Nedzad HurabasicEs gibt Spiele, die zeigen erst in einem bestimmten Modus ihre wahre Qualität. Battlefield 3 etwa enttäuschte im Singleplayer-Modus, brilliert aber im Mehrspieler-Wettkampf. Bei Ghost Recon: Future Soldier verhält es sich ähnlich: Der Einzelspieler-Modus taugt fürs Warmspielen, so richtig spannend wird der Third-Person-Shooter aber erst im Koop-Modus mit drei menschlichen Mitspielern.
Während der Einzelspielermodus dezente Perfektions-Langeweile versprüht, geht im Koop-Modus die Post ab!FazitGrundsätzlich basiert auch die fünfte Ghost-Recon-Episode auf taktischen Ballereien mit einer kleinen, eingeschworenen Gruppe Elite-Soldaten. Das Vier-Mann-Team agiert in der Regel verdeckt hinter feindlichen Linien und ist bei der Suche nach Nuklear-Terroristen meist auf sich allein gestellt. Aber das ist eigentlich kein Problem, denn die Kameraden sind nicht nur hervorragend ausgebildet, auch ihre Ausrüstung gehört zum bestmöglich Verfügbaren. Mehr noch: mit modernsten Mitteln, die sie zu "Future Soldiern" machen, verschaffen sich die Recken einen entscheidenden Vorteil im Kampf gegen die gemeine Terroristenbrut.
Mithilfe der adaptiven Tarnung werden die Krieger quasi unsichtbar, solange sie sich Feinden nicht zu stark nähern und sich nur langsam fortbewegen. Die Magnetsicht verbessert dagegen den Durchblick bei schlechten Sichtverhältnissen, etwa Sandstürmen, und hilft dabei, Bösewichter zu identifizieren. Ein bedeutender Vorteil entsteht zudem durch den Einsatz von steuerbaren Mini-Drohnen, mit denen die Gegend gefahrlos ausgekundschaftet wird und Gegner markiert werden.
Doch es geht auch weniger subtil, wenn sich mein Team beispielsweise brachiale Feuerunterstützung in Form eines "Warhound" sichert - eine mobile Artillerie-Abschussrampe für Mörsergranaten und Raketen. Durchschlagskräftig ja, unauffällig nein.
Überraschend oft kommt es zu offenen Feuergefechten - dabei sollen wir doch eigentlich verdeckt vorgehen.Überhaupt geht es streckenweise überraschend actionlastig zur Sache, nachdem ich vor Start der 12 Missionen die optimale Ausrüstung für den Einsatz zusammenstelle bzw. bestätige. Oft laufen die Aufträge nach einem festen Schema ab: Zunächst infiltriere ich mit meinen KI-Kumpels das Operationsgebiet, schalte dort festgelegte Ziele aus, rette Gefangene oder suche nach wichtigen Daten. Dann folgt eine Wendung - aus irgendeinem Grund fliegt die Tarnung auf und mein Squad muss sich den Weg freiballern. So pendelt das Geschehen meist zwischen Schleichepisoden und satten Gefechten hin und her - nur selten habe ich das Gefühl, tatsächlich Einfluss auf die vorgegebenen Abläufe zu haben.
Verstärkt wird dieser Eindruck durch das häufig sehr eindimensionale Leveldesign - man könnte auch Schlauchlevels sagen. Für einen Taktik-Shooter ist das Maß der Einschränkung schon bemerkenswert, oft gibt es noch nicht einmal Alternativrouten. Abweichungen vom Missionsdesign sind so gut wie nie vorgesehen. Gelegentlich glaube ich sogar, mich in einem Rail-Shooter zu befinden, wenn mir die Ziele fast automatisch vor die Wumme gelotst werden und ich nur noch abdrücken muss.
Die adaptive Tarnung erleichtert Schleich-Einsätze - ein Persilschein für lockere Abschüsse ist sie jedoch nicht.Überhaupt ist Ghost Recon Future Soldier im Einzelspielermodus zu leicht, weil mir die drei KI-Kameraden viel zu viel abnehmen, weil sie viel zu clever agieren und sich quasi perfekt durch die feindlichen Reihen bewegen. Egal, wo ich mich auf meiner Anti-Terror-Weltreise aufhalte, ob in Sambia, Russland, Norwegen oder Pakistan - während ich trotz adaptiver Tarnung bei jedem Schritt auffliegen kann, schleichen sich meine Begleiter problemlos in optimale Abschussstellungen.
Erspähe ich die Wachen oder Soldaten meiner Widersacher, genügt ein Knopfdruck, um sie für den Abschuss zu markieren. Das funktioniert sogar beim Einsatz der Drohnen - oft mutiere ich zum bloßen Einsatzleiter, der aus dem Hintergrund die "Kills" anordnet. Zeitgleich selbstverständlich, denn das neue Sync-Feature erlaubt bis zu vier gleichzeitige Eliminierungen.
von Ubisoft
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Diablo 3
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Spiele bis jetzt nur die Kampange muss aber sagen das ich das Hin und Herspringen zwischen Taktikshooter und Actionshooter eigendlich ganz gut und abwechslungsreich finde.
Fazit: Find das spiel super und kann es nur weiter empfehlen macht aber im Multiplayer bestimmt noch mehr Spaß als im Singelplayer
Einziger Minuspunkt ist, dass die eigendnen Teamkameraden viel zu Übermächtig sind und ihr mehr oder weniger alles ihnen überlassen könnt.
Das Spiel ist das beschissenste aller Zeiten.
und damit ich jetzt objektiv bleibe:
Ich kann nicht mit der Maus zielen!
COD hat ja dinge wie die Drohne und der verhalten, waffenverhalten etc. pp. mit der US Army besprochen. Also die sind hingegangen und haben sich schlau gemacht. das heisst natürlich NICHT, dass wir in den nächsten Jahren halb unsichtbar rum laufen, in sofern versteh ich dich schon :DD
Allerdings muss ich sagen das mir das game bis jetzt gut gefällt. Habs mir gestern gekauft und im Coop angefangen. bin jetzt in der 3. mission und die 2. war mega, die 1 war bescheiden.
Bis jetzt halte ich es für ein gutes game, weil es einfach etwas eigenes ist.
das mit dem Waffen zusammen bauen ist MEGA GEIL!!!
Außerdem wen zur Hölle interessiert es, ob es irgendetwas in einem Spiel schon in der Realität gibt? Wenn du dich an Future Weapons störst: "Future" ist kein exakt definierter Zeitraum. Das Jahr 10.000.000.000 n.C. liegt auch in der Zukunft.
Stimmt, nach diesem Einwand lasse ich das Spiel auch liegen. Danke für den Augenöffner...