The Witcher – Test

PC

Smack my Witch up: Hexer Geralt im Kampf gegen üble Monster und Designschwächen.

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von David Hain, 26. Oktober 2007 14:46 Uhr

Warme Witcher-Wohlfühl-Welt

Bis zu diesem Punkt mag sich das alles noch recht konventionell anhören. Doch der Witcher punktet nicht mit innovativen Gameplay-Ideen sondern mit einer Atmosphäre, die nur die wenigstens Rollenspiele bisher hinbekommen haben. Großen Anteil daran trägt die stimmungsvolle Grafik: Obwohl technisch nicht auf der Höhe der Zeit, zaubert die alte Neverwinter-Nights-Engine malerisch schöne Landschaften auf den Bildschirm.

Screenshot zu: Smack my Witch up: Hexer Geralt im Kampf gegen üble Monster und Designschwächen.Wem wird bei diesem Anblick nicht warm ums Herz?

Der Sonnenaufgang taucht die Straßen Wyzimas in schummriges Licht, beginnt es in Strömen zu regnen, kann Geralt kaum die Hand vor den Hexeraugen sehen. Die Innenausstattung vieler Häuser kann man nur als pompös beschreiben, die Außenareale glänzen mit prächtiger Weitsicht. Zudem hat jeder Nichtspieler-Charakter einen eigenen Tagesablauf, bei Nacht schlummern stattdessen alle in ihren Betten - Atmosphäre pur.

Und immer wieder bestechen die vielen liebevollen Details: So suchen sich die Passanten bei Regen die nächst beste Überdachung, Vögel schrecken auf, wenn ihr ihnen zu Nahe kommt und manche NPCs trällern während ihrer Arbeit verdächtig bekannte Lieder. Wer sich zum Beispiel eine Weile neben den Krankenhaus-Gärtner in Wyzima stellt, kann für einen kurzen Augenblick die Star-Wars-Melodie vernehmen.