Tony Hawk's Underground 2 (PC, Xbox identisch mit GC und PS2)

Durchgeknallte Skater, schmerzerprobte Jackass-Cracks und jede Menge Freilauf: Die World Destruction Tour hat sich auch auf unserem Testsystem breit gemacht und ihre Spuren hinterlassen. Wir verraten euch, ob sich der Roadtrip gelohnt hat!

Tony Hawk - ein Name, eine Skate-Legende, das erfolgreichste Trendsport Franchise der Welt. Mit Tony Hawk's Pro Skater fing1999 alles auf Sonys Playstation an: Das bis dato unverbrauchte Spielprinzip fand bei der Riege der Konsoleros sofort Anklang und überzeugte

Tony Hawk's Underground 2 - Walkthrough Movie2 weitere Videos

sowohl Spieler als auch die Vertreter der Presse: Top-Wertungen waren in jedem Magazin zu verzeichnen und so wunderte sich niemand, dass der Nachfolger ein Jahr später auch das Licht der Welt erblickte. Auch hier nahmen die Top-Wertungen keinen Abriss und die kalifornische Spieleschmiede setzte sich ein großes Ziel: Die Spielerschaft jährlich mit einem noch besseren Tony Hawk Titel zu beliefern. Mittlerweile sind wir in der 6. Generation des Kult-Spiels angekommen: Längst hat das Spiel seinen Namen von Pro Skater in Underground umgetauscht und reichlich an Features zugenommen, doch langsam kommt die Frage auf, was man der Spielerschaft noch an Neuem bieten will.

Das Spielprinzip wurde von Generation zu Generation weiter perfektioniert und die Anzahl der verschiedenen Tricks lässt sich schon lange nicht mehr zählen, so vielfältig sind sie. Irgendwie gehen den Jungs von Neversoft jedoch immer noch nicht die Ideen aus:

Bam Margera, dessen Trash Show "Viva la Bam" den Platz der abgefahrensten Skater- und Actionserie im deutschen Fernsehen einnimmt, liefert sich im neuesten Teil der Spielreihe mit Tony Hawk einen Wettkampf um Ruhm und Ehre.

Möge die Zerstörung beginnen!
Wenn Bam Margera und seine Freunde vertreten sind, hat das bekanntlich nichts Gutes zu bedeuten: Neversoft lässt das Jackass Mitglied mit exorbitanter Schmerzresistenz in Tony Hawks Underground 2 auf die ganze Welt los. Was dies zu bedeuten hat, wird uns anhand einer humorvollen Zwischensequenz bei Beginn der Tour gezeigt. Frei nach dem Motto "Was, wir brauchen noch Skater? Holen wir uns welche!" wird euer Charakter kurzerhand gekidnappt und daraufhin in die Thematik der World Destruction Tour eingewiesen.

Als Mitglied des Team Hawk beginnt auch schon unser Abenteuer World Destruction Tour, doch bevor es wir auf die restliche Bevölkerung

Tony Hawk's Underground 2 - Der ultimative Skate-Roadtrip? Wir sagen es euch!

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losgelassen werden, darf man sich von den Profis unterrichten lassen, die dem Spieler die Grundlagen der Steuerung erklären und diesen die ersten Tricks vollführen lassen. Alten Hasen des Genres dürfte die Location sofort bekannt vorkommen, denn als Ausbildungsstätte für Skater dient das Level, welches die virtuelle Erfolgsgeschichte überhaupt erst eingeläutet hat. So wurde das erste Level aus Tony Hawks Pro Skater sowohl grafisch als auch in Sachen Größe aufgewertet und dient als Austragungsort der ersten gemeisterten Tricks und schmerzhaften Stürze. Der Spieler wird hierbei nicht von einem Trick zum nächsten gehetzt, sondern kann nach einer absolvierten Aufgabe auch einfach mal durch die Gegend fahren und sich weiter an die Steuerung gewöhnen bis die nächste Lektion ansteht. Diese werden dem Spieler von den Profis beigebracht, sobald man diese anspricht. Sind die Trainingsstunden erst mal absolviert, geht es auch schon auf die große Reise: Unser erster Aufenthaltsort ist Boston, dicht gefolgt von Barcelona und selbst wir Deutschen kommen zum Zug: Berlin ist reiht sich ebenfalls in die Liste der Skatelocations ein und nutzt greift dabei so manches Klischee auf. Wer kennt sie nicht: Die netten Bayern, die besoffen in Lederhosen über den Gehweg torkeln und sich nur all zu freiwillig von uns zu einem Freiflug auf gerade diesen einladen lassen. Passend dazu wird auch Volksmusik gespielt, bei welcher es noch mehr Spaß macht, diesen friedlichen Lebewesen ein paar Spraydosen gegen die Rübe zu werfen.

