forgeworld, über die stählerne und grünliche Massen gegeneinander wogen. Das Rundenstrategie-Revival hat also auch Warhammer 40.000 erreicht. Oder, um der Nerdiness gerecht zu werden: Epic 40.000. Denn hier geht es nicht um Scharmützel mit ein paar Trupps, sondern um große Schlachten. Also das, was Games Workshop leider schon vor vielen Jahren als Tabletop-System einstampfte.

Wer es noch nicht gespielt hat: Panzer General und Warhammer 40.000 - Kommissar, was sind ihre Befehle?

Space Hulk und Space Hulk Ascension (PC)

Zugegeben, Electronic Arts hat den Schwierigkeitsgrad für die Konkurrenz bereits im Jahr 1993 sehr hoch gelegt. Die erste Umsetzung des Brettspiels fing vor allem die Atmosphäre eines durch die Schwärze des Alls schwebenden riesigen, unbekannten Raumschiffs genial ein. So genial, dass Fans schon mit der eigentlich soliden Fortsetzung Vengeance of the Blood Angels drei Jahre später ihre Probleme hatten. Der klaustrophobische Überlebenskampf menschlicher Marines gegen die fiesen außerirdisch Viecher namens Genestealer war vor allem im ersten Versuch fesselnd gut gelungen.

Dann kam das kleine Indie-Studio Full Control und legte 2013 eine originalgetreue Umsetzung der Rundenstrategie vor. Die ist so spielenswert, dass sich die Dänen an eine Fortsetzung wagten. Space Hulk Ascension entfernt sich jedoch in einigen Bereichen von der Vorlage: So hat der Nachfolger einen Rollenspiel-Einschlag samt Charakterentwicklung, die aber auch Puristen Spaß bringen dürfte. Die Idee, die Fähigkeiten der Terminator-Trupps nach eigenem Geschmack zu gestalten, lässt mir meine gepanzerten Schwergewichte einfach ans Herz wachsen.

Wer es noch nicht gespielt hat: Der erste Teil ist fast nur etwas für Liebhaber und Rundenstrategiefans, Ascension ist für breiteres Publikum einen Blick wert.

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Die Entwicklung von Deathwing ist noch nicht allzu weit vorangeschritten, macht aber schon jetzt Lust auf mehr.
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Space Hulk Deathwing (PC, PS4, XOne)
Die Space-Hulk-Lizenz hat Games Workshop sogar mehrfach vergeben: Derzeit basteln Streum On Studio an einem First Person Shooter, der in den veröffentlichten Trailern den Eindruck erweckt, als könnte da etwas Hervorragendes auf die Spielewelt zukommen. Dabei schlüpft der Spieler in eine Terminator-Rüstung und befehligt den Rest eines Einsatztrupps. Kollege Schmidt notierte bei seinem Vorabblick auf das Spiel vor allem: das Visuelle. Ansonsten ist nur die ungefähre Marschrichtung der schwerfälligen Vertreter imperialer Feuerkraft deutlich: Eher zu den ersten Umsetzungen von Electronic Arts als denen von Full Control. Heißt: FPS-Geballer in Echtzeit, gepaart mit strategischer Ansicht, die aber nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht. Und Schockeffekte im geistigen Sinne von Doom 3. Oder eher umgekehrt?

Tendenz: Wenn das Spielerische so gut wird wie das Visuelle jetzt schon aussieht, gibt es keine Fragen mehr.

League of Legends trifft Warhammer

Dark Nexus Arena (PC)
Ein MOBA im Warhammer-40.000-Universum? Warum ist da vorher noch niemand drauf gekommen? Der Tabletop-Trend geht ohnehin zu einzelnen Charakteren mit Spezialfähigkeiten, weg von Massenschlachten, bei denen die zuvor mühsam bemalten Figuren Reihe um Reihe die Spielplatte in Richtung Ablage verlassen müssen. Bei Dark Nexus Arena hauen sich Veteranen des 41. Milleniums in der Stadt Commorragh die Köpfe ein – unter anderen aus den Reihen der Marines, Orks, Tyranids, Eldar oder des Chaos. Die Entwickler wollen das „Twin Stick Blutbad“ noch vor dem Sommer als Early Access verfügbar machen und später im Jahr als Free to Play auf die Spielerschaft loslassen. Wem Dawn of War II zu sehr Echtzeitstrategie und zu viel Gerede war, für der sollte Dark Nexus Arena beobachten.

