Geld regiert die Welt, und die Welt des Witchers ist keine Ausnahme. Ob für Ausrüstung, Zutaten, Verpflegung oder selbst für einige Quests – Geralt braucht Penunze, und nicht zu knapp. Wie man schnell feststellt, ist Geld nicht so wahnsinnig gut auf der Straße zu finden. Deswegen sammeln wir an dieser Stelle ein paar Tipps zusammen, wie ihr an Geld kommt.

Kleptomanie

Ja, ein einfacher Tipp, aber auch einer der effektivsten, langfristig gesehen: Nehmt alles mit, was ihr tragen könnt. Ihr stolpert in das Haus eines zufälligen Bauern? Folgt dem alten Rollenspiel-Klischee und plündert die Hütten, als ob es kein Morgen gäbe. Nehmt alles – was ihr nicht verbauen oder konsumieren könnt, könnt ihr verkaufen. Ein oder zwei Kronen pro Kleinkram mögen nicht viel sein, aber es summiert sich im Laufe der Zeit. Ihr seid über eine Gruppe Banditen gestolpert und habt sie um ihre Häupter erleichtert? Erleichtert sie gleich noch um ihre Schwerter und dergleichen. Versucht euch nicht an Diebstahl, das ist es meistens nicht wert, aber immer, wenn ihr es könnt, krallt euch alles, was ihr in eure bleichen Finger kriegen könnt. Auch und gerade Tierfelle gehen sehr gut über die Theke, also wenn ihr ein Wolfsrudel sehr, wisst ihr, was ihr zu tun habt.

Habt auch keine Scheu, Items zu verkaufen statt zu zerlegen – guckt euch an, was sie beim Zerlegen für Material bringen würden, und wenn nichts besonderes dabei ist, verkauft fröhlich drauf los. Kein Mensch braucht ein ganzes Inventar vollen Garn und Eisenbarren, ein Hexer erst recht nicht. Übrigens lohnt es nicht, Ausrüstung vor dem Verkauf zu reparieren, der Verkaufswert ändert sich nicht signifikant.

The Witcher 3: Wild Hunt - Komplettlösung, Tipps & Tricks

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Außer Spesen nichts gewesen: Auch ein Hexer muss sehen, wo er finanziell bleibt.
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Klug kaufen und verkaufen

Direkt verbunden mit dem letzten Tipp: Achtet auf euer Konsumverhalten. Nicht alle Händler verhalten sich gleich. Ihr habt sicher schon gemerkt, dass zum Beispiel nur Schmiede Waffen und Rüstungen kaufen. Verkauft also auch vorzugsweise nur solche Objekte dort und leert die Bank anderer Händler mit eurem restlichen Plunder. Wenn allen Händlern das Geld ausgegangen ist, keine Sorge: Nach einigen Tagen füllt sich ihr Konto wieder, und da ihr in Witcher 3 nicht unter Zeitdruck steht, könnt ihr notfalls immer bis dahin meditieren und so alle eure Waren loswerden.

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Unterschiedliche Händler geben unterschiedliche Preise. Das mag keinen großen Unterschied machen, wenn es nur um wenige Kronen geht (obwohl sich auch das läppert, siehe letzter Tipp), aber spätestens, wenn ihr mal einen teureren Gegenstand bei zwei unterschiedlichen Händlern findet, werder ihr Unterschiede von einigen Dutzend Kronen feststellen. Da rechnet es sich schon, im Zweifelsfall eine weitere Schnellreise zu unternehmen.

Wenn ihr durch die Welt reist, werdet ihr auch hin und wieder Händlern begegnen, die von Banditen gefangengenommen wurden und nach deren Ableben von Euch aus der Gefangenschaft befreit werden. Diese Händler sind euch verständlicherweise dankbar und geben euch Rabatte. Nutzt die Zeit für ausgiebigere Schoppingtouren und holt euch alles, was nützlich ist und ihr euch leisten könnt. Verkauft außerdem Plunder, den ihr dabeihabt. Auch gewisse Storyhändler, zum Beispiel der, den ihr gleich am Anfang des Prologes vor dem Greifen rettet, geben euch Rabatt auf ihre Waren.

Basierend auf den Händlern und ihrem Verhalten gibt es übrigens auch einen Trick / Exploit, sehr schnell sehr viel (sogar beliebig / unendlich viel) Geld zu machen, den wir euch weiter unten erklären, unter „Der Muschel-Trick“.

Geld tauschen

Apropos „Plunder, den man dabeihat“: Schon früh im Spiel werden euch neben der Hauptwährung Kronen auch einige Oren und Floren ins Inventar purzeln, Fans der Vorgänger kennen die Währungen. Ihr könnt damit zunächst nichts machen, aber wenn ihr einmal am Platz des Hierarchen in Novigrad angekommen seid, könnt ihr an diesem Geralts alten Freund Vivaldi finden, der hier eine Bank betreibt – ihr erkennt sie an der großen Münze über der Tür. Vivaldi wechselt euch die Oren und Floren in Kronen. Oren haben einen Wechselkurs von 1:1 zu Kronen, und jeweils 3 Floren bringen euch ebenfalls eine Krone. Ihr könnt Novigrad theoretisch schon sehr früh im Spiel erreichen – man kann von Velen aus dort hinschwimmen.

