Kümmern wir uns als erstes um die Navigation. Mit dem von Jamila erhaltenen Schlüssel gehen wir wieder unter Deck und steigen diesmal die rechte der beiden Leitern nach oben, um in der Kapitänskajüte zu landen. Wir schließen die Luke, durch die wir eben hineingekommen sind und bewegen dahinter ein loses Brett, um eine verzierte Truhe zu finden. Wir öffnen sie mit dem Schlüssel an der Halskette, die Jamila und gegeben hat, und erhalten viel Geräte: eine Portolan-Karte, ein Navigationsgerät, ein Fernrohr und ein Rasiermesser.

Mit diesen Utensilien begeben wir uns nun wieder an Deck und benutzen das Fernrohr mit dem Meer. Feodor sagt, er könne einige markante Landmarken erkennen und würde sie gerne mit der Karte vergleichen. Wir benutzen das Navigationsgerät mit der Karte und sehen nun gemeinsam mit Feodor durch's Fernrohr. Dieses Rätsel ist simpel, zunächst bewegen wir das Fernrohr mit den Pfeilen nach links oder rechts, bis wir eine Landmarke sehen, diese klicken wir an und Feodor sagt "Ja, das ist ein guter Punkt.". Dann drehen wir weiter bis zur nächsten Marke und wiederholen das Spiel. Insgesamt gibt es vier Dinge zu sehen, eine Stadt, ein Schiffswrack, einen großen Baum und eine Burg.

Nun klicken wir rechts oben auf die Karte. In der Mitte befindet sich die Markierung für unsere Stelle und wir müssen sie nun so auf der Karte verschieben, dass alle Landmarken in Sichtweite des Schiffs sind. Die richtige Stelle ist zwischen Sizilien und Tunis, also ziemlich im Süden der Karte. Oder, wie Feodor es ausdrückt: Das Schiff liegt in der Nähe von Malta. Das ganze Minispiel kann auch nach einer gewissen Zeit per Knopfdruck übersprungen werden, wie immer.

The Lost Chronicles of Zerzura - Trailer

Die Position wäre also bestimmt, jetzt widmen wir uns dem Leck. Wenn wir das Holzgitter unserer ehemaligen Gefängnis-Bilge ansehen, kommt Feodor auf die Idee, die Abdichtung des Gitters sei einfacher, als nach dem Leck zu tauchen. Er braucht dafür einige Dinge: Bretter, Nägel, Hanffasern und Teer. Wenn wir Jamila nach Teer gefragt haben, wissen wir von dem Fass mit dem "klebrigen Zeug", das hier rechts neben der anderen Bilge halb schräg liegt. Wir öffnen es und füllen und anschließend mit unserem Eimer Kautschuk ab – ein adäquater Ersatz für Teer.

Wir gehen durch die Bilge und zerlegen mit Hammer und Meißel das Fass, aus dem wir bei unserer Flucht das Wasser abgelassen haben, um ein paar Planken zu erhalten. In der Kapitänskajüte schnappen wir uns von der hinteren Wand einen Sack, der sich als ein Beutel mit Nägeln herausstellt. Und auf dem Deck gehen wir in den hinteren Bereich, wo wir Jamila das Wasser gebracht haben, und trennen mit dem Rasiermesser ein paar Hanffasern von dem dicken Tau ab, das bei dem toten Korsaren um den umgefallenen Mast geschlungen ist.

Jetzt gehen wir zu unserer Bilge, heben das vormals von uns geöffnete Schloss vom Boden auf und benutzen unsere Utensilien mit dem Holzgitter – erst die Bretter, dann die Hanffasern, dann Kautschuk. Anschließend schließt Feodor das Gitter und bemerkt, daß es dem Druck so nicht standhalten wird, also fügen wir wieder unser Schloß an und das Schiff sollte sich somit einige weitere Tage auf dem Meer halten können.

Bliebe noch ein alternativer Antrieb. An Deck benutzen wir die Ankerwinde mit der hinteren Reling – Feodor und Jamila schieben nun gemeinsam die lange Stange hindurch, so dass sich die Stange dreht, wenn die Winde betätigt wird. Unter der Abdeckung neben der Winde befinden sich mehrere Ruder. In der Mitte des Decks steht ein kaputter Handkarren, aus dem wir mit Hammer und Meißel eine Radnabe entfernen und diese mit den Rudern kombinieren, damit Feodor zwei Paddelräder baut. Diese kombinieren wir nun noch mit der Ankerwinde und haben einen behelfsmäßigen Motor. Wir berichten Jamila von unserem Fortschritt und kappen anschließend mit dem Rasiermesser den Anker, um das Schiff in Bewegung zu setzen.

Ein herzlicher Empfang sieht anders aus, Feodor und Jamila müssen sich von den Männern des Leviathans, des Anführers der Korsaren, ganz schön was bieten lassen. Der grundsätzliche Plan jedoch ist immer noch der alte: Beide wollen nach Tripolis. Allerdings ist es verboten, von der Insel abzulegen. Im Gespräch mit Jamila erfahren wir, dass wir die Einwilligung des Leviathan brauchen, und um überhaupt zu ihm vorgelassen zu werden, brauchen wir fünf Fürsprecher unter den ranghohen Korsaren. Da Jamilas Vater nicht unbedingt beliebt war, müssen wir das wohl ohne ihre Hilfe schaffen.

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