Jeder wie er mag: The Witcher 3: Wild Hunt bietet mit vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden für jeden Geschmack die richtige Einstellung. Die Frage ist nur: Welche ist die passende für euch?

Ein paar Kleinigkeiten vorab: Wenn ihr neu ins Spiel startet, kein ein Blick unser Einsteiger-Guide mit Tipps und Tricks zu den ersten Schritten in Redanien nicht schaden. Dort findet ihr zahlreiche Hinweise, die euch das Überleben bedeutend einfacher machen – egal, auf welchem Schwierigkeitsgrad ihr spielt.

Diesen könnt ihr im übrigen jederzeit im Spiel ändern. Solltet ihr also das Gefühl haben, nicht ausreichend gefordert zu werden oder – noch schlimmer – permanent auf den Sack zu bekommen, zögert nicht, eine andere Stufe auszuwählen. Da ihr mit keinerlei Einschränkungen oder anderweitigen Nachteilen zu rechnen habt, müsst ihr euch nicht unnötig quälen und könnt könnt problemlos zwischen den vier Optionen wechseln. Lediglich mögliche Erfolge und Trohäen könnten euch dadurch verwehrt bleiben, da einige von ihnen an bestimmte Härtegrade gekoppelt sind.

The Witcher 3: Wild Hunt - Komplettlösung, Tipps & Tricks

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Übermächtiger Superheld oder armes Würstchen? Ihr habt die Wahl, wie mächtig ihr durch Redanien stapfen wollt.
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The Witcher 3: Welchen Schwierigkeitsgrad solle ich wählen?

Natürlich kann es hier keine pauschale, allgemeingültige Antwort geben. Dennoch gibt es natürlich ein paar Faktoren, die ihr bei der Wahl des richtigen Schwierigkeitsgrades beachten solltet. Besonders fies: Das Spiel macht es euch unnötig schwer und „versteckt“ seine vier verschiedenen Optionen hinter Begrifflichkeiten, die sich jedoch relativ einfach entschlüsseln lassen. Statt „Leicht“ oder „Schwer“ werden in The Witcher 3 Entsprechungen wie „Einfach nur die Geschichte!“ oder „Blut, Schweiß und Tränen“ verwendet. Nachfolgend findet ihr Erläuterungen zu den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, um den idealen für euch zu finden.

Leichter Schwierigkeitsgrad – Einfach nur die Geschichte

Der Name sagt alles: Wenn ihr ohne Ablenkung die Handlung des Spiels genießen und euch nicht mit großen Herausforderungen herumschlagen wollt, ist dies die Einstellung eurer Wahl. Feinde sind träger und halten deutlich weniger aus, während Geralts Angriffe umso mächtiger sind. Da sich verlorene Energie zudem durch Meditation wiederherstellen lässt, habt ihr nur wenig zu befürchten und müsst euch nicht groß um Tränke scheren.

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Mittlerer Schwierigkeitsgrad – Das Schwer und die Geschichte

Wenn ihr nicht völlig ohne Gegenwehr durch Redanien stapfen, euch aber auch nicht unnötig abmühen müsst, solltet ihr hiermit glücklich werden. Gegner sind nicht länger einfach nur Kanonenfutter, aber nach wie vor keine ebenbürtigen Widersacher, wenn ihr halbwegs konzentriert bei der Sache seid. Weiterhin könnt ihr verlorengegangene Lebenspunkte problemlos durch Meditation wiederherstellen.

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Schwerer Schwierigkeitsgrad – Blut, Schweiß und Tränen

Hier solltet ihr eure Hexersinne schon beisammen haben, um nicht regelmäßig als Monsterfutter zu enden. Auf dieser Stufe ist es essenziell, einen genauen Überblick über Geralts Fähigkeiten zu haben und diese gezielt einzusetzen. Legt euch nie mit großen Gegnergruppen an und lasst stets Vorsicht walten. Da sich eure Gesundheit nicht wieder durch Meditation regenerieren lässt, Feinde jedoch deutlich mehr austeilen und einstecken können, solltet ihr immer ausreichend Tränke im Gepäck haben.

Sehr schwerer Schwierigkeitsgrad – Todesmarsch

Todessehnsucht? Dann ist diese knallharte Option wie für euch geschaffen. Hier gibt es keine Mätzchen und noch weniger Raum für Fehler: Wer auch nur einen Augenblick träumt, bezahlt mit seinem Leben. Gegner teilen noch einmal deutlich stärker aus als im schweren Modus, wodurch ihr Geralt Aktionen quasi im Schlaf beherrschen solltet. Nutzt jedes Loch in der feindlichen Deckung, weicht regelmäßig aus und sorgt für einen konstanten Nachschub an Tränken, um nicht aus den Latschen gepustet zu werden.

Dark Mode: Wo ist der Hardcore-Modus mit Permadeath?

Noch in The Witcher 2: Assassins of Kings gab es mit dem Dark Mode die ultimative Herausforderungen: Segnet euch hier das Zeitliche, war's das. Nicht nur vorübergehend, sondern dank Permadeath-Feature ein für alle Mal. Stirbt der Hexer auf diesem Schwierigkeitsgrad, stirbt er tatsächlich und mit ihm euer gesamter Spielstand. Harter Tobak, den es im Nachfolger noch (?) nicht gibt. In der Fortsetzung könnt ihr also jederzeit euer Savegame laden, wenn ihr mal die Hufen hochreißt.

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