Dass es THQ nicht gut ging, war in den letzten Jahren ersichtlich. Große Hoffnungen wie die Darksiders-Reihe und Homefront erwiesen sich mit 2.47 und 2.41 Millionen verkauften Exemplaren als mittlere Enttäuschungen und selbst das Aushängeschild, die 'Saints Row'-Reihe konnte sich trotz späterer Multiplattform-Konzipierung und insgesamt drei Teilen nur 11.34 Millionen Mal verkaufen. Und das waren noch mit die erfolgreichsten Titel im THQ-Repertoire. Jetzt wurde bekannt, wieviele Schulden THQ noch immer bei einigen Studios und Publishern hat.

THQ - THQ schuldet einigen Studios und Publishern noch viel Geld

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Wie schlecht es wirklich um THQ stand, zeigte sich nach der letzten Auktion, bei der rund 6.55 Millionen Dollar eingenommen wurde. Laut einem Dokument hatte THQ schon in den letzten fünf Jahren vor seiner Insolvenz mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Und jetzt kam raus, bei welchen Studios und Publishern THQ noch wieviele Schulden hat. Bei einigen Namen wundert man sich dann aber doch ziemlich.

  • Codemasters - rund 768.000 Euro
  • Double Fine Studios - rund 455.000 Euro
  • Konami - rund 14.800 Euro
  • Microsoft Leasing - rund 680.600 Euro
  • Microsoft Corporation - rund 163.700 Euro
  • Sony Pictures - rund 278.140 Euro
  • Ex-Präsident Jason Rubin - rund 10 Millionen Euro

Während die Schulden bei Codemasters aufgrund eines, nachträglich doch geplatzten Distribution-Deals für Dirt 3, Operation Flashpoint: Red River, Bodycount und F1 2011 vor zwei Jahren zustande kommen, bei Double Fine Studios aufgrund seiner Arbeit an Costume Quest und Stacking, bei Sony Pictures wegen der Arbeit am Company of Heroes-Film, erscheinen die 10 Millionen Dollar, die Jason Rubin einverlangt, doch kaum nachvollziehbar. Eine nähere Erklärung hierzu ist leider auch nicht vorhanden.