The Witcher – Test

PC

Smack my Witch up: Hexer Geralt im Kampf gegen üble Monster und Designschwächen.

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von David Hain, 26. Oktober 2007 14:46 Uhr

Sträucher aus Beton

Unsere ersten Schritte führen uns in die Hexerburg Kaer Morhen, in die idyllischen Außenbezirke Wyzimas, später in die Gassen der prächtigen Hauptstadt und in modrige Sümpfe, deren Gestank uns fast die Sinne raubt. Schnell wird klar: Die Jungs von CD Projekt haben viel Zeit in die Gestaltung der Witcher-Welt investiert. Selbst scheinbar unwichtige Orte glänzen durch Detailverliebtheit und Abwechslungsreichtum. Bausatz-Dungeons a la Oblivion gibt es hier nicht.

Screenshot zu: Smack my Witch up: Hexer Geralt im Kampf gegen üble Monster und Designschwächen.Verlassen könnt ihr diesen Bootssteg nicht, die Kollisionsabfrage erlaubt keine Sprünge ins Wasser.

Zu unserer Überraschung bleibt die Größe der Spielwelt jedoch weit hinter vergleichbaren Projekten wie Oblivion oder Gothic zurück und ist im Gegensatz zu den frei begehbaren Arealen der Konkurrenz stark begrenzt – stets halten Zäune, Wände oder Sträucher als künstliche Levelbarrieren her. In neue Zonen gelangt ihr nur durch bestimmte Eingänge oder im Verlauf einer Questreihe.

Viel ärgerlicher ist dabei jedoch, dass ihr euch oft nur auf vorgegebenen Wegen bewegen könnt. Immer wieder stößt Geralt an unsichtbare Objekte, bleibt sogar an Pflanzen hängen, kann einen einfachen Bootssteg nicht verlassen, sondern muss umständlich bis zu dessen Ende laufen und ihn umgehen – die Kollisionsabfrage zeigt sich wahrlich nicht von ihrer besten Seite.