Ron Gilbert hat derzeit keine Pläne, The Secret of Monkey Island zurückzubringen. Sollte er aber eines Tages ein frisches Adventure mit dem Möchtegernpiraten entwickeln, weiß er schon ganz genau, in welche Richtung dieses gehen soll.

The Secret of Monkey Island - Ron Gilbert hat keine Pläne für neuen Ableger, spricht aber über seine Vorstellungen

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Wer weiß, eines Tages kehrt Monkey Island vielleicht zurück.
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In einem Kotaku-Post meinte der Schöpfer des Originals, dass er auf jeden Fall ein Retro-Abenteuer auf die Beine stellen würde, das sich an Monkey Island 1 und 2 orientiert. Optisch soll es schön Retro ausfallen, aber mit moderneren Dingen ausgestattet sein, die man damals nicht machen konnte, darunter Parallaxing, Depth of Field und "warm glows".

Laut Gilbert verdiene es Monkey Island einfach, es sei authentisch und es benötige kein 3-D. Monkey Island möchte das sein, was es ist und er wolle ein mögliches Spiel so, wie man Monkey Island in Erinnerung habe.

Aber nicht nur optisch würde sich das Spiel an die Klassiker orientieren. Gilbert ist der Ansicht, dass man daraus ein Hardcore-Adventure mit "brutalen" Rätseln und ohne Hilfesystem machen sollte. Es würde Tonnen von Verben besitzen und auf einer komplett neu erschaffenen Version der SCUMM-Engine laufen.

Gilbert würde das Adventure dann Monkey Island 3a nennen, schließlich würden alle Spiele nach Monkey Island 2: LeChuck's Revenge im 'Monkey Island'-Universum nicht existieren. Er entschuldigt sich bei den talentierten Entwicklern von damals und Fans des dritten Teils, aber er wolle dort weitermachen, wo er aufgehört habe. Monkey Island 3a wäre aber nicht das Monkey Island 3, das er ursprünglich 1992 entwickeln wollte, da er inzwischen eine ganz andere Person sei.

Ansonsten würde er das neue Monkey Island als Retail-Version in einer klassischen Box herausbringen, so wie Spiele heutzutage kaum noch bis gar nicht verkauft werden. Und das kultige Code-Rad wäre offenbar auch mit dabei.

Die Entwicklung würde zudem von einem kleinen Team übernommen werden, 10 Mitarbeiter oder weniger, da dies laut Gilbert letztendlich einfach persönlicher und mit mehr Liebe entwickelt wäre.

Außerdem macht er deutlich, dass er schon die Marke Monkey Island besitzen müsste, um an einem neuen Spiel zu arbeiten. Er habe zu viel Zeit seines Lebens damit verbracht Dinge zu erschaffen, die anderen Leuten gehören. Durch den Besitz der Rechte würde er den Fans es sogar erlauben und sie dabei unterstützen, eigene 'Monkey Island'-Fan-Spiele zu entwickeln.

Neben einer vollständigen Sprachausgabe könnte er sich durchaus eine Kickstarter-Finanzierung vorstellen, aber ohne Stretch Goals und das ganze Zeug. Und auch sonst würde er für die Kickstarter-Kampagne kein kunstvolles Vorstellungsvideo drehen, nur um sich im besseren Licht darzustellen oder irgendwelche Konzeptgrafiken veröffentlichen und hochmütige Versprechungen machen. Stattdessen wäre es eine ehrliche Kampagne.

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