Es musste einfach sein. Kein Zelda, das anfangs nicht vor Heileweltkitsch aus den Latschen kippt. Kein Zipfelmützenabenteuer, das nicht mit naiver Glückseligkeit in einer großen Welt der kleinen Probleme beginnt.
Weniger komplex und weniger markant als die Vorgänger, aber immer noch ein sehr gutes Abenteuer. Das vielleicht letzte große für die Wii.FazitAls sich Link aus seinem Bett in der Wolkenstadt Skyloft schält, ist von heiligen Flammen und mysteriösen Gottesartefakten in tiefen Tempeln noch nicht viel zu spüren. Und Zelda? Der weibliche Blondschopf weilt als Schulkameradin an seiner Seite. Freunde seit frühester Kindheit und so.
Die jährliche Vogelreiterzeremonie steht an, ein feierliches Rennen auf dem Rücken speziell abgerichteter Vögel, in dem sich die Schüler der Ritterschule messen und einen Sieger küren. Link schwatzt mit den ersten paar Mitschülern, betritt Skyloft, lernt sein pastellfarbenes Zuhause mit den hohen Windmühlen kennen, nachdem er aus dem Bett gefallen ist. Inklusive müden Gähnens wegen der anfänglichen Minijobs: Vom Zurückbringen verlorengegangener Haustiere bis zum Kistentragen für ein paar lumpige Rubine ist alles dabei.
Die ersten ein, zwei Stunden fühlen sich an wie ein Querschnitt durch den Einstieg von „Wind Waker“ und „Twilight Princess“ - irgendwie ausgewalzt, über alle Maßen schlafmützig und bekannt. Vor dem großen Abenteuer stehen eben die bescheidenen Probleme der kleinen Leute. Ich würde fast so weit gehen und behaupten, dass Nintendo hier den langatmigsten Start serviert, den Zelda je ertragen musste.
Das Mädel verschwindet. Warum, wohin und mit wem, das erfährt man erst später.Ist aber auch nicht sooo wild, weil man erst mal ausprobieren und gucken will: die neue Schwertsteuerung, die Bewegungen der Wii-Motion-Plus-verknüpften Wiimote wunderbar präzise umsetzt; Links Aktionsrepertoire vom Hochrennen einer Wand bis zum Sprinten; und warum hat er jetzt eine Ausdauerleiste - was kommt da später alles?
Es macht Spaß, diesen neuen Link kennenzulernen, fast wie einen alten Freund, den man nach all den Jahren wiedersieht, der sich vor allem äußerlich verändert hat, aber im Grunde immer noch derselbe ist. Und dann stört sie die Zweisamkeit.
Phai ihr Name, die euch in den kommenden Stunden im besten Fall helfen und im schlimmsten Fall furchtbar auf die Nerven gehen wird. Schon klar, dass Nintendo den pfiffigen Sidekick Midna aus „Twilight Princess“ nicht toppen kann. Auch verständlich, dass man Einsteigern mit kleinen Handschlägen die Richtung weisen möchte – zumal das Abenteuer später wesentlich anspruchsvoller wird und die Stützräder einfährt.
Aber Phai übertreibt es: Man kann Skyloft gar nicht richtig erkunden, ohne dass sie dazwischenfunkt und euch einen gut gemeinten Ratschlag aufdrängt. Jeder, der Herzsymbole als Anzeige für die verbliebene Lebensenergie deutet, weiß, dass man sich um Nachschub kümmern sollte, wenn nur noch zwei übrig sind. Und vor allem: wenn man den penetranten Piepton hört, während Link aufblinkt – warum also muss mir die eisblaue Fee das jedes Mal aufs Auge drücken?
Das Wolkenreich außerhalb von Skyloft kann man frei erkunden. So groß wie die früheren Spielwelten ist es aber nicht.Anfangs gibt es praktisch nichts, was sie nicht vorlaut kommentiert: Geldbörse randvoll mit Rubinen; zu lange in Skyloft herumgerannt, ohne den Geschehnissen zu folgen, die unmittelbar mit der Geschichte zusammenhängen; das Entdecken einer neuen Spielmechanik – Phai reicht euch sofort die Hand. Hauptsache, keiner kommt vom Weg ab und jeder schnell zurecht.
Midna war nicht nur als Charakter interessanter mit ihrem Sticheln und ihren Kapriolen, sie blieb undurchschaubar, wild und lebhaft. Phai ist dagegen eher ein plapperndes, roboterhaftes, fast seelenloses Navi, dem ich am liebsten den Stecker gezogen hätte. Im ersten Tempel, wenn man mit den Wasserständen herumexperimentiert und langsam die typischen Zelda-Konturen zum Vorschein kommen, hält sie endlich die Klappe und lässt mich machen. Wer mag, kann immer noch Hilfe zu den derzeitigen Zielen oder Informationen zu jedem Gegner erbitten, aber es ist eine schöne Gewissheit, dass sie allmählich verstummt.
