THQ-Präsident Jason Rubin zeigt sich enttäuscht darüber, für Entwickler Vigil keinen Interessenten gefunden zu haben, nachdem sich bereits das Studio selbst über die Situation frustriert äußerte (wir berichteten).

THQ - THQ-Präsident spricht über Darksiders-Macher und Zukunft verbleibender Assets

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In den nächsten Wochen ist THQ endgültig Geschichte, in der Zeit sollen die restlichen Assets verkauft werden.
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Laut Rubin arbeitete Vigil nach Darksiders 2 an einem neuen Projekt, einer komplett neuen Marke. Und das sei für mögliche Interessenten am Ende einfach zu riskant, einen Entwickler mitsamt einer neuen Marke zu kaufen,

Er bedauert es sehr, trotz der großen Anstrengungen Vigil Games nicht verkauft zu haben. Rubin durfte nicht mitbieten, ansonsten hätte er nach eigenen Aussagen für Vigil geboten. Ob sich noch ein Käufer finden lässt, bleibt abzuwarten. Immerhin könnte die Marke Darksiders noch verkauft werden, Platinum Games zeigt interesse daran.

Was die anderen nicht verkauften Assets betrifft, so wolle man diese innerhalb der nächsten Woche versuchen zu verkaufen. Eines davon ist Homeworld, für das ein Indie-Entwickler derzeit Geld via Crowdfunding sammelt, um die Rechte von THQ kaufen zu können (wir berichteten).

Wie Rubin weiter erklärte, sei das Aus für THQ auch auf die aktuelle Marktsituation zurückzuführen. Gerade die digitale Distribution und alternative Geschäftsmodelle würden künftig an Fahrt gewinnen. Zudem ist er die Ansicht, dass die nächsten Jahre eine sehr große Herausforderung für AAA-Unternehmen werden.