Völlig entkräftet kommt Clementine „zuhause“ an und trifft sogleich Carlos und Rebecca, die das Mädel sofort schroff nach ihrem Ehemann befragt. Ihr könnt es euch bereits denken: Es ist reichlich egal, für welche Antwortmöglichkeit ihr euch entscheidet. Welche Geschichte ihr erzählt, hängt natürlich auch ein Stück weit damit zusammen, welchen der beiden Männer ihr ursprünglich gerettet habt. Halb wütend, halb besorgt macht sich die Frau sofort auf die Socken, da auch Luke und Alvin bereits draußen nach den Vermissten suchen.

Clementine soll derweil auf Sarah aufpassen und ihr könnt Carlos auch nicht umstimmen, wenn ihr es denn versucht (als ob Clem nicht ohnehin völlig erschöpft sein müsste). Kaum kommt ihr also wieder in Sicherheit an, seid ihr auch schon erneut fast allein.

Die kleine Heldin kommt ihrer Aufgabe jedoch wie immer gewissenhaft nach und erkundigt sich sofort im Obergeschoss nach Sarahs Zustand. Das naive Ding spielt gerade mit einer Polaroidkamera herum, die sie unter dem Haus gefunden hat. Sie bittet euch, auch ein Foto von ihr zu machen, doch selbst wenn ihr zustimmt, kommt ihr nicht mehr dazu, da Sarah auffällt, dass etwas nicht mit ihrer Freundin stimmt.

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Jetzt werdet ihr vor einige kleinere Entscheidungen gestellt, die euch die Wahl lassen, ob ihr ehrlich mit Sarah umgehen, oder der Bitte ihres Vaters nachkommen wollt. Eine unmittelbar Auswirkung hat das nicht, also könnt euch aus freien Stücken für das entscheiden, was euch gerade am besten passt.

Allzu lang dauert es ohnehin nicht, bis die zwei „Freundinnen“ jäh unterbrochen werden. Vor dem Haus scheint sich ein Fremder herumzuschleichen, den Saran anfänglich für Luke hält. Lauft vorsichtig ins Erdgeschoss und geht zu Sarah, die – natürlich – total verängstigt ist. Reagiert auf sie wie ihr mögt, anschließend schleicht Clem zur Tür. Augenscheinlich wird euch nun die Wahl gelassen, ob ihr die Tür aus freien Stücken öffnen wollt oder lieber verschließt, tatsächlich ist es jedoch völlig unerheblich, was ihr tut, weil der Fremde ohnehin schneller vor euch steht, als ihr „Sesam, öffne dich“ sagen könnt.

Das wird jetzt ziemlich unangenehm. Fürs Protokoll: Euer Gegenüber heißt Carver (eine Tatsache, die ihr erst ein wenig später herausfinden werdet; der Kerl stellt sich lediglich als Nachbar vor), scheint etwas zu verstecken und ist allgemein nicht der sympathischste Kerl. Er wird euch in den folgenden Minuten viele unangenehme Fragen stellen, wird sich ungefragt im Haus umher bewegen und Clementine in ein paar unangenehme Situationen bringen. Dabei ist es für den übergeordneten Handlungsverlauf weitestgehend unerheblich, wie ihr euch an den jeweiligen Stellen verhaltet.

Der merkwürdige Typ erkundigt sich nach der Größe eurer Gruppe und lässt sich auch nicht mit dem Messer attackieren, das ihr in der Küche greifen könnt. Stattdessen verrät sich die trottelige Sarah beim Hinaufpoltern der Treppen und veranlasst den Eindringling dadurch, ebenfalls nach oben zu gehen. Klar: abhalten könnt ihr ihn nicht. Immerhin versteckt sich das Mädel gut genug, um nicht sofort entdeckt zu werden.

Als er dann schon beinahe wieder gehen will, kommt er plötzlich und reichlich unerwartet zum Punkt: eure Gruppe. Er scheint die ganze Zeit ziemlich genau gewusst zu haben, wer hier eigentlich wohnt und warnt Clementine indirekt vor diesen Menschen. Dann verschwindet er und lässt euch mit euren Zweifeln zurück.

Sarah klettert aus ihrem Versteck, dann warten die beiden Mädchen auf der Couch im Erdgeschoss darauf, dass die anderen zurückkommen. Das tun sie dann endlich auch – sogar mit Nick im Schlepptau (jedoch nur, wenn ihr am Fluss Pete retten wolltet)! Clem erzählt sofort vom unangenehmen Besucher, woraufhin sie von Rebecca erneut grob angegangen wird. Rechtfertigt euch mit einer der möglichen Antwortmöglichkeit und beschreibt den Kerl anschließend.

Auch Sarahs Foto kommt noch zur Sprache und das der Besucher dadurch ihr Gesicht gesehen habt. Überlegt euch genau, was ihr an dieser Stelle sagt, da sich Sarah eure Bemerkung einprägen wird. Unmittelbare Konsequenzen hat dies jedoch nicht.

Die Gruppe kommt ziemlich schnell zu dem Schluss, dass es das Beste wäre, das sichere Haus zu verlassen – Carver könnte zurück kommen und ihnen allen Schaden zufügen. Gesagt, getan: Jeder greift seine sieben Sachen, dann machen sie sich auf den Weg.

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