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DAUMEN HOCH
Von dem was ich bisher gesehen habe, sind Story, Grafik und sonstiges Gameplay absolut in Ordnung, vielleicht etwas zu kitschig für meinen Geschmack. Der Mix aus Cell-Shading à la Wind Waker und der Stil aus Twilight Princess gefällt mir nicht sonderlich, ist aber wenigstens konstant und wirkt wie aus einem Guss. Nervig finde ich allerdings dass der Holzschild eine begrenzte Lebensdauer hat. Den musste ich schon einige Male ersetzen, mitten im Tempel.
bevor ich mir das SPiel gekauft hatte, meckerte ich die ganze zeit am neuen stil rum, aber nun find ichs super :D
Auch Phai nervt mich nicht so doll wie viele andere erzählen, ich versteh die nicht :o
ausserdem, die story is interessant, es sind viele interessante ideen umgesetzt worden (achtung, spoiler: hat etwa schon jemand einen wald unter wasser gesetzt? o.O )
meiner meinung nach ist Zelda Skyward Sword super!
auch ist beitrag 2 ziemlich falsch... die Sandgruben sind Tempel 3 nicht 2...
Tempel 1 ist im Wald
Tempel 2 im Vulkan
Tempel 3 in der Wüste ^^
@uhu189 ja... vorallem weil Oot SO ne dolle Grafik hatte... und die Grafik ist ja auch mal viel besser als WW/PH/ST.
ausserdem finde ich Skyward sword keineswegs einfacher als TP, im Gegenteil, in Skyward Sword sind Dekuranha's und Skulltulas wenigstens ein bisschen eine Herausforderung, in OoT/MM musste man gegen Dekuranha's nur den Schwertknopf misshandeln und bei Skulltulas warten bis sie so dumm waren sich umzudrehen, Skyward Sword macht da sehr schön von der Wii-Mote gebrauch, Dekuranha's müssen gespalten werden (oder halt abgeschnitten) und Skulltulas drehen sich nichtmehr von selber um.
auch ist die Tatsache das dein Schild zerbrechen kann eine Gute idee, die früheren spiele waren einfach nur hauen und sich hinter dem schild verstecken.
Allgemein finde ich SS um einiges besser als die Wind Waker Reihe.
Vom inhalt her vielleicht nicht das allerbeste aber...
Falls es niemandem aufgefallen ist scheint das ganze (es ist ja auch ein 25 jahre Zelda spiel) wie eine Fusion aus Mehreren Zelda teilen, Die Länder sind aus TP, Die welt spielt ziemlich an WW und PH an (verschiedene Inseln)
Ich finde die Leute springen zu hart mit Skyward Sword um, die tatsache das es schon soviele Zelda teile gibt und die Originalität kaum abgenommen hatt sprichtfür Nintendo.
Final Fantasy? es gibt 14 teile soviel ich weiss, ableger von FF7/10/13 sowie Crystal Chronicles nicht mitgezählt.
FF wurde langweilig, ich habe FF7 und 8 gespielt. 9 hörte ich nach dem Anfang auf weil es mir zu blöd wurde, 10 hab ich auch sehr schnell aufgegeben, 10-2 MEH, 11 war online, kenn ich ned, 12..... gewöhnungsbedürftig...
Fazit: nicht alle spiele können super sein, Zelda ist dennoch innovativer als Mario, zumindest bringt Zelda immer eine Neue welt, in der Link vom Kokiri über den Dorftrottel und den Inselbewohner bis hin zum Ritter oder Lokführer geht.
Mario, der ist ein Bald Arbeitsloser Klemptner der wegen seines Erhöhten Pizza und Spaghetti konsums bald nichtmehr in die Rohre passt...
ausserdem ... Mario's abhängigkeit von Magischen Pilzen (eng. Magic Mushrooms) ;D
Die hohen Wertungen einiger Seiten können durchaus einfach auf Grund der Fanbase der Zeldaspiele, auch unter Redakteuren, zu Stande gekommen sein.
Zelda ist in meinen Augen eine der besten Spieleserien aller Zeiten, dennoch darf man auch da konstruktive Kritik anbringen.
Mehr muss man dazu nicht sagen, außer vielleicht noch, dass der Trend ohnehin zu immer höheren Wertungen geht.
Vielleicht sollte man persöhnlich bei den Wertungen in letzter Zeit wohl immer ca 5-10 Punkte abziehen. Dass deckt sich dann meistens besser mit der im Test geäußerten Kritik
Die hohen Wertungen einiger Seiten können durchaus einfach auf Grund der Fanbase der Zeldaspiele, auch unter Redakteuren, zu Stande gekommen sein.
Zelda ist in meinen Augen eine der besten Spieleserien aller Zeiten, dennoch darf man auch da konstruktive Kritik anbringen.