Achtung, die Hunnen kommen! Und damit euch Attila und seine Krieger nicht überrennen, gibt es hier die geballte Ladung Antworten auf die brennendsten Fragen.

Später im Guide beschreiben wir euch die einzelnen Fraktionen und wie man sich am besten mit ihnen ausbreitet, mit wem man wann Bündnisse schließen sollte und geben ein paar allgemeine Hinweise zu den einzelnen Spielweisen.

Total War Attila: Staatsführung - Tipps, Tricks und häufige Fragen

Macht, Intrigen und Rebellion – Total War: Attila macht euch zum Herrscher eines Großreichs mit all seinen Konsequenzen. Im Rundenmodus kontrolliert ihr Siedlungen, baut Wirtschaftswege auf und spielt Diplomat. Aber was muss man dabei genau beachten?

Hilfe! In meinen neuen Provinzstädten sinkt die Stimmung. Eine Rebellion droht. Was soll ich tun?
Nach dem Einnehmen einer Nebensiedlung oder gar einer Hauptstadt steht zunächst Aufbauarbeit auf dem Plan. Repariert die möglicherweise zerstörten oder angeschlagenen Gebäude. Dann profitiert die Stadt auch wieder von deren Vorteilen. Für den Anfang sollte zudem – wenn möglich – eine Armee dort stationiert werden. Diese hält die öffentliche Ordnung aufrecht und sorgt zunächst für Ruhe.

Langfristig ist dies allerdings keine Lösung. Deshalb lohnt sich ein Blick in die Stadtdetails. Sie verraten euch, welche Bedürfnisse, also beispielsweise Glauben oder Nahrung, befriedigt werden wollen. Entsprechend müssen die zukünftigen Bauvorhaben geplant werden. Ist Korruption ein Problem, müsst ihr dagegen einen Spion zu Rate ziehen.

Zu guter Letzt wollen natürlich die Bürger genau das, was uns die Politik vor jeder Wahl verspricht: weniger Steuern. Das Senken des Steuersatzes verbessert die Laune im Volk, schadet allerdings der Haushaltskasse. Daher solltet ihr diesen Schritt nicht als Dauerlösung wählen, sondern nur für den Übergang.

Ist die Rebellion dagegen schon im vollen Gange, hilft nur schnelles, militärisches Eingreifen mit maximal verfügbaren Mitteln. Ansonsten richten die Separatisten nämlich großen Schaden an!

Horden-Mechanismus – Wie bekomme ich mein ziehendes Volk in den Griff?
Völker wie die Hunnen oder die Vandalen spielen sich grundlegend anders als etwa die Ostgoten, die Sassaniden oder die Römer. Sie besitzen (zunächst) keine traditionellen Siedlungen, sondern stellen ihre Zelte dort auf, wo es ihnen passt. Ihre Wirtschaft basiert nicht allein aus den erbauten Gebäuden, sondern auch auf den aus Plünderungen eroberten Ressourcen.

Ihr müsst also offensiv spielen und gerade zu Beginn der Kampagne mit wenigen Armeen viel Strecke machen. Nur so holt ihr nämlich ausreichend Goldmünzen zum Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft rein. Außerdem lohnt es sich, möglichst schnell Tributstaaten einzurichten. Das Heil liegt hier tatsächlich in der stetigen Bewegung.

Soll ich eine Stadt erst belagern oder direkt stürmen?
Klare Antwort: Erst belagern, sofern die Zeit es zulässt. Eine lange Belagerung schwächt die Verteidigung immens und erleichtert die Eroberung im Anschluss deutlich. Wer einen ganz besonders langen Atem hat, kann verfeindete Parteien sogar langfristig zur Kapitulation zwingen.

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Diplomatie: Wie mache ich mir aus Feinden Freunde? Wann sollte ich Friedensgesuche annehmen? Kann ich Abkommen einfach so brechen?
Die Diplomatie ist ein zweischneidiges Schwert. Sie erleichtert vieles, bindet euch aber auch langfristig an andere Völker und deren Aktionen. Brecht ihr nämlich beispielsweise ein Friedensabkommen nach kürzester Zeit und fallt einem Verbündeten ein Jahr nach dem Pakt in den Rücken, wird euer Volk mit dem Stigma des Verräters belegt. Dadurch werden zukünftige Verhandlungen deutlich schwerer.

Gerade zu Beginn einer Kampagne ist es sehr nützlich, erste Allianzen zu schließen. Denn so könnt ihr womöglich die Aufmerksamkeit der Hunnen oder der Römer auf eine andere Partei lenken oder diese als Schild vor potenziellen Angriffen nutzen. Gleichzeitig sind beispielsweise Handelsabkommen überaus wertvoll, um die eigene Wirtschaft zu stärken. Wollt ihr die Beziehungen zu Verbündeten weiter verbessern, so lasst sie in eure Familie einheiraten. Aber gebt darauf Acht, dass ihr nicht zu viel politische Kontrolle dabei verliert.

Im späteren Verlauf geht es dann deutlich handfester zur Sache. Unterlegene Parteien bieten euch oft Zahlungen im Austausch für einen Friedensvertrag an. Lehnt solche Vorschläge ab und macht diese Völker zu eurem Tributstaat oder nehmt sie komplett ein. Das ist langfristig die bessere Wahl.

Wann benutze ich Feuer zu meinem Vorteil? Lohnt es sich, Provinzen niederzubrennen?
Feuer sollte immer die letzte Lösung sein – ganz egal, welche Vorteile die lodernden Flammen bringen. Im Sturm auf gegnerische Siedlungen springt Feuer auf Gebäude über und richtet großen Schaden an. Gleichzeitig demoralisiert es aber auch die Verteidiger und kann das Zünglein an der Waage sein. Mit ein wenig Geschick sorgt dies auch bei stärkeren Streitkräften für einen Leistungseinbruch und öffnet somit Möglichkeiten.

Eine eroberte Provinz zu verwüsten, ergibt nur dann Sinn, wenn ihr damit im Anschluss nichts mehr vorhabt oder eure Gegner mit kurzen Vorstößen dauerhaft schwächen wollt. Andernfalls solltet ihr den Einsatz von Feuer auf ein Minimum beschränken. Denn selbst nach einem Sieg kommt euch das Feuer teuer zu stehen. Ihr müsst nämlich alle Schäden an Gebäuden wieder reparieren und mit barer Münze bezahlen. Verwüstete Provinzen dagegen benötigen Jahre, ehe sie sich von solchen Attacken erholt haben.

Worauf muss ich beim Familienstammbaum achten? Welche Untertanen und Mitglieder soll ich einsetzen? Und wie reagiere ich auf plötzliche Entscheidungsmöglichkeiten?
Für diese Fragen gibt es leider keine Ideallösung. Grundsätzlich solltet ihr im Familienstammbaum stets die Werte Herrschaft und Kontrolle im Auge behalten. Opfert im Zweifelsfall sogar einen mächtigen General oder ein Familienmitglied, ehe eure Werte in den Keller gehen.

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