THQ kann sich offensichtlich vorstellen, künftig auch Linux-Versionen seiner Spiele anzubieten. Zuletzt nahm man über 5 Millionen US-Dollar mit dem Humbe Bundle ein, wovon ein Teil an die Organisatoren des Bundles sowie an gemeinnützige Organisationen geht.

THQ - THQ denkt über Linux-Unterstützung nach

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Bis gestern verschenkte THQ über Facebook Metro 2033.
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Für den finanzell angeschlagenen Publisher war das jedenfalls ein voller Erfolg, nachdem das Bundle immer weiter mit Spielen aufgestockt wurde und unter anderem Darksiders, Metro 2033, Company of Heroes, Titan Quest und Saints Row: The Third bot. Im Durchschnitt wurde ein solches Paket für 5,76 US-Dollar verkauft - man kann also schon von einem Ramschpreis für qualitativ hochwertige Titel reden.

Während der Aktion mit dem Humble Bundle wurde ein wenig Kritik laut, wonach sich manche beschwerten, dass das THQ Bundle mit Indie-Titeln absolut nichts am Hut hat und die Spiele mit DRM ausgeliefert wurden. Aber auch eine fehlende Linux-Unterstützung wurde kritisch von einigen Spielern beäugt.

Firmenpräsident Jason Rubin gab zu verstehen, dass die Kritiken angekommen sind und man über Linux-Versionen nachdenke. Allerdings müsse man erst den Kosten- und Nutzfaktor berechnen, ob sich das überhaupt rechnet. Denn THQ muss jede Mark umdrehen, könnte mit Linux-Unterstützung aber sicherlich weitere Spieler gewinnen.

Und sollte Valves mögliche Steam-Box auf Linux setzen, könnte THQ hier mit Sicherheit davon profitieren.