Packshot zu Tony Hawk's Underground 2Tony Hawk's Underground 2Erschienen für GBA, GameCube, PS2, XBox und PC kaufen: Jetzt kaufen:

Wenn wir gerade schon beim Thema sind: Graffities sind, besonders während der World Destruction Tour, wichtiger Bestandteil des Spiels. In jeder Location finden sich mehrere Aufgaben, die nur mit viel Farbe zu lösen sind: Muss man in Berlin beispielsweise die Graffities anderer Sprayer übersprühen, um ihnen zuzeigen wer der Herr ist, geht es in Australien in größerem Ausmaß an das farbenfrohe Sprühen: Wegen einer Emu-Hamburger Werbung gehen die Vegetarier auf die Barrikaden. Unsere Aufgabe ist es, zu dieser überdimensionalen Werbetafel zu klettern und diese daraufhin mit ein paar provokativen Graffities zu verschönern.

Wieso man das Ganze World Destruction Tour genannt hat, wird schon nach kurzer Zeit klar. So bietet jede Skate-Location einige Aufgaben, die nach dem Abschluss eine Zwischensequenz eröffnen und dem Spieler daraufhin noch mehr Möglichkeiten zum fröhlichen herumbrettern bieten, denn etwas wird immer zerstört: Sei eine Baustelle mittels schweren Kanonengeschützes oder den vermeintlichen Amoklauf eines verschlafenen Bauarbeiters, der mit seinem Kran Passanten im Brunnen versenkt und Häuserwände einreist. Der Auslöser dieser wahnwitzigen Taten ist immer der Spieler, denn beispielsweise in letzterem Fallwurde das kleine Desaster durch einen einzigen Natas Spin auf einem Hydranten ausgelöst. Glücklicherweise wurde in den Zwischensequenzen nicht an Humor gespart und somit bestens für Angriffe auf das Zwerchfell des Spielers vorgesorgt.

Nostalgie pur
Was macht man jedoch, wenn man gerade keine Lust auf den schrägen Jackass Humor der World Destruction Tour hat? Genau! Man entschließt sich zu einer nicht weniger schmerzvollen Runde im Klassik-Modus. Hier kommt bei den alten Skateboard Veteranen richtige Nostalgie-Stimmung auf: Die All-Time-Favorites der Skateboard Jünger wurden in den 130 zu bewältigenden Aufgaben untergebracht.

Altbekannte Ziele wie die Buchstaben "S-K-A-T-E" zu sammeln wurden beibehalten und warten nur darauf, erfüllt zu werden. Als Kind fischte man die Buchstaben aus der Buchstabensuppe und bastelte sich

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Worte daraus - heute rollt man auf seinem Brett durch enge Gassen, gibt beim Grinden sein Bestes und versucht eine Kombination von verrückten Tricks zu vollführen, bis man die Buchstaben "C-O-M-B-O" gesammelt hat. Neben den bereits genannten Buchstaben sind auf jeder Karte auch wie in Tony Hawk's Pro Skater 1 bis 4 Secret Tapes versteckt, die der Spieler mit viel Geschick erreichen kann. So hat man jeweils zwei Minuten pro Lauf Zeit, möglichst viele der gegebenen Aufgaben zu absolvieren und bricht dabei meistens schon unbeabsichtigt die ersten Highscores. Entgegen der World Destruction Tour verbessert man seine Fähigkeiten nicht durch das Prinzip "Learning by Doing", sondern durch Einsammeln von auf der Karte verteilten Symbolen. Ganz wie früher eben. Tony Hawk Veteranen merken schon nach fünf bis sieben Stunden, wie wertvoll der Classic Modus ist. Spätestens nach der genannten Zeitspanne haben geübte Spieler den Storymodus durchgespielt und besonders Konsoleros würden den Titel wohl in die Ecke legen und ihn dort vergammeln lassen. Da freut sich die Spielerschaft, denn mit dem Classic Modus verdoppelt sich die Spielzeit noch ein mal, sofern man wirklich alle Aufgaben abschließen will. Was macht man jedoch, wenn man beide Einzelspieler Modi abgeschlossen hat? Genau! Man greift zum Multiplayer, doch hier gibt es leider große Unterschiede zwischen der PC und Konsolenversion.

