An der Anschlagtafel vor der Taverne finden wir einen Zettel von einem gewissen Ele’yas, einem von Iorweths Männern. Sprechen wir mit ihm direkt vor der Taverne, wird er verraten, dass es in Vergen mehrere männliche Opfer gegeben habe: Menschen und Elfen. Sollten wir uns mal ansehen, die Sache.

Ele’yas verweist auf das abgebrannte Dorf vor Vergen, wo einige Leichen gefunden wurden, und auf eine Krypta im Wald, wo die Toten bestattet wurden. Er verspricht noch eine großzügige Belohnung, bevor Geralt sein Schwert nimmt und sich auf den Weg macht.

Beim abgebrannten Dorf steigt stechender Schwefelgeruch in unsere Nasen, bringt uns nicht weiter. Also müssen wir die Krypta im Wald hinter Vergen erreichen und durchsuchen. Es sind dieselben Katakomben wie in der Quest „Symbol des Todes“.

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Beim Mahakamschen Tor laufen wir die steinerne Treppe hoch, gelangen in die Vororte und verlassen die Stadt Richtung Wald. Wenn ihr nicht doppelt und dreifach hin und her laufen wollt, lohnt es sich, schon beim ersten Gang in die Krypta chirurgisches Besteck dabeizuhaben. Die Händlerin Felicitas Cori beim Stadteingang verkauft das.

Unter Umständen werden wir von einigen Scia’tael empfangen, wobei wir erst die Fernkämpfer ausschalten, dann die Nahkämpfer per Yrden lähmen und mit dem Stahlschwert draufhauen. Achtet vor allem auf Chloe und den Zwerg namens Lutzenberger Blum; dieser ist gut gepanzert und langt ordentlich zu – weicht aus, sobald er blockt, und schleudert Aard auf ihn.

Nehmt der Leiche den Haftbefehl, der auf euch ausgestellt ist, ab und dann geht’s durch den Fluss und immer der Markierung hinterher, die uns nach wenigen Metern zur gesuchten Krypta führt. So weit, so gut. Auf dem Weg dahin könnte alles lauern: Kaedwensche Soldaten, Nekker, Harpyien.

Wem das zu viel ist, der kann einfach durchrennen zur Krypta, nimmt keinen Schaden und kommt sicher an. Wir laufen die Stufen nach unten und reißen die Wand direkt gegenüber mit dem Aard-Zeichen ein. Dahinter wollen es ein paar Erscheinungen wissen, und wie!

Lasst euch nicht in die Zange nehmen, rollt euch schnell und oft ab und benutzt mit dem Silberschwert eine Folge aus schnellen und harten Schlägen, am besten mit dem Extra „Wirbel“. Die Erscheinungen sind stark, aber mit etwas Geduld und Spucke schafft ein guter Schwertmeister das.

In einem der Leichenräume dahinter lernen wir, dass Geralt die Leichen auswickeln kann. Meist fehlt ihnen schon die Hälfte, und man findet nichts Nützliches. Interessant sind die Aufzeichnungen eines Forschers über die Wilde Jagd, der einen Plan hinter den Geisterreitern vermutet.

Im markierten Raum wickeln wir den Körper, neben dem eine Kerze steht, aus und sehen uns das Ganze mal genauer an. Eine frische Leiche, Kratz- und Schwefelspuren, üble Sache. Geralt sieht sich die Kleidung, den Kopf, die Hände und den Torso genau an – und kommt zum Ergebnis: kann nur ein Sukkubus gewesen sein. Hinweis: Mit dem chirurgischen Besteck könnt ihr schon einen Splitter aus dem Arm entfernen. Wichtig, aber nicht notwendig für den weiteren Verlauf der Quest.

Beim Umdrehen der Leiche finden wir ein Buch mit Versen, die eindeutig aus der Feder von Rittersporn stammen. Den fragen wir mal. Das Buch gehört ihm natürlich, habe er verloren, sagt er. Wir bitten ihn, uns mit seinen Liebesgedichten zur Seite zu stehen, um den Sukkubus anzulocken. Treffpunkt: Mitternacht im abgebrannten Dorf vor den Stadtmauern.

Unser musikalischer Freund schnappt sich die Laute und muss nun folgende Verse in genau dieser Reihenfolge aufsagen: „Willst du, Liebste…“, „Mein Herz…“, „Wenn du die Brust“. Klappt. Eine laszive weibliche Stimme lockt Rittersporn zu einer nach unten führenden Leiter. Die Entscheidung, was wir jetzt tun, ist relativ unbedeutend. Gehen wir als Rittersporn die Leiter hinunter, geraten wir in die Fänge des Sukkubus und wechseln automatisch zurück zu Geralt.

Wir können aber auch gleich zum Hexer zurückgehen, der sich unten mit dem Sukkubus trifft. Eine herzliche Geschichte tischt das mysteriöse Wesen auf: Ja, sie verführt und schläft mit Männern, aber nein, sie töte sie nicht. Eigentlich sei Ele’yas derjenige, der dies tut. Aus Eifersucht, weil er sich in den Sukkubus verliebt hat und keine Konkurrenz duldet.

Es ist nun an uns, die Geschichte zu glauben oder nicht. Im Falle eines Kampfes setzen wir aufs Silberschwert, die Zeichen Yrden und Aard, Blocken und Ausweichen. Sie nutzt gerne einen Schutzzauber, bedenkt dies bei euren Hexerzeichen, zudem schleudert sie Feuerbälle. Nachdem das Geschöpf tot ist (Schema für Diamantenstaub und Rune des Mondes mitnehmen), kassieren wir bei Ele’yas unsere Belohnung.

Und wenn wir ihre Version der Geschichte glauben? Dann streitet Ele’yas alles ab und wir sind in einer Zwickmühle. Keine der beiden Geschichten klingt allzu weit hergeholt, und wir müssten schon aus dem Bauch heraus entscheiden, wen wir verurteilen.

Sprechen wir Iorweth im Elendsviertel auf die Sache an, will er Beweise dafür, dass Ele’yas der Schuldige ist. Die Antwort sind besagte Klingensplitter aus Arm des Toten. Diese bekommen wir nur, wenn wir bei der Leiche in der Krypta chirurgisches Besteck benutzen.

Zeigen wir Iorweth die Beweise, macht sich Ele’yas aus dem Staub. Kein Wunder. Vor der Stadt werden wir von ihm angegriffen, fuchtelnd mit zwei Säbeln. Yrden und Aard, dazu harte Schläge mit dem Stahlschwert, dann ist der Lümmel Geschichte.

Bleibt noch? Die Belohnung einstreichen. Sex mit einem Sukkubus. Genießt es. In der Kiste liegt außerdem „Thyssens Rüstung“ (Rüstung +15, Reduktion von Magieschaden +2%, Bombenschaden-Multiplikator +50%). Nebenquest abgeschlossen.

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