Nach dem Protest der Gläubiger findet der Verkauf von THQ nun doch nicht wie geplant statt. Neue Termine wurden festgelegt und auch das Auktionsverfahren geändert.

THQ - Auktionstermin verschoben, Bieter können einzelne Titel erwerben

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Nachdem der Gesamtverkauf gekippt wurde heißt es nun: Wer schnappt sich was?
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Der neue Abgabetermin für die Gebote sowie die eigentliche Auktion wurde nun im Einverständnis zwischen der Clearlake Capital Group und den anderen Parteien auf den 22. Januar verlegt. Der ersten vorgeschlagenen Verlängerung vom ursprünglich genannten 10. Januar auf den 15. Januar wurde nicht stattgegeben.

Die Gebote gelten zudem nicht mehr nur für das gesamte Geschäft von THQ, stattdessen können nun auch einzelne Anteile, wie bestimmte Spiele oder Studios, erworben werden. Das könnte das Interesse weiterer Unternehmen wecken.

Nach derzeitigen Informationen behalten fünf Firmen den Verkauf im Auge. Namentlich genannt wurden bereits Warner Bros. Interactive Entertainment und Electronic Arts. Warner Bros. hatte bereits beim Insolvenzverfahren von Midway Games einige Anteile erworben, darunter die Marken Mortal Kombat und Spy Hunter sowie zwei Studios. Einem früheren Bericht zufolge könnte sich auch noch Ubisoft unter den potentiellen Bietern befinden.

THQ ist im Besitz von Marken wie Saints Row, Darksiders, Red Faction, Homefront und vielen weiteren. Zu den internen Studios zählt unter anderem Relic Entertainment (Company of Heroes), Vigil Games (Darksiders) und Volition (Saints Row).