Online oder Offline...?
Wir haben die Antwort. In der PC Version wird auf altbewährtes gesetzt: Tony Hawk's Pro Skater 3 verfügte schon über einen Online-Modus, also wurde auch für die PC Version von Tony Hawk's Underground 2 ein Online sowie LAN Modus gebastelt. Hier darf in zwölf Disziplinen um den Sieg gekämpft werden. Neben altbekannten Modi wie Trick-Turnier, Graffiti, LOSER oder Lord of the Board kommen auch zwei neue, reine

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Online-Modi zum Einsatz: Capture the Flag und Elimiskate. Ersteres dürfte jedem ein Begriff sein. Jedes Team hat eine Flagge und man muss versuchen die Flagge des Gegners zu stehlen und in seine eigene Base zu bringen, um Punkte zu bekommen. Bei Elimiskate handelt es sich um eine abgewandelte Art des Trick-Turniers. Die Spieler treten in Runden gegeneinander an und müssen so viele Punkte wie möglich machen. Der Spieler mit den wenigsten Punkten fliegt dabei am Ende einer Runde raus und das ganze geht so lange weiter bis nur noch der beste Spieler übrig bleibt. In die Röhre müssen jedoch nur Microsofts und Nintendos Jünger gucken, denn als einzige Konsole wartet die PS2 mit Online-Support auf. Diese dürfen weder die beiden genannten Online-Modi spielen, noch überhaupt online miteinander konkurrieren. Wie in den Vorgängern dürfen gerade mal zwei Spieler um die meisten Punkte skaten und offline verharren. Zwar dürfen diese auch zehn abgefahrene Modi miteinander Spielen, aber so wirklich tröstet auch die neue Schnitzeljagd über den fehlenden Online-Support nicht hinweg. Das Prinzip der Schnitzeljagd ist einfach: Jeder Spieler platziert im Level fünf Münzen und muss versuchen, der Erste zu sein, der alle Münzen inklusive der eigenen fünf aufsammelt. Falls das nicht gelingt, gewinnt der Skater mit den meisten aufgesammelten Münzen bei Ablauf der Zeit. In unserem Test hat sich auch der Feuergefecht-Modus als äußerst spaßig bewiesen: Man kann von der Unterseite seines Boards Feuerbälle abfeuern und muss versuchen, seinen Gegenspieler K.O. zu schlagen.

Do it yourself
Um Hobby-Gärtner schon vorweg zu enttäuschen: Nein, dieser Abschnitt handelt nicht von der beliebten Doku-Soap "Do it yourself - Home S.O.S.", sondern den vielen verschiedenen Möglichkeiten seiner eigenen Kreativität in Tony Hawks Underground 2 unterzubringen.

