CD Projekt Red gab während der Präsentation von The Witcher 2: Assassins of Kings auf der gamescom neue Details zum Gameplay, den Quests und dem Entwicklerteam bekannt.

The Witcher 2: Assassins of Kings - Details zum Gameplay

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Neue Engine, neue Grafik und mehr Details in The Witcher 2
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In The Witcher 2: Assassins of Kings wird es drei verschiedene Anfangssequenzen geben. Diese hängen davon ab, wie der Spieler das Spiel im ersten Teil gelöst hat. Es können also Spielstände des ersten Witcher Titels geladen werden, die dann darüber bestimmen, wie und wo der Spieler das Spiel anfängt.
Aber nicht nur die Anzahl der Anfangssequenzen hat sich erhöht. Gab es im ersten Teil noch 3 verschiedene Enden des Spiels, so hat der zweite Teil 16 verschiedene Möglichkeiten, das Spiel zu Beenden. Ein Laden der Spielstände ist allerdings nicht verpflichtend.

Den Spieler erwarten 256 Cutszenes mit einer Gesamtlänge von 150 Minuten. Außerdem können 30 verschiedene Waffen und 6 Mods für die Waffen benutzt werden. Seien es nun Schwerter, Äxte, Unterarmklingen, Dolche - im Grunde kann jede Waffe, die im Spiel gefunden wird genutzt werden. Der Kampfstil variiert dabei je nachdem, wie der Spieler geskillt ist, was er in seinem Inventar hat oder welche Tränke er nutzt. Außerdem wurde die Zahl der magischen zeichen, die der Hexer benutzen kann auf 6 erhöht.

Die Engine und das Kampfsystem wurden vollständig überarbeitet. Dem Titelhelden Gerald wurden entsprechend mehr Details gegönnt und die Kämpfe sind deutlich dynamischer und effektreicher als noch im ersten Teil. Es wird möglich sein, Gegner zu besiegen, ohne sie zu töten. Das ist auch besonders wichtig, denn die Quests sind jeweils dynamisch. So kann man am Anfang eines Quests beschließen, sich schleichend durch das Level zu bewegen und niemanden zu töten oder auf Konfrontation gehen und alle Gegner direkt entleiben. Das hat allerdings direkte Auswirkungen darauf, wie der Quest ausgeht.

Gezeigt wurde eine Demo, bei der der Hexer aus dem Gefängnis des Schlosses La Valette flüchten musste. Hierzu wurden zwei verschiedene Varianten gezeigt. Beschließt man zu kämpfen und die Wachen zu töten, trifft man in einer weiteren Folterkammer auf Lady La Valette, die Barbusig an einem Pranger hängt und die, zusammen mit einem Botschafter, dem Hexer bei der Flucht hilft. Beschließt man zu schleichen und die Wachen nur KO zu schlagen, statt sie zu töten, trifft man in der gleichen Situation auf ihren Sohn, der offensichtlich gefoltert wurde und selbst Hilfe braucht, um zu entkommen.

An dieser Stelle wurden auch die neuen Interaktionsmöglichkeiten mit NPCs vorgestellt, da man diese nun auch tragen und stützen kann. Die NPCs in The Witcher 2 haben ohnehin ein sehr eigentümliches Eigenleben. Viele von ihnen warten nur darauf, dass sich ein Spieler entscheidet, mit ihnen zu interagieren und somit einen Quest auszulösen. Da die neue Engine vollständig auf Entscheidungen und Konsequenzen aufgebaut ist, hat jede Entscheidung gegenüber einem NPC Auswirkungen auf zukünftige Quests.

Zudem wird es größere Schlachten geben, in die der Hexer verwickelt sein wird. Unter Anderem wurde eine Geisterarmee angekündigt, die es zu besiegen gilt. Gezeigt wurde ein Kampf gegen einen dämonischen General, welcher einer der stärkeren Bosse des Spiels ist.

The Witcher 2: Assassins of Kings ist für PC und seit dem 17. April 2012 für Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.