Fast geschafft. Erwartet ab diesem Punkt nicht mehr zu viel. Das Spiel ist fast zu Ende, die Credits sind in Reichweite. Vor den Mauern der Stadt reden wir mit Triss, falls wir sie gerettet haben. Falls nicht, wartet hier Iorweth auf uns (oder Roche, je nachdem, wer auf wessen Seite wir stehen). Wir erfahren auf jeden Fall, dass Letho, der Königsmörder, dort auf uns wartet, wo die Temerier ihr Lager hatten.

Sobald der Dialog vorbei ist, lauft links durch die Ruinen und die Schräge hinunter. Falls wir auf Iorweths Seite waren und Triss befreit haben, treffen wir hier ein paar Kaedwenische Ritter, die Iorweth gefangen genommen haben, der nun im Sterben liegt. Die Plünderer maulen euch an, dass ihr verschwinden sollt.

Sprecht sie so lange an, bis sie die Beherrschung verlieren. Gut so. Macht alle Plünderer fertig und sagt Triss anschließend, sie soll Iorweth retten und bei ihm bleiben. Seid ihr ohne Triss und mit Iorweth hierhergekommen, nehmen sich die Kaedwenischen Ritter zwei Zauberinnen vor. Sobald sie euren Elfenfreund sehen, greifen sie an, sind dank magischer Hilfe der bedrängten Frauen aber kein Problem.

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Anschließend greifen noch ein paar Männer des nilfgaardischen Kaisers an, die dank Iorweths Hilfe aber schnell erledigt sind. Falls wir Roche gefolgt sind, aber Triss gerettet haben, treffen wir Roche, wie er das kleine Kind gegen kaedwenische Soldaten verteidigt.

Auf jeden Fall ist nun der Königsmörder an der Reihe. Geht links entlang, am Ende durchs Tor, und auf dem Platz, wo auch das Haupttor aus der Stadt heraus ist, nehmt ihr auf der gegenüberliegenden Seite die mittlere Tür – die vorhin verschlossen war.

Im Heerlager der Temerier nähert ihr euch Königsmörder Letho und beginnt eine Unterhaltung. Falls ihr Triss nicht vorher gerettet habt, findet ihr sie hier endlich und die Quest „Wo ist Triss Merigold?“ wird an diesem Punkt beendet. Iorweth wird euch obendrein nicht zur Seite stehen, denn Geralt schickt ihn weg.

Auf zu Letho. Er bietet euch Schnaps an – nehmt an oder nicht. Wie ihr mögt. Hört Lethos Ausführungen gut zu, denn er verrät einiges über die Königsmorde, die Hintergründe, die Loge der Zauberinnen, darüber, dass er für Nilfgaard arbeitet, über den nahenden Krieg und, und, und. Obendrein fügt sich ein weiteres Puzzlestück in das Mysterium der Wilden Jagd ein.

Man lernt Letho als Person endlich besser kennen und merkt, wie er selber auch meint, dass er gar nicht Geralts Feind ist. Nach den langen und detaillierten Ausführungen steht ihr vor der Wahl: gehen lassen oder kämpfen. Wählt ihr den friedlichen Weg, zieht jeder seiner Wege, Geralt und Triss verlassen Loc Muinne, und das Spiel endet hier. Oder ihr wählt die ruppige Tour.

Bosskampf: Letho

Den Endboss Letho zu besiegen, kann ganz schön zermürben. Im Großen und Ganzen kämpft er genauso wie in Akt 1 in den Elfenruinen. Sprich: Er benutzt Quen häufig, um sich gegen Schaden abzuschirmen, er haut euch Aard und Igni entgegen, damit ihr heftig verletzt werdet, und er verwendet auch gerne Bomben. Dafür habt ihr diesmal wesentlich mehr Platz zum Bewegen. Rennt stets hin und her, schützt euch selber mit Quen (das aufgerüstet sein sollte) und macht ihn mit Yrden verletzlicher.

Dennoch wird er beim Hineintappen nicht immer komplett bewegungsunfähig wie schwächere Gegner; hat er obendrein Quen aktiviert, verpufft die Wirkung von Yrden anfangs einfach. Ist er nicht geschützt, werft Aard auf ihn, manövriert euch in seinen Rücken und haut mit harten Schlägen zu. Blocken nur im Notfall, da ihr dabei einiges an Energie verliert – weicht lieber aus.

Versteift euch nicht darauf, Letho in einer Tour zu bearbeiten, euch hetzt keiner. Landet ein, zwei Treffer – am besten mit aktiviertem Quen – und hechtet wieder weg, um euch in Sicherheit zu bringen. Lasst es nicht so weit kommen, dass euch Letho mit einem Block zurückdrängen kann – er setzt heftig nach und kann euch im Nu einen Drittel eurer Energie abziehen. Lieber zweimal hintereinander treffen und dann Rückzug statt aufs Maul zu bekommen, weil man zu viel auf einmal will.

Hin und wieder habt ihr Glück und Letho wird vom Yrden-Zeichen tatsächlich festgehalten, ohne sich wehren zu können – passiert zum Ende des Kampfes hin immer häufiger. In diesem Fall habt ihr die Möglichkeit, vier oder fünf schwere Treffer von hinten zu landen und ihm beträchtlichen Schaden zuzufügen. Auch wenn er von Quen geschützt ist, kann es passieren, dass ihn Yrden lähmt.

Rollt schnell hinter ihn und wartet, dass sein Schutz endet, selbst dann könnt ihr wenigstens noch zwei, drei harte Treffer landen. Weicht unbedingt seinen Igni-Sprüchen sowie den Bomben aus und rollt immer um den viereckigen Brunnen in der Mitte herum, während ihr Yrden drumherum legt. Nach spätestens 20 Minuten habt ihr Letho weichgeklopft und König Foltests Tod gerächt.

Auf jeden Fall verlassen Geralt und Triss die Ruinen der Stadt und ihr habt „The Witcher 2: Assassins of Kings“ durchgespielt. Herzlichen Glückwunsch.

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