Immer wieder klingelt das Telefon in der gamona-Redaktion: Ob wir nicht einen Nachtest machen könnten, schließlich sei zu Spiel XY jetzt ja ein neuer Patch erschienen, der aus dem erwähnten Titel eine komplett neue und revolutionär andere Erfahrung macht.
Unsere Antwort ist in diesen Fällen immer dieselbe: „Nein!“ Generell testen wir nur die Version, die so später auch in den Läden stehen wird – lediglich Day 1-Patches berücksichtigen wir schon mal, wenn eklatante Mängel dadurch direkt zum Start behoben werden.
Doch wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel. Dieser Tage ist „The Witcher Enhanced Edition“ bei uns eingetroffen und entpuppt sich als derart grundlegend überarbeitet, dass wir um einen Neubesuch des genialen Rollenspiels gar nicht umhin kommen. Doch machen die Neuerungen das gute Spiel wirklich noch besser oder erreicht CD Projekt eher das Gegenteil? Wir klären auf.
Meisterwerk mit Hindernissen
Ein gutes Jahr ist vergangen, seit das polnische Studio CD Projekt mal eben aus dem Nichts das Rollenspiel-Genre um ein weiteres Meisterwerk bereicherte. Warum dann überhaupt eine Neuauflage, werden manche fragen. Nun: Obwohl „The Witcher“ spielerisch zu überzeugen wusste und sich vor allem in Punkto Inszenierung als echtes Atmosphäre-Monster entpuppte, verwehrten kleine Schnitzer, Bugs und Designmängel all zu euphorische Wertungen.
Auch wir bescheinigten dem Witcher damals in unserem Test ein riesiges Potential, meckerten jedoch über Bedienschwächen und fragwürdige Gameplayelemente. Letzteres, also das eigentliche Spielgefühl, wurde natürlich nicht umgekrempelt – diese Zeit nutzt CD Projekt sicherlich für den (sehr wahrscheinlichen) zweiten Einsatz von Hexer Geralt. Dafür wurde die Bedienbarkeit stark verbessert.
Die Mängel des Original-Witcher wurden restlose beseitigt.Das fängt beim überarbeiteten Inventar an, das sich in zwei Taschen aufteilt. In der einen finden alchemistische Gegenstände Platz, alles andere wandert in die zweite Tasche – das sorgt für dringend benötigte Übersicht im Wust der winzig kleinen Gegenstände. Wer möchte, darf den Inhalt per Button nun auch automatisch sortieren lassen, zudem hat CD Projekt das Inventar um 14 weitere Slots erweitert.
Besonders klasse ist die Möglichkeit, das Looten, also das Durchsuchen gegnerischer Körper und versteckter Truhen, durch einen simplen Tastendruck abzuwickeln. Haltet ihr die Strg-Taste gedrückt und klickt anschließend auf einen Behälter, wandert dessen Beute automatisch ins Gepäck. Ein separates Lootfenster öffnet sich nicht mehr.
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Kommentare 11
also:
www.thewitcher.com
und in der Folge kommst du zu
www.sciagnij.pl
Leider muss ich noch eine Woche warten bis ich einen DSL Zugang zur Verfügung habe und mir die Inhalte herunterladen kann (mit UMTS nich ganz so gut *g*), aber dann wird gezockt Wyzima ich komme
ich kann auch nur sagen top, CD projekt habens echt geschafft
War schon von der ersten Version begeistert bis auf die kleinen Fehler Und was jetzt abgeliefert wird ist 1 A
Was oft unter den Tisch fällt sind die kleinen Ausbesserungen der Storyline wie verlängerte Videosequenzen, Dialoge und Übergänge die noch mehr Stimmung schaffen...
Ich bin hin und weg von dem was hier abgeliefert wurde.