Gwint

Ah, Gwint – das Kartenspiel, das man entweder obsessiv spielt oder nie anrührt. Nun, wenn ihr zu letzteren Spielern gehört, entgeht euch nicht nur etwas Spaß, sondern auch Geld. Mit Gwint verdient man auf zweierlei Weisen Geld: Erstens kann man Geld wetten nd kriegt bei einem Sieg das doppelte seines Einsatzes heraus, und zweitens kann man beim Gwint Materialien fürs Handwerken gewinnen, also spart man bei deren Erwerb oder kann sie verkaufen.

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Es funktioniert so: Nach dem ersten Sieg über einen Gegner winken bei Folgesiegen Sachpreise. Selbst am ersten Kaufmann nach dem Prolog kann man sich zahllose Items erfarmen. Teils eher normale, wie Erze, Barren, Seide oder Drähte, teils aber auch ungewöhnliche, wie Goldklumpen. Wenn ihr ein gutes Deck und etwas Erfahrung in Gwint habt, findet einen Gegner, den ihr zuverlässig schlagen könnt, und ihr fahrt gleich zweierlei Arten von Gewinn ein. Ihr könnt die Gwint-Gegner beliebig lange melken, ihe Geldquelle versiegt nie und ist auch, im Fall von Händlern, nicht an ihr Laden-Konto gebunden. Außerdem winkt ein großes Gwint-Turnier später im Spiel, für dessen Eintritt man zwar 1000 Kronen braucht, das sich aber auch lohnt.

Gwint ist natürlich nicht ganz leicht. Wir haben euch einen Gwint Guide in unserer Witcher 3 Komplettlösung geschrieben, mit dem der Einstieg ins Spiel wesentlich leichter fallen wird. Seht es als Investition.

Boxkämpfe

Eine weitere Nebenbeschäftigung in Witcher ist es seit jeher, jemandem das Gesicht einzubügeln. Nun ist es nicht mehr so leicht wie in Witcher 2, wo man nur Tasten drücken musste, aber wenn man den Dreh erstmal raushat, sind Boxkämpfe gut zu gewinnen und eine sichere Einnahmequelle. Denn Geralt kann vor dem Kampf auf sich selbst wetten und so unter Umständen mehrere hundert Kronen pro Kampf gewinnen.

Pferderennen

Hü hott! Geralt und Plötze sind ein gutes Team, und es gibt eine Reihe von Pferderennen, die zu gewinnen sich lohnt. Auch hier gilt es, auf sich selbst zu wetten. Die Geldgewinne sind nicht das höchste der Gefühle, aber unter den Preisen befindet sich gute Ausrüstung – darunter ein Sattel für Plötze, mit dem ihr künftig mehr Items tragen könnt. Und was bedeutet es, wenn man mehr Items zu den Händlern bringt? Genau.

The Witcher 3: Wild Hunt - Komplettlösung, Tipps & Tricks

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Hexeraufträge und Feilschen

Ach ja, einen Job hat Geralt ja auch noch! Der grimme Wolf lässt sich für seine Arbeit bezahlen – wie gut, das bestimmt ihr vor Hexeraufträgen selbst mit, denn vor jedem Auftrag, bei dem es darum geht, Monster zu schlachten, gibt es eine Option zum Feilschen. Geht mit Preisen im oberen Mittelfeld der Skala ran – euer Verhandlungspartner wird ablehnen, aber an seiner Reaktion könnt ihr einschätzen, wie weit ihr runtergehen müsst. Nähert euch nach und nach dem Punkt an, wo derjenige einschlägt, und ihr macht etwas zusätzliches Geld. Gehet nun und jagt die Bestien!

Muschel-Trick: 1000 Kronen in 1 Minute verdienen

In den Unweiten des Internets sind wir auf diesen hübschen Trick gestoßen, der so effektiv ist, dass wir damit rechnen, dass er bald per Patch entfernt ist. Genießt bis dahin die folgende Methode: Wenn ihr in Novigrad angekommen seid (Ihr könnt von Velen aus hinschwimmen, wenn ihr so früh wie möglich hinwollt), begebt euch zum Platz des Hierarchen, wo wie erwähnt auch Vivaldis Bank ist. Mitten auf dem Platz befindet sich ein Händler, der zwei Arten von Muscheln verkauft. Sprecht ihn an, kauft ihm seine Muscheln ab, beendet das Gespräch. Sprecht dann wieder mit ihm, er hat nun neue Muscheln, kauft auch diese. Wiederholt das, bis ihr nur noch ein paar Dutzend Kronen übrig habt.

Mit diesem geht ihr nun zum Rüstungsschmied am Platz. Lasst von ihm die Muscheln zerlegen und ihr erhaltet daraufhin Perlen. Diese verkauft ihr nun direkt an den Schmied und fahrt so dicke Gewinne ein. Wenn der Schmied seine paar tausend Kronen losgeworden ist, könnt ihr etwa fünf Tage meditieren, damit er wieder etwa tausend Kronen auf dem Konto hat. Wie ihr seht, könnt ihr das Spielchen jetzt beliebig lange wiederholen. Achtung: Findige Spieler haben festgestellt, dass die aktuelle Maximalzahl für Kronen in Witcher 65535 beträgt. Habt ihr mehr Kronen, wird ein anderer, niedrigerer Wert geladen. Um das zu vermeiden, solltet ihr also davon absehen, noch mehr Geld machen zu wollen. 65000 Kronen sind allerdings auch mehr als genug.

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