Keine Woche ist Jonathan Blows The Witness im Handel und der Myst-Effekt hat bereits eingesetzt: Trotz massiver Raubkopien hat das Spiel bereits 5 Millionen Dollar an Einnahmen generiert.

The Witness - Raubkopien-geplagtes Spiel generiert einen Umsatz von 5 Millionen Dollar

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Löst Rätsel in der Idylle von The Witness
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Eine Woche ist seit der Veröffentlichung von Indie-Entwickler Jonathan Blows The Witness vergangen. Die ideale Zeit, um Bilanz zu ziehen, so Blow über seinen Blog.

Und diese Bilanz ist beeindruckend. Innerhalb einer Woche konnte er über alle Plattformen verteilt über 100.000 Einheiten verkaufen und insgesamt 5 Millionen Dollar an Einnahmen generieren. Zum Vergleich: Braid brauchte für dieselbe Menge an Einheiten rund ein Jahr.

Und das trotz des hohen Kaufpreises von rund 40 Dollar (36,99 Euro auf Steam und im PSN Store).

Dennoch bedeute das nicht, dass er sich bereits in der Gewinnzone befindet. Tatsächlich sei noch nicht einmal der Break Even erreicht, also die Kostendeckung an sich. Doch Blow sei zuversichtlich, dass dies beim derzeitigen Stand schon bald erreicht sein dürfte.

In Sachen Plattform gebe es dagegen keine eindeutig stärkere. Sowohl auf dem PC wie auch auf der PS4 verkauft sich das Spiel gleich gut und viel. Blow überlege derzeit, auf welcher Plattform er The Witness demnächst veröffentlichen wolle. Zur Auswahl stehen Xbox One, iOS, Android sowie OS X.

Massive Zahl an Raubkopien

Keine Frage, The Witness ist ein voller Erfolg. Und das alles, obwohl das Verhältnis zwischen Raubkopien und verkaufter Einheiten laut Blow bei massiven 9:1 liegen soll.

"Ich bin froh, dass viele Leute das Spiel erleben werden! Aber ich möchte auch in der Lage sein, ein weiteres, vergleichbares Spiel zu machen! Ich mein ja nur", so ein leicht verbitterter Blow in der vergangenen Woche über Twitter.

Aufgrund der massiven Raubkopien spiele er sogar bereits mit dem Gedanken, zukünftige Spiele mit einem Kopierschutz zu versehen. Die Anti-Tamper-Kopierschutz-Technologie des österreichischen Entwicklers Denuvo Software Solutions GmbH dürfte da aushelfen. "Das könnte beim nächsten Spiel passieren, ich weiß noch nicht! Ich mag DRM nicht, weil ich denke, dass die Leute die Freiheit haben sollten, Dinge zu besitzen, die sie gekauft haben."

Lest hierzu auch unseren Test von Michael Förtsch, der das Spiel sicherlich gleich zwei Mal gekauft hat vor lauter Begeisterung.

The Witness ist seit dem 26. Januar 2016 für PS4 und PC erhältlich und unterstützt VR-Brillen wie die Oculus Rift.

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