Hier finden wir einen sterbenden Soldaten, dessen Kollege wohl im Inneren der Ruine ist. Wir finden den toten Mann auch im Innern, Rafi teilt uns mit, dass auch der andere Soldat gestorben ist – er hat allerdings vorher noch verraten, dass der Großinquisitor nach dreien der Schlüsselteile sucht.. Über die Todesursache der beiden Soldaten schlussfolgert die Truppe: An den hier befindlichen Statuen, die der Schlüssel zum Weiterkommen sind, muss eine Art Kontaktgift haften. Wir sollten uns jeden weiteren Schritt gut überlegen.

Alle bis auf Rafi trollen sich. Nun gucken wir uns die Schriftrolle an, die Feodor dem toten Soldaten abgenommen hat. Es sind hier Symbole zu sehen, die für bestimmte Zahlen stehen, außerdem der Satz "Wasser gibt das Geheimnis der Felsen frei". Wenn wir die Gravur auf dem Boden betrachten, übersetzt Rafi sie für uns und teilt uns so ein mathematisches Rätsel mit. Offenbar wurden in 31 Jahren je 5 dieser Wächter errichtet, und nur der erste der letzten 24 "wird den Weg weisen".

Des Rätsels Lösung? 31 x 5 ergibt 155 Wächter, und wenn wir auf den ersten der letzen 24 kommen wollen, müssen wir schlichtweg 155 – 23 rechnen. Ergibt 132. Wir benutzen unsere Schriftrolle mit den Statuen, damit Feodor die Nummerierungen entziffert. Der dritte Sockel von links, auf dem bereits keine Statue mehr steht, ist Nr. 132. Wir untersuchen den Sockel mehrmals und Feodor entdeckt einen Mechanismus, kann ihn jedoch allein nicht bedienen. Wir bitten Rafi um Hilfe, doch auch zu zweit schaffen wir es nicht. Wir brauchen ein Schmiermittel.

The Lost Chronicles of Zerzura - Trailer

Die Seife des Beduinenhändlers ist gut geeignet, doch wir müssen sie zerstückeln. Beim Wasserlager greifen wir rechts in die Satteltasche und finden Feodors treues Messer wieder, mit dem wir die Seife in Streifen schneiden. Wir schnappen uns außerdem einen der Wasserkrüge hinter Jamila und geben die Streifen hier hinein. Mit dem Seifenwasser schmieren wir jetzt in der Ruine den Sockel, bitten Rafi nochmal um seine Hilfe und es offenbart sich ein Gang im Sockel, den wir sogleich erforschen.

Feodor findet ein großes Relief, das eine Karte darstellt. Gemeinsam mit den anderen versucht er, die Karte zu deuten, aber irgendetwas ist seltsam – Zerzura scheint hier im Mittelmeer zu liegen. Allerdings ist neben dem Zerzura-Symbol, dem Vogel, auch das Symbol für "Entfernung" zu finden, also ist es wohl nur ein Hinweis für ein weiteres Rätsel. Südlich des großen Berges ist hingegen das Symbol für "Richtung" zu finden. Wir müssen irgendwie beide Informationen kombinieren, um Zerzura zu finden.

Wir gehen noch einmal vor die Ruine und greifen uns aus dem Lager über dem Soldaten das Seil, kehren in den Kartenraum zurück und binden das Seil an den Berg. An dem Seil ist ein verschiebbarer Knoten, den wir zur Markierung benutzen können. Wir lassen das Seil über den Vogel verlaufen und markieren seine Stelle mit dem Knoten, denn das ist unsere Markierung für die Entfernung.

Nun richen wir das Seil auf die "Richtung"-Markierung unter dem Berg aus -. und schon haben wir den Standort von Zerzura. Dort in der Nähe gibt es auch ein altes Kloster, zu dem der Großnquisitor auch will. Und da man Zerzura sowieso nur mit einem vollständigen Schlüssel finden, geschweige denn betreten kann, ist unser nächsten Anlaufpunkt klar.

Nach einem kleinen Zwischenstopp beim Wasserlager gelangen Feodor, Ramon, Jamila und Rafi also zu einem Lager in der Nähe des Klosters. Während Ramon sich ausruht, fassen die anderen einen Plan: Sie wollen sich als Beduinen verkleiden, damit die Mönche des Klosters sie reinlassen.

Direkt hinter Feodor liegen ein paar Steine, unter denen wir bei näherer Untersuchung eine Matte finden. Die Matte hat ein Loch verdeckt, aus dem wir nun Stoffreste, etwas Getreide und ein Knochenstück bergen. Aus letzterem improvisieren wir uns jetzt eine Nadel, mit der wir uns eine Verkleidung nähen. Wir knipsen mit unserer Zange säuberlich einen Knochensplitter vom Knochenteil ab und bohren mit unserem Messer eine Öse hinein.

Ebenfalls mit unserem Messer zerschneiden wir die Matte, um einige Palmfasern zu erhalten, und fädeln diese durch unsere Nadel. Wir benutzen sie, um unsere Stoffreste zu halbwegs glaubwürdigen Beduinenkleidern zusammenzunähen und übergeben diese an Jamila, damit sich die drei Abenteurer zum Kloster aufmachen – Ramon bleibt schlafend zurück.

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