Tomb Raider: Legend - Special

Lara Craft hat nicht nur große, ähm, Augen, sondern auch einen großen Namen. Kaum eine Serie kann auf einen derartigen Erfolg zurückblicken wie die Abenteuerreihe um die kurvenreiche Archäologin.

Anders als ursprünglich geplant knüpft der neue Teil Tomb Raider Legend nicht an die Story von The Angel of Darkness an, sondern beschreitet neue Wege. Die schöne Lara ist auf der Suche nach sagenumwobenen Artefakten - zunächst in Südamerika.

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Tomb Raider: Legend - Sexy Lara ist zurück! Teil sieben der Kult-Reihe unter der Lupe.

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Später verschlägt es euch auf weitere Kontinente, wo ihr den bösen Buben den Anspruch auf die wertvollen Funde streitig macht. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr bei eurer Reise sogar auf alte Bekannte…

Sag mir was ich tun soll…
Wer den unmittelbaren Vorgänger kennt und Legend das erste Mal startet, dürfte schnell die grundlegend überarbeitete Steuerung bemerken. Lara lässt sich überaus direkt und sehr geschmeidig durch die Gegend scheuchen, selbst komplexe Manöver gehen leicht von der Hand. Neben den bekannten Bewegungen (Springen, Hangeln, Kopfstand, etc.) stehen Ms. Croft auch einige neue Möglichkeiten zur Verfügung.

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Ganz im Stile von Prince of Persia ist es nun beispielsweise möglich, sich vor dem Sprung in eine Richtung zu lehnen, um größere Distanzen überbrücken zu können. Wer nach Sprüngen ständig in die Tiefe gestürzt ist, wird sich darüber freuen, dass Lara sich kurz vor dem Fall mit einer Hand an der Kante festklammern kann - exzellent!

…ich zeig dir was ich habe
Genau wie bei James Bond gibt's auch für Lara Croft im Jahr 2006 neue technische Spielereien. Dazu gehört unter anderem ein Fernglas, das allerdings deutlich mehr kann als nur die Sichtweite zu erhöhen. Unter anderem ist es damit möglich, relevante Orte zu scannen und zu erkennen. Mit im Gepäck befindet sich ein magnetischer Enterhaken, mit dessen Hilfe ihr euch selbst über die größten Abgründe schwingt - eine entsprechende Fixierungsmöglichkeit vorausgesetzt. Darüber hinaus verfügt Lara über das obligatorische Funkgerät und etliche Granaten, mit denen sich auch größere Gegnerscharen effektiv bekämpfen lassen.

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Den Rucksack hat Lara irgendwann zwischen dem Vorgänger und Legend offenbar einmal zu heiß gewaschen. Ergebnis: Statt wie früher ein ganzes Arsenal an Waffen mit euch herumzuschleppen, müsst ihr eure Bewaffnung nun besser an die Gegebenheiten anpassen. Neben den altbekannten Zwillingspistolen kann jeweils nur ein Gewehr zusätzlich eingepackt werden. Dies verleiht dem Spiel mehr taktische Tiefe, da sich der Spieler deutlich stärker an die Situation und die Gegnertypen anpassen muss.

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Nicht nur Ausrüstung und Steuerung wurden kräftig überarbeitet, auch die Heldin selbst präsentiert sich wie frisch aus der plastischen Chirurgie entlassen.

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Retuschen an Oberweite (die wurde tatsächlich reduziert), Taille und Gesicht lassen Lara realistischer wirken, natürlich ohne den typischen Tomb-Raider-Look zu vernachlässigen. Insgesamt wirkt sie nun eher wie eine sexy Archäologin statt wie eine brustoperierte Pornoqueen, die versehentlich in einen Indiana-Jones-Film geraten ist. Auch an den Bewegungen haben die Entwickler gearbeitet. Lara bewegt sich geschmeidig und realistischer als je zuvor.

Hilfestellung
Tomb-Raider-typisch bekommt ihr zu Beginn jedes Levels eine kurze Kamerafahrt geboten, die auf wichtige Orte aufmerksam macht.

Tomb Raider: Legend - Sexy Lara ist zurück! Teil sieben der Kult-Reihe unter der Lupe.

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Auch während der Mission hält euch das Spiel ständig über die Früchte eurer Arbeit auf dem Laufenden. Wird beispielsweise ein Schalter gedrückt, der eine Tür außerhalb des Sichtbereiches öffnet, gibt es sofort eine kleine Sequenz, in der die aufschwingende Tür gezeigt wird.

Cool! Besonders wichtige Locations - beispielsweise Schalter, Felsvorsprünge, Kanten, oder ähnliches - werden optisch hervorgehoben. Damit wird verhindert, dass Spieler minuten- oder gar stundenlang orientierungslos durch ein Level irren. Darüber hinaus sorgt eine Taschenlampe auch in dunklen Höhlen und Gängen für den vollen Durchblick.Praktischerweise hat man Lara die Lichtquelle an der Schulter befestigt. Die Entscheidung zwischen "wehrlos, dafür sehe ich wo ich hinlaufe" und "ich könnte zwar auf jemanden schießen, sehe meine Gegner aber nicht" ist somit hinfällig. Auf Deutsch: Wumme und Lampe lassen sich gleichzeitig benutzen.

Das Auge isst mit
Die Grafik wurde im Vergleich zum mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Vorgänger kräftig aufgebohrt.

Die Welt wirkt lebendiger und detailreicher, schöne Effekte sorgen für die richtige Stimmung. Knarzende Funksprüche, herabstürzende Felsbrocken und die gerufenen Befehle der Gegner vermitteln auch auf der Soundseite das bekannte Mittendrin-statt-nur-dabei-Gefühl. Einziger Kritikpunkt: Auf der PS2 ist die Kamera für unseren Geschmack stets einen Tick zu nah an der Spielfigur, was der Übersicht stellenweise abträglich ist.Praktischerweise hat man Lara die Lichtquelle an der Schulter befestigt. Die Entscheidung zwischen "wehrlos, dafür sehe ich wo ich hinlaufe" und "ich könnte zwar auf jemanden schießen, sehe meine Gegner aber nicht" ist somit hinfällig. Auf Deutsch: Wumme und Lampe lassen sich gleichzeitig benutzen.

Das Auge isst mit
Die Grafik wurde im Vergleich zum mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Vorgänger kräftig aufgebohrt.

Die Welt wirkt lebendiger und detailreicher, schöne Effekte sorgen für die richtige Stimmung. Knarzende Funksprüche, herabstürzende Felsbrocken und die gerufenen Befehle der Gegner vermitteln auch auf der Soundseite das bekannte Mittendrin-statt-nur-dabei-Gefühl. Einziger Kritikpunkt: Auf der PS2 ist die Kamera für unseren Geschmack stets einen Tick zu nah an der Spielfigur, was der Übersicht stellenweise abträglich ist.