Nedzad Hurabasic"Stell dir vor, jeder Mythos, jede Verschwörungstheorie und jede düstere Legende wäre real. Stell dir vor, dein schlimmster Albtraum würde lebendig." Mit dieser finsteren Einführung will uns Entwickler Funcom sein neuestes Projekt The Secret World schmackhaft machen. Immerhin hat der norwegische MMOG-Spezialist (Anarchy Online, Age of Conan) für die gamescom-Präsentation eine der schnuckligsten Locations bereitgestellt - die Nachbildung eines Londoner Pubs. Wie sich herausstellte, war das natürlich kein Zufall.
Grenzenlose Freiheit mit Einschränkungen? Ich bin gespannt, wie sich das im Spielverlauf niederschlagen wird.AusblickDenn der Londoner Hub, die Zentrale der Templer-Fraktion, ist gleichzeitig auch das Herz der sozialen und wirtschaftlichen Interaktion von The Secret World. Hier finden alle Spieler in Bars, Theatern, Dancefloors und sogar Fight-Clubs zusammen, egal, welcher der drei Geheimbünde sie angehören. Ob sie sich nun den "Dragon" aus Seoul, den "Templer" oder den aus New York stammenden "Illuminati" zugehörig fühlen. In der britischen Hauptstadt spielt sich der allgemeine Waren- und Kommunikationsaustausch ab.
Überall auf der Welt lauern Gefahren wie Werwölfe oder Vampire.Nur für die jeweils gastgebende Gruppe gibt es jedoch in ihrem eigenen Bereich die jeweilige Originstory zu erleben, sozusagen das Tutorial, das für jede Seite einzigartig ist. Am Beispiel der Templer demonstriert Funcom das skillbasierte Charaktersystem, das ohne Klassen oder Stufen auskommt. Das sogenannte Freeform-Gameplay soll Spielern ermöglichen, jede denkbare Kombination aus Skills und Spezialisierungen zu nutzen, ohne sich den einengenden Klassendefinitionen traditioneller MMOGs unterwerfen zu müssen.
Damit sollen den Spielern zugleich Hunderte aktive und passive Fertigkeiten zur Auswahl stehen, zwischen denen völlig frei ausgewählt werden kann, um die Spielfigur nach eigenen Vorstellungen zu formen. Genauso offen steht jedem die Wahl der Waffe: Ob das Alter Ego mit einem Katana herumläuft, automatische Schusswaffen verwendet oder sich seine Feinde mit Kampfkunst vom Leib hält und gleichzeitig Voodoozauber anwendet, hängt ganz allein von den Vorlieben des Spielers ab. Diese werden sich selbstverständlich in zahlreichen Individualisierungsoptionen für Klamotten, Waffen und auch dem eigentlichen Figurendesign ausdrücken können.
Das aktive Kampfsystem erinenrt ein wenig an Konsolenshooter: Immer in Bewegung bleiben!Aktive Bewegung und Planung sollen schließlich der Schlüssel für erfolgreiche Kämpfe sein. Nur wer seinen Feinden einen Schritt voraus ist, gleichzeitig zielen, ausweichen und dabei auch noch ballern, zaubern oder schlagen kann, wird als Gewinner aus den Gefechten hervorgehen - man muss sich das wohl so ähnlich, wie bei einem Konsolenshooter vorstellen. Außerdem werden zwar theoretisch alle Fertigkeiten verfügbar sein - je nach Rang und Punktestand - doch ähnlich wie in Guild Wars werden wohl immer nur höchstens sieben Fertigkeiten in ein Skillset passen. Womit gleichzeitig die jeweils benötigte Rolle definiert wird.
von Electronic Arts, Funcom
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Das ein WoD-MMORPG in Entwicklung ist, weiß ich. Theoretisch dürfte es gar nicht so schwer sein, sowohl Redemption als auch Bloodlines hat vorgemacht, dass man WoD gut umsetzen kann. Die Frage ist wirklich nur, welche Gestalt die Protagonisten erhalten.
Das da viel kaputt gemacht werden kann, glaub ich. Daher erwarte ich auch nichts anderes als das es völlig verhunzt wird. So kann ich mich über alles freuen, was doch dem Original nahe bleibt.
CCP entwickelt in der Tat ein WoD-MMORPG.
In Kürze dürfte es dazu konkrete Infos geben.
Aber eines solltest du wissen:
Das Spielsystem gibt den Ton an, nicht das Setting.
Diese Erkenntnis muss wohl jeder einmal erhalten, wenn eines seiner geliebten Lores zerstört wird.
World of Darkness, inklusive all der dazugehörigen Systeme wäre eine fantastische Grundlage für ein MMORPG... das möchte ich mal umgesetzt sehen. Besonders schön könnte man es da machen, wenn man bei der Charaktererschaffung wählen kann, ob man Mensch, Vampir, Werwolf, Fee, Magier oder, wenn man WoD2 nimmt, ein Promethier sein möchte, das Spiel aber als Mensch beginnt und erst, je nach Zugehörigkeit, über ein paar Schlüsselereignisse, ein Wechsel von statten ginge.
Kann sich dem nicht mal jemand annehmen?
zu aoc: zum PVE in AoC kann man wirklich nichts schlechtes sagen, was man vom PVP nicht behaupten kann. Die neuen SAchreine die dazukamen, sind der größte Dreck, der AoC zu bieten hat (sollte man nicht der stärksten, führenden Gilde auf dem Server angehören)
und jetzt zurück zum eigentlichem thema, TSW ;)
@Deleo: AoC hat mittlerweile mehr als genug Endcontent, dass Du das dennoch als Minuspunkt aufführst, zeigt eigentlich nur, dass Du seit der besagten Version 1.0 nie wieder gespielst hast und nur die alten Vourteile aufwärmst. Im Bereich PVP ist auch schon einiges passiert, auch wenn es noch weit davon entfernt ist, perfekt zu sein.
AoC ist super so wie es ist und wird ständig verbessert- wer PvP will soll einen Shooter oder ein Strategiespiel spielen.
Naja muss jeder selber wissen, ich finde, es ist genau so langweilich und unübersichtlich wie 1.0