Obwohl die Kickstarter-Kampagne zu The Ship: Full Steam Ahead nicht erfolgreich war, wollen die Entwickler das Projekt nicht aufgeben. Jetzt wird jedoch erst einmal an anderen Spielen gearbeitet.

Auf ihrer offiziellen Webseite gibt das Team einige Gründe an, warum es mit der Finanzierung nicht geklappt hat. Das ursprüngliche Präsentationsvideo und die Beschreibung auf der Kickstarter-Webseite waren zwar sehr originell, schreckten jedoch viele User ab, die das erste The Ship nicht kannten.

Dass man sich für die UK-Seite von Kickstarter entschieden hat, wurde ihnen ebenfalls nicht zum Vorteil gereicht. Das Team nahm an, dass User außerhalb des Vereinigten Königreichs die verschiedenen Preise in US-Dollar sehen würden, weshalb die einzelnen Pakete preislich darauf ausgelegt wurden. Das war jedoch nicht der Fall, zumal der Umrechnungskurs bedeutete, dass bei manchen der Eindruck entstehen konnte, sie bekommen weniger für ihr Geld (20 Pfund sind ca. 32 Dollar). Fehlende reguläre Updates, der Zeitpunkt der Kampagne sowie andere Elemente spielten aber ebenso mit ein.

Durch den Erfolg auf Steam Greenlight sieht sich das Team allerdings darin bestätigt, dass durchaus großes Interesse an The Ship: Full Steam Ahead besteht. Deshalb möchte man nicht aufgeben, sondern im nächsten Finanzierungsversuch aus all den Fehlern lernen. Ob es erneut Kickstarter sein wird oder ein Modell wie bei Natural Selection 2 und Interstellar Marines, steht noch nicht fest.

Momentan beschäftigt man sich mit einigen anderen Projekten, die zudem beweisen sollen, dass es sich bei Blazing Griffin um ein etabliertes Studio handelt. Dazu zählt etwa das 4X-Strategiespiel Distant Star für Tablets, das auf dem bereits erschienenen Distant Star – Classic für das iPhone aufbaut.

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