Garret feiert sein Comeback! Um dem Meisterdieb bei seinem neuen großen Auftritt undurchsichtige Zwickmühlen, vertrackte Situationen oder derlei anderer Peinlichkeiten zu ersparen, solltet ihr mit eurem magischen Auge einen Blick auf unsere Thief-Komplettlösung werfen. Wir nehmen euch bei der Hand und machen euch euren Aufenthalt in „der Stadt“ so angenehm wie möglich.

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In Thief dreht sich alles, wie der Name schon unzweifelhaft bemerkbar macht, um Diebstahl und das liebe Geld. Doch bevor ihr euren Raubzug durch die dunklen Gassen beginnen könnt, gilt es einiges zu beachten. An dieser Stelle liefern wir euch grundlegende Hinweise und nützliche Tipps und Tricks, die euch das Credo des Diebeshandwerks näher bringen sollen – gegen eine angemessene Zahlung, versteht sich. Wer unsere Eindrücke zu Thief nachlesen will, findet hier unseren ausführlichen Test!

Allgemeine Hinweise / Tipps und Tricks

1. Gründlich sein
Ihr seid Garret, ein gewiefter Meisterdieb, also verhaltet euch auch entsprechend! Jedes Level ist vollgefüllt mit wertvollen Münzen, Kerzenhaltern, Broschen, Taschenuhren, Füllern und etlichem weiteren Diebesgut, das nur auf euch wartet und mittels gut sichtbarer Leuchtsignale um eure Aufmerksamkeit buhlt. Außerdem findet ihr allerlei Bucheinträge und Zeitungsartikel, die euch mit Hintergrundinformationen zu der Stadt und ihren Bürgern versorgen. Wer lässt sich das schon entgehen? Ein Knopfdruck genügt und allerlei Gegenstände verschwinden in eurem bodenlosen Inventar. Das so hart verdiente Geld will bei Händlern für allerlei hilfreiche Upgrades und Gegenstände investiert werden und zählt zusätzlich zu dem Komplettionslevel eines jeweiligen Abschnitts – es lohnt sich also, eurem Titel gerecht zu werden.

2. Abseits der Hauptpfade gehen
Die Levelbereiche in Thief sind zwar schlauchähnlich angelegt, doch laden durch ihre allgemeine Größe und die verschachtelte Bauweise zum Erkunden ein. Geht ihr eurem Entdeckerdrang nach, werdet ihr auf so manches Geheimnis stoßen und findet in manchen Fällen sogar eines der seltenen einzigartigen Schmuckstücke – ein guter Fang. Zusätzlich ergeben sich während der Hauptstory so viele versteckte Pfade und Wege, die euch eure Aufträge meist bedeutend erleichtern.

3. Erhöhte Positionen erklimmen
Wie schon im vorangegangenen Punkt erwähnt, lässt sich die Architektur der namenlosen Stadt gut zu eurem Vorteil nutzen. Blau markierte Objekte laden zur Interaktion ein, beispielsweise Gitter, die ihr mit eurer Kralle erklimmen oder Seile an denen ihr euch hochziehen könnt. So gelangt ihr auf Dächer oder nützliche Dachbalken in luftiger Höhe. Die erhöhten Positionen bieten euch nicht nur eine hervorragende Übersicht, durch die ihr eure weiteren Schritte effektiv planen könnt, sondern schützen euch auch hervorragend vor den Augen der zahlreichen Wachen und Soldaten. Des Weiteren ist es euch von einer solchen Stelle aus möglich, Wachen ohne viel Risiko mit einem Sprungangriff auszuschalten.

4. Fokus nutzen
Der Kontakt mit der beschworenen Urkraft im Prolog verhilft Garret zu außergewöhnlichen Kräften, die sich für euch im Fokus äußern. Besonders hilfreich ist dabei die Fokussicht, mittels der ihr prägnante Punkte der Welt farblich deutlich markiert dargestellt bekommt. Damit lässt sich perfekt der Bau der Levels erfassen, sowie prüfen, ob ihr euch alle wichtigen Gegenstände innerhalb eines Bereichs bereits unter den Nagel gerissen habt. Im späteren Spielverlauf könnt ihr eure Fokuskraft verbessern und euren Helden so nach euren Vorlieben anpassen – wollt ihr leise wie der Wind durch die Gegend pirschen, verstärkt ihr die Fokuskraft Tarnung, seid ihr gerne Herr über die Lage, investiert ihr Punkte in Scharfsinn.

5. Das richtige Diebesgerät besorgen
Früh im Spiel werdet ihr auf erste Händler treffen, die einen anfangs mit ihrer großen Vielfalt erschlagen. Von verschiedenen Pfeiltypen, über Schraubenzieher und andere Gadgets, bis hin zu permanenten Buffs auf eure Werte, könnt ihr hier alles erwerben. Investiert euer Vermögen aber auf jeden Fall so früh wie möglich in Schraubendreher, Drahtschneider und die Rasierklinge. Diese nützlichen Gerätschaften lassen euch neue Pfade in einem Gebiet eröffnen und ungewöhnliche Ereignisse auslösen, die ihr sonst verpassen würdet. Für alles andere ist auch noch später Zeit.

6. Verhalten der Gegner studieren
Gerade im letzten Drittel des Spiels, wo der Schwierigkeitsgrad noch einmal ordentlich anzieht, ist es von absoluter Wichtigkeit vorausdenken zu können. Ihr solltet euch deshalb früh angewöhnen, die Feindanzahl und die Laufwege einzelner Wachen einzuprägen. So könnt ihr das Risiko minimieren entdeckt oder hinter einer Ecke von einer Wache überrascht zu werden. Wenn euch bei Abschluss eines Levels keine Wache erspäht hat, habt ihr alles richtig gemacht.

7. Aufmerksamkeitslevel beachten
Aufbauend auf dem vorangegangenen Tipp ist es nützlich, sich des Aufmerksamkeitslevels der Gegner bewusst zu sein. In der Regel sind die Gegner unbedarft und rechnen nicht mit einem dunken Schatten, der sich unbeobachtet zwischen ihnen hindurchstiehlt. Solltet ihr Geräusche verursachen oder euch in einer Quarantäne-Zone bewegen, gehen die Wachen den etwaigen Auffälligkeiten nach, dargestellt durch das weiße Auge über ihren Köpfen. Wenn ihr beispielsweise durch eine Leiche unzweifelhaft eure Anwesenheit bestätigt habt, gehen Feinde aktiv auf die Suche nach euch (gelbes Augensymbol), ihr solltet also auf der Hut sein oder ein sicheres Versteck besuchen, bis die Wachen in ihre alten Verhaltensmuster zurückfallen. Kommt es schließlich zum offenen Kampf, färbt sich die Aufmerksamkeitsleiste rot – nun gibt es kein Entkommen mehr.

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