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Tendenz: Guter Ansatz, beobachten und antesten.

Warhammer 40.000: Regicide (PC)

Erinnert sich noch jemand an Battle Chess? Jetzt stülpt den Figuren eine 40k-Rüstung über, drückt ihnen ein paar Waffen und Ausrüstungsgegenstände in die Hände oder Klauen – und macht den ersten Zug. Bis es soweit ist, wird es noch etwas dauern, aber Regicide ist schon vorbestellbar, also dürfte es zumindest nicht mehr in der Versenkung verschwinden. Das rundenbasierte Schachbrett ist nur der Schauplatz, es soll verschiedene Spielmodi und -ziele geben. Einmal mehr stehen sich Menschen und Orks gegenüber: Die stinkenden Grünhäute wollen den strategisch wichtigen Planeten Hethgar erobern – aber die Marines haben etwas dagegen.

Tendenz: Puh, Schach Plus? Muss nicht sein, aber vielleicht kommt auch eine ungeahnte Suchtmaschine auf uns zu.

Warhammer 40.000: Eternal Crusade
Groß war die Trauer, als das MMORPG Dark Millenium im Zuge der THQ-Pleite eingestampft wurde. Doch es gibt auch Eternal Crusade, ein Massively-Multiplayer-Online-Titel im Sinne von Planetside 2. Der Schwerpunkt liegt also auf PvP. „Jeder liebt mehr Krieg“, sagen die Entwickler. Da springt zwar das geschulte Gewissen an, aber nun ja, im Warhammer-Universum mag das stimmen. Das Projekt finanziert sich über Crowdfunding und verspricht im Gegenzug einen Closed-Alpha- und Beta-Zugang im Herbst. Als Fraktionen des Dritte-Person-Geballers sind klassenbasierte Marines, Chaos, Orks, Eldar und Tyranids geplant. Der Planet Arkhona ist Schauplatz des vielseitigen Gemetzels, wo die Züge der Armeen in der strategischen Ansicht aus dem Orbit erwägt werden können, bevor das Geschehen auf Shooter-Ebene weitergeht.

Tendenz: Alles kann passieren. Die Gameplay-Videos der PvP-Schlachten sind vielversprechend.

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Battlefleet könnte eine richtig ordentliche Nummer werden. Daumen drücken!
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Battlefleet Gothic Armada (PC)
Raumschlachten in Echtzeit - wenn ein Zeitpunkt günstig für eine Umsetzung von Battlefleet Gothic ist, dann jetzt: Nicht ohne Grund beschießen Crowdfunder Chris „Wing Commander“ Roberts im Dauerfeuer mit Geld, so dass sein Projekt Star Citizen kaum mit neuen Ideen hinterherkommt. Der französische Entwickler Tindalos setzt allerdings auf Echtzeit, was naturgemäß beim Tabletop schwierig gewesen wäre. In der Kampagne invasiert eine Chaosflotte imperiales Einflussgebiet, wogegen der Spieler mit schwerfälligen Riesenkreuzern und anderen Schiffen vorgeht.

Im Mehrspieler-Modus sollen zusätzlich auch Orks und Eldar spielbar sein. Mit den Raumschiffen muss er so wie bei historischen Seeschlachten vorgehen – oder bei Games Workshops längst eingestellten Tabletop Man O' War: In Position bringen, Breitseite abfeuern, oder rammen und entern. Um bei der Vielzahl der Schiffe nicht den Überblick zu verlieren, kann er auch Verhaltensanweisungen geben, etwa den selbstständigen Rückzug bei übermäßigem Schaden anordnen. Allerdings muss sich der Kommandeur abseits der Raumschlachten auch um den Ausbau seiner Flotte kümmern. Spannend, dass der auch im Multiplayer schlachtübergreifend bestehen bleiben soll.

Tendenz: Bislang gibt es kaum etwas vom Spiel zu sehen, aber die Ideen klingen reizvoll. Beobachten!