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Fangen wir bei dem größten Unterfangen an: Dem Park-Editor. Hier kommen selbst verkannte Architekten auf ihre Kosten, denn schon nach kurzer Zeit ist man mit diesem Vertraut wie mit seiner Westentasche. In Kombination mit dem Ziel-Editor ist das die beste Waffe für alle Möchtegern Architekten. Denkbar einfach, wie schon in den Vorgängern kann man mit dem Parkeditor seinen eigenen Park erschaffen und sobald dieser erst mal eine Phase angenommen hat, auf welcher dieser gut spielbar ist und Abwechslung bietet, kann man sich an den Ziel-Editor wagen. Hiermit können NPCs eingebaut werden, die dem Spieler Aufgaben geben und somit das Level lebendiger gestalten. Die erschaffenen Kreationen können dann in der PC Version online mit Freunden gespielt werden oder von der eigenen Konsole mit der Memorycard übertragen werden. Wer jedoch seinen eigenen Touch ins Spiel einbringen will, ohne dafür groß ein Level zu designen, hat auch genug Möglichkeiten dazu: So kann man sein Gesicht ins Spiel importieren und dieses für seinen Skater nutzen. Das passende Outfit kann dann über den Skater-Editor verändert werden und mit dem Graffiti-Editor kann man sogar sein eigenes Spraylogo entwerfen und im Spiel damit die Wände verschönern.Auf der Suche nach Veränderungen Tony Hawk's Underground kam in die Läden und viele Spieler waren von den neuen Skatemöglichkeiten begeistert. Erstmals konnte man vom Board absteigen, auf Gebäude klettern und von diesen waghalsige Stunts machen, ohne zuvor durchgehend zu versuchen mit Kombinationen von Stunts auf das Dach zu gelangen. Doch was bietet THUG 2 an neuen Spielinhalten?

Als offensichtlichste Neuerung wäre hier die World Destruction Tour, also der Story Modus zu nennen. Hier kommen neben dem eigenen Skater und einem frei wählbaren Profi zur Unterstützung auch pro Level zwei Gastcharaktere zum Vorschein: So manche Jackass-Größe (Wee-Man, Phil Margera, Steve O...) wartet auf ihre Entdeckung durch den Spieler, doch auch "Normalos" kommen zum Einsatz. So darf man sich beispielsweise als ein Schrimps-Verkäufer aufs Skateboard wagen und in einer Gast-Aufgabe mit verdorbenen Schrimps auf Passanten werfen. Klar ist, dass sich bei soeinem Aufgebot an durchgeknallter Prominenz die wenigsten aufs Skateboard wagen, sondern eher zu ihren eigenen Vehikeln greifen: In Steve O's Fall beispielsweise der fahrbare Rodeo-Stier. Doch was bleibt übrig, wenn man das neue Graffiti-Feature unbeachtet lässt und sich auf das Gameplay konzentriert? Im Gegensatz zu den vielen Neuerungen von Tony Hawk's Underground lassen sich neue Tricks oder Kombo-Möglichkeiten nur mit der Lupe finden. Eine der wenigen bedeutenden Neuerungen wäre der Sticker Slap, mit welchem man gegen eine Wand springt, sich von dieser abstößt und direkt seine Kombo weiterführen kann.

Gerade bei größeren Kombos kommt dann auch der Graffiti-Aspekt wieder ins Spiel: Wer anstatt vieler Punkte mit einem abschließenden Grab, Flip oder Grind verzichtet und stattdessen lieber seine Kombo mit einem Graffiti beendet, wird überrascht sein: Das Graffiti wird riesig, denn je höher die Punktzahl der Kombo, desto größer wird auch das gesprühte Kunstwerk. Zwar kann man danach in den meisten Fällen nicht mehr weiterskaten, weil die Zeit verstrichen ist, die man zu Fuß zurücklegen kann, aber wenigstens darf man weitere 500 Punkte und den Punkte-Multiplikator für das Graffiti einheimsen.

