Während des Kriegsrates entscheiden Geralt und Philippa, dass es ratsam wäre, würde man den Blutfluch vom Schlachtfeld nehmen. Funktioniert aber nicht mal eben so Knall auf Fall, dafür brauchen wir vier Artefakte. Eins für Hass, eins für Tod, eins für Mut und eins für Glauben. Geralt soll zwei davon in die Finger bekommen (Hass und Tod), während Philippa verspricht, sich darum zu kümmern, dass die beiden anderen Symbole geborgen werden. Dazu muss man bei Philippa, sobald es möglich ist, die Dialogoption „Ich habe ein paar Fragen über den Fluch“ ansprechen – wir können uns nun informieren.

Zuallererst müssen wir so viel wie möglich in Erfahrung bringen über das, was wir suchen, und die Schlacht. Der Droste der Stadt, Cecil Burdon, weiß in beiden Fällen Bescheid, deshalb fragen wir mal nach. Und erfahren von Vandergrifts Schwert, das sich in Saskias Besitz befindet, sowie von der Standarte des Grauen Fähnleins.

Die Suche nach den Items teilt sich noch mal in zwei unterschiedliche Quests auf, die wir beide erledigen müssen. Wobei sich „Das Symbol des Todes“ ins Tagebuch einträgt und Bezug nimmt auf die Standarte, und „Das Symbol des Hasses“ auf das Schwert.

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Saskia können und wollen wir nicht bestehlen, während sie mit dem Tode kämpft, also müssen wir zuerst die Quest „Eine Frage auf Leben und Tod“ und alle damit verbundenen Aufgaben erfüllen, damit sie wieder zu sich kommt und uns helfen kann. Als Belohnung gibt sie uns dann Vandergrifts Schwert.

Beide Quests erledigt, Saskia geheilt: Haben wir Schwert und Standarte, gucken wir mal bei Philippa vorbei und fragen, was es Neues gibt. Wir bekommen ein magisches Medaillon sowie Selkirks Rüstung und sind nun bereit, den Fluch vom Schlachtfeld zu nehmen.

Also treten wir vor der Stadt durch den Geisternebel… Seid euch bewusst, dass einige Quests beim Eintritt scheitern und nicht mehr durchführbar sind: zum Beispiel „Auftrag: Harpyien“ und „Baltimors Albtraum“. Und jetzt geht’s ans Eingemachte: Ein aedirnscher Soldat ergreift von Geralt Besitz, der nun als Geist übers Schlachtfeld wandelt.

Wir sind nicht mehr er selbst, sondern ein Geist, können daher weder ausweichen noch Hexerzeichen benutzen. Dafür halten wir eine ganze Menge Hiebe aus und machen ordentlich Schaden. Die Angriffe der Kaedwenschen Ritter blocken wir, ebenso die des Fähnrichs des Grauen Fähnleins.

Wenn sich die Gelegenheit bietet, kontern wir mit harten Schlägen und richten viel Schaden an. Steht nur noch der Fähnrich, durchbrechen wir mit starken Schlägen dessen Schilddeckung.

In der nächsten Szene ergreift ein anderer Soldat von uns Begriff, und die aktuelle Aufgabe ist es nun, dem Oberbefehlshaber zu berichten, dass die Standarte dem Feind in die Hände gefallen ist.

Rennen wir den Pfad entlang, regnen immer wieder Feuerpfeile vom Himmel und kommen in unsere Richtung. Man erkennt den Zeitpunkt am schmetternden Horn, das stets kurz vorher ertönt. So haben wir genug Zeit, hinter den hölzernen Barrikaden in Deckung zu gehen, und nehmen keinen Schaden.

Stück für Stück kommen wir der Missionsmarkierung näher, und als wir dort ankommen, erkennen uns die Soldaten als einen aus ihren eigenen Reihen. Wir folgen den Geschehnissen und werden nun von General Seltkirk höchstpersönlich beehrt. In seiner Rüstung sollen wir jetzt den General der kaedwenschen Streitkraft besiegen.

Erst mal müssen die Ritter dran glauben, und als wir weitergehen, kommt noch eine Gruppe hinzu. Wie zuvor gilt: Blocken und Konter sind unsere besten Freunde. Wir halten eine Menge aus, sind aber auch nicht sehr beweglich, was den Angriff angeht.

Ein Geschoss sprengt die Barrikade, und wir können weiter voranschreiten. In der nächsten Szene sind wir wieder Geralt von Riva, können also alle Hexerkräfte gebrauchen, inklusive Ausweichen, halten aber leider auch gleich wieder weniger aus.

Der Kampf gegen Vandergrifts Fähnrich läuft folgendermaßen: Geralt weicht fleißig aus, wenn der Fähnrich über den Kampfplatz fegt, und greift von hinten mit harten Silberschlägen an, wenn er sich in den Rücken manövriert hat.

Der Fähnrich ist recht träge und verträgt auch keine harten Hiebe von der Seite, weshalb er schnell klein beigibt. Just in diesem Moment taucht ein Draug auf, und wir müssen gegen den Riesen kämpfen.

Hinweis: Der Patch 1.2 fügt an dieser Stelle einen Zwischenspeicherpunkt ein, der ohne Patch fehlt. Schafft ihr es ohne das Update nicht, den folgenden Boss zu bezwingen, müsst ihr das kleine Stück bis hierher noch mal hinter euch bringen. Den Download für Patch 1.2 findet ihr hier.

Bosskampf: Draug

Dieser Kampf gehört zu den schwierigen im Spiel, hier ein kurzer Abriss: Der Draug stürmt wie ein Trampel auf euch zu und ihr solltet um Himmels Willen in Sicherheit hechten. Er hat eine enorme Reichweite, wobei ebenfalls weghechten empfohlen wird.

Zudem kann er Meteoriten regnen lassen, die dann ins Schlachtfeld einschlagen. In dieser Situation empfiehlt sich wildes Hin-und-her-Gespringe. Wenn man getroffen wird, dann bloß einmal und durch Zufall. Obendrein ist er in der Lage, einen Regen aus brennenden Pfeilen zu erzeugen, wo die Suche nach Deckung ebenfalls keine doofe Idee wäre.

Mit dem Aard-Zeichen können wir ihn zumindest ein wenig ins Taumeln bringen, um uns in seine Seite zu schummeln und ihn von dort mit Schlägen einzudecken. Mit dem Quen-Zeichen sorgen wir überdies für ein wenig Schutz unsererseits. Yrden verrichtet ebenfalls zuverlässig seinen Dienst, wenn der Dämon nach vorne stürmt. Beharkt ihn von hinten mit schweren Schlägen!

Bleibt immer in Bewegung, beißt euch nie zu lange an ihm fest, attackiert ihn am besten von hinten, dann kriegt ihr den Draug irgendwann klein. Ein Brocken war’s. Aber schön.

In der finalen Szene sind wir besessen vom Geist eines Kaedwen-Priesters, der Soldaten vom Schlachtfeld eskortieren will, wo in regelmäßigen Abständen Feuerbälle einschlagen. Wir rennen von einer Holzbarrikade zur nächsten, bis zum bläulich wabernden Nebel. Und treten ein…

Nach den Geschehnissen und dem Flashback erwachen wir in Philippa Eilharts Haus, sie erklärt uns, was passiert ist, und der Fluch nebst seiner Quest ist Geschichte. Eine neue Mission namens „Die Belagerung Vergens“ startet.

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