Vin Diesel in eurem Wohnzimmer? Dank „The Wheelman“ schon bald kein Problem mehr! Der Hollywood-Star leiht Hauptcharakter Milo Burik in Midways Open-World-Racer nämlich nicht nur seine Stimme, sondern gleich sein komplettes Aussehen. Wir haben auf dem Midway Gamers Day die ersten actionreichen Verfolgungsjagden überstanden.

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Milo, Undercover-Bulle mit Bleifuss, soll sich im Gangster-Milieu Barcelonas als Fluchtfahrer einen Namen machen um an brisante Informationen zu gelangen und gerät dabei schnell in einen wahren Strudel aus Gewalt und Korruption. Bald ist selbst die Polizei hinter ihm her – und dann ist ganz Diesel-typisch ist „Alle gegen einen“ angesagt.

The Wheelman - Vin Diesel meets GTA: Kinoreife Stunt-Action in Barcelona

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Vin Diesel leiht Milo Stimme und Aussehen.
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Auch wenn die Entwickler das nicht gerne hören – Wheelman lässt sich am besten als eine Mischung aus GTA und Arcade-Racer beschreiben. Die Schauplätze des Geschehens entspringen dabei jedoch nicht der Fantasie der Designer, stattdessen wurde die spanische Metropole sehr realitätsnah nachgebildet – wer Barcelona kennt, wird immer wieder auf bekannte Gebäude und Orte stoßen. Darüber hinaus dürft ihr euch zu Fuß und im Fahrersitz frei in der Stadt bewegen.

GTA meets Auto-Action

Herzstück des Spiels sind die kinoreif in Szene gesetzten Verfolgungsjagden, die sich sehr flüssig und actionreich spielen. Dank umfangreichem Schadensmodell leiden nicht nur eure PS-Schleudern unter der rabiaten Fahrweise, auch unzählige Objekte auf eurem Weg gehen spektakulär zu Bruch. Dank einiger Special Moves, die auf Namen wie „Cyclon“, „Vehicle Melee“ oder „Frantic“ hören, rummst, kracht und quietscht es ordentlich, während ihr durch die Straßen von Barcelona brettert.

The Wheelman - Vin Diesel meets GTA: Kinoreife Stunt-Action in Barcelona

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Mit dem Vehicle Melee lassen sich Gegner gegen die Leitplanke rammen.
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Die Moves sind allesamt unkompliziert auszuführen – um beispielsweise eure Kontrahenten mit dem „Vehicle Melee“ an die nächste Leitplanke oder Häuserwand zu rammen, genügt ein Druck aufs Steuerkreuz (Xbox 360 Version). Auch Cyclon und Frantic gehen schnell von der Hand und ermöglichen euch beispielsweise einen 180°-Turn, während dem ihr in Zeitlupe auf eure Verfolger ballern dürft. Aber auch ohne Stunts kommt die Action nicht zu kurz. So rast ihr beispielsweise durch Häuser, springt über Rampen und brettert über Springbrunnen.

Kinoreife Präsentation

Während der Missionen gibt es immer wieder Zeitlupen-Effekte oder Planänderungen: So kommt es durchaus vor, dass ihr plötzlich in einer Sackgasse landet und eure Beifahrerin euch hektisch „Back, back“ zuruft. Dass ein paar Meter weiter hinten eine ganze Armada Polizeifahrzeuge aufgefahren sind, darf euch als echten Diesel-Doppelgänger dabei natürlich nicht stören. Insgesamt verspricht Midway über 100 Missionen, von denen ca. ein Viertel die Story vorantreibt, der Rest ist – ganz Open-World-typisch – optional.

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Krawumm! Einige Missionen werden zu Fuß erledigt.
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Die Missionsziele scheinen dabei angenehm abwechslungsreich zu werden, auch wenn bei der Mehrzahl natürlich kräftig Gummi gegeben werden muss. Allerdings ist Milo zwischendurch auch immer wieder zu Fuß unterwegs – verglichen mit GTA halten sich die Laufen-und-Ballern-Einlagen aber Grenzen. Während der Story-Missionen gibt es immer wieder Zwischensequenzen, die einen durchweg soliden Eindruck machen und darüber hinaus teilweise auch mit überraschenden Wendungen punkten.