Als nützliches Feature erweist sich im übrigen auch das Zeitlupen Feature. Sobald die Spezialanzeige sich gefüllt hat, kann man per Knopfdruck die Zeitlupe anschalten und seine folgende Kombo viel einfacher ausführen und landen. Ein interessantes Feature, das uns während des Tests schon so manche Kombo im 6-stelligen Bereich ermöglicht hat. Einziges Manko: Dieses nette Gimmick kann man nicht im Multiplayer anwenden und verzichtet folglich auch im Singleplayer darauf, um auch ohne die Hilfe der Zeitlupe beeindruckende Kombos zu bewältigen. Bevor man riskante Kombos überhaupt erst zu Stande bekommt, ist kontinuierliches Skaten an der Reihe: Übung macht den Meister und besonders Besitzer der PC Version ziehen den Kürzeren. Wer nicht über ein entsprechendes Gamepad verfügt, muss sich mit der Tastatursteuerung herumquälen, was besonders bei Kombos zu einer reinen Fingerverknot-Orgie führen kann. Zwar wurde die PC Steuerung von Tony Hawk's Pro Skater 3 beibehalten, doch überfordert gerade diese, wenn auch sinnvoll belegte Steuerung, den Anfänger zu Beginn des Spiels vollkommen. Daraus resultiert in 90% der Fälle auch ein kleiner Wutanfall, den man sowohl im wirklichen Leben mittels kräftigem Schlagen auf die Tastatur als auch im Spiel per "Freak Out" vollziehen kann. Hierbei füllt man durch häufiges Hämmern auf die Grind-Taste eine Anzeige und sobald man eine bestimmte Marke erreicht hat, rastet der Skater so richtig aus: Mal kickt er sein Board durch die Gegend, springt darauf herum oder Bearbeitet es mit seinem eigenen Kopf. Und was hat sich in Sachen Grafik verändert? In der Konsolenversion kann man beruhigt von einem Hauch Nichts sprechen, denn THUG 2 setzt auf die alte Engine und keinen Meilenstein. Was will man schon verbessern? Bei einem Spiel wie Tony Hawks Underground 2 kommt es schließlich auf das Gameplay an und nicht die Grafik. Unter allen Versionen sticht die PC Umsetzung jedoch am meisten heraus und bietet dem Spieler grafisch bei einer maximalen Auflösung von 1280x1024 mehr als seine kleinen Konsolen-Brüder. Was jedoch stört, sind die nicht all zu selten auftretenden Clipping- sowie Logikfehler: Fällt man während eines Manuals von seinem Board, so fliegt dieses nach vorne und prallt korrekt von Wänden ab oder kullert Treppen herunter. Ganz anders jedoch, wenn man sich gerade auf einer Vertical Ramp befindet, diese hochfahren wollte und sich kurz davor zu weit nach hinten lehnt: Der Fahrer fällt während seines Manuals vom Board, schlägt mit dem Hinterkopf auf dem Boden auf und das Board katapultiert sich in gerader Linie gen Himmel.

Ab einer Höhe von ungefähr acht Metern bleibt dieses dann stehen und verharrt ohne jegliche Bewegung in der Luft bis man entweder aufgestanden ist und das Board wieder unter den Füßen hat oder dieses aus dem Blickwinkel gerät. Gleiches gilt auch bei einigen Gast-Fahrzeugen: Diese fliegen ohne Beachtung der physikalischen Gesetze quer durch die Luft, sobald einen Trick an einer ungünstigen Stelle nicht landen konnte. An solchen Positionen treffen dann teilweise noch zusätzliche Clipping Fehler auf und einzelne Körperteile verschwinden plötzlich in der Wand oder anderen Hindernissen.

Ein weiterer witziger Nebeneffekt von Stürzen ist die Erstarrung der Umgebung: Macht man die Bekanntschaft mit dem harten Beton und hat dabei noch Passanten oder andere Skater im Blickfeld, so "frieren" diese ein: Skater hängen plötzlich in der Luft und Passanten hören auf herumzulaufen. Erst nachdem man sich wieder aufs Board geschwungen hat, setzen diese ihre Bewegungen fort.Pro & Contra

Wertung im Schnellüberblick:

Pros:

+ Wahnwitziger Storymodus + Zusätzlicher Classic Modus + Freak-Out Feature zur Aggressionsbewältigung + Spaßige Multiplayermodi + Verrückte Gastcharaktere + Durchgedrehtes Leveldesign + Genialer Soundtrack

Cons:

- Storymodus zu kurz - Fehlender Online-Support (Xbox & GameCube) - Fummelige Tastatursteuerung - Gelegentliche Clipping/AnimationsfehlerPro & Contra

Wertung im Schnellüberblick:

Pros:

+ Wahnwitziger Storymodus + Zusätzlicher Classic Modus + Freak-Out Feature zur Aggressionsbewältigung + Spaßige Multiplayermodi + Verrückte Gastcharaktere + Durchgedrehtes Leveldesign + Genialer Soundtrack

Cons:

- Storymodus zu kurz - Fehlender Online-Support (Xbox & GameCube) - Fummelige Tastatursteuerung - Gelegentliche Clipping/Animationsfehler