Gestern berichteten wir über die Insolvenz von THQ und damit den Verkauf des Unternehmens, der innerhalb der nächsten 30 Tage über die Bühne gehen soll.

THQ - Insolvenz: THQ verspricht Neuanfang statt Ende

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Die Assets von THQ sind zum Verkauf angeboten. Fest steht aber definitiv, dass es einen neuen Eigentümer geben wird.
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Was wie der Anfang vom Ende klingt, soll laut des THQ-Vorsitzenden Jason Rubin das genaue Gegenteil sein. Stattdessen selle dieser Schritt einen Neuanfang dar, der THQ und natürlich auch die jeweiligen Marken stärken soll.

Hierbei greift er zu einer speziellen Gesetzgebung namens Chapter 11, die insolventen Unternehmen eine Umstrukturierung erlaube, statt sie gegen die Wand zu fahren. Als Beispiel nimmt er die bekannte Hollywood-Produktionsfirma MGM her, die ebenfalls unter Chapter 11 vor wenigen Jahren Insolvenz anmeldete, in diesem Jahr aber große und vor allem erfolgreiche Produktionen wie Skyfall und Der Hobbit herausbrachte.

Und genau das sei es, was man mit einem Neuanfang meine. Ein Insolvenzantrag unter Chapter 11 bedeute nicht das Aus. Zudem bestätigte Rubin nochmals, dass Spiele wie Metro: Last Light und Company of Heroes sowie das von Obsidian entwickelte South Park nicht von der Insolvenz beeinflusst werden. Ebenso würden Saints Row 4 und Homefront 2 in Entwicklung bleiben.

Die Teams seien von der "Bürde der Vergangenheit" befreit und können sich nun darauf konzentrieren, worauf sie sich konzentrieren sollten: nämlich die Entwicklung "großartiger Spiele".