Die Echtzeitschlachten sind auch im neuesten Sprössling der Total-War-Reihe ein entscheidender Bestandteil. Deshalb widmen wir ihnen einen eigenen Unterpunkt.

Keine Chance! Ich habe das Gefühl, meine Soldaten kämpfen nur mit halber Kraft. Was ist los?
Dafür gibt es zwei mögliche Gründe: Ausdauer und Moral. Wer seine Kameraden nur mit Doppelklicks im Sprint über das Schlachtfeld scheucht, laugt seine Truppen aus. Das führt zu verminderter Leistungsfähigkeit. Deshalb: Gebt euren Einheiten auch im Echtzeitmodus gelegentlich eine Pause und agiert zurückhaltend. Nur mit einer kontrollierten Offensive kommt ihr hier zum Erfolg.

Die Moral ist ebenso wichtig. Die Soldaten reagieren inzwischen höchst sensibel auf Veränderungen auf dem Schlachtfeld. Wird euer Konvoi Speerkämpfer beispielsweise flankiert oder gar in die Zange genommen, machen sie sich schleunigst aus dem Staub und verlieren den Mut. Deshalb solltet ihr immer darauf achten, dass eure Truppen in Formation bleiben und nicht wie wilde Knäuel von einem Scharmützel zum nächsten sprinten.

Achtet darauf, dass ihr euren General nicht verheizt und im Sturm verliert. Seine pure Anwesenheit bringt einen Moralbonus, dazu kommen natürlich noch die Feldbefehle. Auf der anderen Seite solltet ihr genau diese Vorteile im Kampf nutzen: Schaut euch das Terrain an und platziert Fernkämpfer wie Bogenschützen auf erhöhten Positionen. Benutzt berittene Truppen für Flügelangriffe und hebelt möglichst früh den gegnerischen General aus.

Was muss ich im Kampf mit den Hunnen beachten?
Die Hunnen gehören – gemeinsam mit den Römern – zu den stärksten Gegnern im Spiel. Attilas Truppen tauchen stets in großer Masse auf und setzen bevorzugt auf berittene Einheiten. Diese sind ausgesprochen flink und flankieren einen mit schnellen Scherenbewegungen. Gegentaktik: Platziert entweder selbst Reitertruppen auf den Flügeln und lasst es auf eine Konfrontation ankommen. Oder probiert, die Flanken mit Lanzenträgern abzusichern.

Gleichzeitig agieren die Hunnen sehr schnell. Das führt mitunter dazu, dass sie eure Formation vollständig auseinanderreißen und somit riesige Löcher in der Verteidigung entstehen. Haltet eure Truppen zusammen und versucht, die Hunnen mit schnellen Ausweichbewegungen auszukontern oder ihnen gar den Weg abzuschneiden.

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Wie erobere ich eine befestigte Stadt? Was hat es mit den Eroberungspunkten auf sich?
Bevor ihr überhaupt zur Großoffensive ansetzt, solltet ihr das Gebiet auskundschaften. Dadurch seht ihr die Position von Barrikaden und erkennt möglicherweise Lücken in der Verteidigung, die euch in der Hitze des Gefechts entgehen könnten.

Eroberungspunkte sind wichtig, aber nicht schlachtentscheidend. Sie funktionieren nach dem Capture-the-Flag-Prinzip. Je mehr Truppen ihr also um den Flaggenpunkt schart, desto schneller nehmt ihr diesen ein. Das bringt euren Truppen einen wertvollen Moralbonus. ABER: Schaut euch das Layout der vor euch liegenden Festung gut an und entscheidet, ob ihr den Eroberungspunkt bekommt, ohne gleich eure halbe Armee auf ein Himmelfahrtskommando zu schicken.

Grundsätzlich ist es bei der Belagerung immer klug, gleich von mehreren Fronten anzugreifen. Selbst wenn ihr eure Belagerungsmaschinen am Haupttor platziert, so kann ein Verband von Reitern und Bogenschützen auf der anderen Seite der Feste ein zweites Tor aufstemmen und dort für Trubel sorgen.

Was muss ich bei maritimen Einheiten beachten? Soll ich vom Meer aus angreifen?
Grundsätzlich sind Attacken von den Schiffen auf eine Siedlung oder feindliche Truppen keine gute Idee. Die Angriffswerte – speziell von klassischen Landeinheiten – sind an Bord eines Schiffs deutlich niedriger. Nicht zuletzt, weil sie sogar unter Seekrankheit leiden können. Daher: Bringt eure Truppen erst an Land, wartet eine Runde und greift dann an. Kommt es dagegen zu einem Seekrieg, lohnt es sich in die teuren, maritimen Truppen zu investieren. Ihre Kampfwerte sind an Bord der Schiffe deutlich höher und können einen zusätzlichen Vorteil bringen.

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