Es gibt insgesamt zehn spielbare Völker in Total War: Attila. Sie alle besitzen unterschiedliche Startbedingungen, wirtschaftliche Voraussetzungen und Spielweisen. Der Grad der Herausforderung unten rechts im Bildschirm – sortiert von „leicht“ bis „legendär“ – ist ein guter Indikator für den taktischen Anspruch der Fraktionen.

Alanen

Die Armee der Alanen ist zu Beginn der Kampagne in zwei Horden gespalten – eine westlich und eine östlich des Schwarzen Meeres. Dadurch sind Attacken mit zwei Truppenverbänden und daraus resultierendem Nachschub zumindest anfangs unmöglich. Deshalb bedarf es hier einer etwas komplexeren Strategie: Zieht mit den östlichen Truppen zunächst in den Kaukasus. Die dort ansässigen Abchasier und Lasika sind zwar zähe Brocken, aber mit Geschick schaffbar. Anschließend siedelt ihr euch dort an und rüstet die eigene Zivilisation auf. Im Westen läuft es ähnlich. Mutige Naturen plündern einige der oströmischen Siedlungen. Alternativ sind die kleinen Germanenstämme im Zentrum Europas ebenfalls ein potenzielles Ziel.

Total War Attila - Guide, Tipps & Tricks

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Franken

Wie es der Name schon erahnen lässt, haben sich die Franken im heutigen Frankreich niedergelassen. Dadurch grenzt ihr Gebiet unmittelbar an das des Weströmischen Reichs. Direkte Militärbündnisse besitzen die Franken nicht, allerdings Nichtangriffspakte mit den Alemannen, den Angeln und dem Weströmischen Reich. Insofern ist die Ausgangssituation ruhig. Der Schlüssel zu mehr Macht liegt im Norden Britanniens und ganz weit im Norden Skandinaviens. Die dort ansässigen Völker – also beispielsweise die Pikten in Britannien oder die Jüten in Skandinavien – sind leichte Beute und eifrige Tributzahler. Deshalb: Verstärkt die Truppen und schickt diese auf See nach Norden. Die zweite Armee lasst ihr als Verteidigung zurück.

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Hunnen

Die Hunnen sind zweifellos die außergewöhnlichste Fraktion in Total War: Attila. Denn sie können zu keinem Zeitpunkt angesiedelt werden. Das Reitervolk bezieht seine Macht aus dem Krieg und dem Kampf. Entsprechend offensiv muss man mit ihnen auch zu Werke gehen. Ihr Fokus auf berittenen Einheiten erfordert einiges Können auf dem Schlachtfeld. Das Ziel der Hunnen ist selbstverständlich der reiche Westen Zentraleuropas. Die nördlichen Stämme Germaniens stellen ein gefundenes Fressen für die Hunnen dar, ehe man sich mit dem oströmischen Reich anlegt. Ganz ohne Lager kommen aber auch die Hunnen nicht aus. Gelegentliches Pausieren zumindest einzelner Armeeverbände lohnt sich, um fortgeschrittene Gebäudetypen zu entwickeln und stetig neue Streitkräfte zu rekrutieren.

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Ostgoten

Die Ostgoten haben ein unmittelbares Problem: die mächtigen Hunnen. Die Kriegserklärung ist gleich zu Beginn der Kampagne ausgesprochen. Allzu lange sollte man daher nicht in dem Startgebiet verweilen. Vielmehr plündert man zunächst die Ländereien der Gepiden und zieht dann weiter nach Nordwesten. Damit schneidet man den Hunnen den Weg ab und verhindert, dass diese einem unversehens in die Flanke fallen. Eroberungen römischer Stellungen sind für die Ostgoten besonders nützlich. In Siedlungen mit bestehenden Gebäuden sind sie nämlich in der Lage, römische Einheiten zu rekrutieren.

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Oströmisches Reich

Das Oströmische Reich ist riesig und genau deshalb enorm schwer zu halten. Es brennt und lodert hier förmlich an allen Fronten. Hunnen, Alanen und Westgoten sind dem Osten spinnefeind. Wer das Gebiet halten will, benötigt Verbündete. Deshalb erkauft sich der kluge Feldherr zunächst Freundschaft und bringt beispielsweise die Ostgoten auf seine Seite. Dadurch sind die Hunnen erst einmal abgelenkt. Die zweite große Bedrohung sind die Sassaniden im Südosten. Sie sind dem oströmischen Reich zwar zahlenmäßig unterlegen, können aber aufgrund der großen Distanz dennoch zum Störfaktor werden. Hier schafft ein Nichtangriffspakt Abhilfe. Die ersten Ausbreitungsversuche sollten dennoch gen Osten gehen. Die dort ansässigen Stämme der Lasika, Armenia und Kartlier sind leichte Beute für die starken römischen Armeen. Kleiner Tipp: Versucht auch Handelsabkommen mit Verbündeten zu schließen. Das Oströmische Reich erhält automatisch 50 Prozent höhere Zölle als die übrigen Völker.

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