Eurogamer veröffentlichte kürzlich einen interessanten Bericht über ein Thief-Reboot, das vor über einem Jahrzehnt als Pitch von Ion Storm (Deus Ex, Thief: Deadly Shadows) an Eidos herangetragen wurde. Wie man heute weiß, wurde daraus jedoch nichts.

Thief - Das Thief-Reboot, das niemals erschien

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Wäre Thief in einer modernen Welt noch Thief?
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Beschrieben wird dieser Pitch als modernes Reboot, das in einer Welt bei Nacht spielen sollte, die wiederum eine Mischung aus diversen US-Städten darstellte. Bekannte Elemente einer modernen Gesellschaft sollten ebenso Einzug halten wie Fußgänger, baufällige Gebäude und dunkle Gassen.

"Wir wollten eine finstere, jedoch farbenfrohe Welt aus Schatten, Neon und Mondlicht präsentieren, in der Garrett die Dächer und Straßenecken, aber auch eine Villa eines korrupten Senators hätte erkunden sollen", wird in dem Bericht in Insider zitiert.

Garrett selbst wäre wieder der gleiche zynische Charakter gewesen, wie man ihn aus den vorherigen Spielen kennt. Natürlich mit dem Unterschied, einerseits auf modernere Hilfsmittel zurückgreifen zu können, wie etwa Hacking, Fahrzeuge und Co., und andererseits ein temporeicheres Gameplay zu haben. Zudem sollte wohl auch ein Geheimbund namens The Keepers eine Rolle spielen, dem Garretts Eltern angehörten und flohen, jedoch spurlos verschwanden. Ebenso versuchte Garrett zu fliehen, musste aber seine Schwester zurücklassen.

Thief 4: Dagger of Ways, wie der Titel hätte lauten sollen, sollte die Story einige Jahre später ansiedeln und einen Konflikt zwischen einer Partei und der geschwächten Kirche zeigen. Letztendlich wurde aus dem Projekt nichts, da Eidos dies nicht so richtig zuließ und wollte, dass das Team einige Elemente wieder streicht. Die genauen Details könnt ihr bei Eurogamer nachlesen.

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