Lust auf das stärkste Schwert im ganzen Spiel? Einen Zweihänder, der den größten Schaden anrichtet und nie zerbricht, egal, wie stark man damit zuschlägt? Ja, den gibt es. Im Gegensatz zu der identisch aussehenden Klinge, die ihr beim Schmied in Goronia für 200 Rubine kaufen könnt und die nach ein paar Schlägen zerschellt, hält das sogenannte Biggoron-Schwert ewig.

Bei eurer Rückkehr nach Kakariko als Erwachsener startet eine Quest-Reihe, und zwar eine lange, bei der ihr dieses Schwert erbeuten könnt. Da ihr auf dem Weg zum Feuertempel ohnehin durch Kakariko müsst, bietet es sich an, das Ganze schon früh zu erledigen - oder zumindest zu beginnen.

Aber nehmt euch etwas Zeit und geht sicher, dass ihr bereits das Pferd Epona von der Lon-Lon-Farm befreit und alle Abkürzungen in Hyrule verinnerlicht habt, denn einige der Aufgaben sind zeitbegrenzt. Obendrein benötigt ihr das „Blaue Feuer“, das ihr in der Eishöhle nahe Zoras Reich bekommt, um eine der Zwischenaufgaben erledigen zu können.

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In Kakariko jedenfalls trefft ihr auf die Hühnerfrau, für die Link in seiner Kindheit die ausgebüchsten Hühner eingefangen hat. Sie reicht Link ein Ei mit der Bitte, er möge sich darum kümmern. Am nächsten Morgen (nutzt die Hymne der Sonne) schlüpft das Küken Kiki, ein rotes süßes Federtier mit einem lauten Organ. Wofür das wohl gut ist?

Als Link in Kakariko herumstromert, bemerkt er, dass Malons Vater hier lebt (im Haus am Fuße der Treppen in Richtung Gebirgspass). Er wurde ja laut Malon von der Lon-Lon-Farm gejagt und vertreibt sich den lieben langen Tag nun so, wie er es auch früher getan hat: im Schlaf. Also stellen wir uns neben das Bett, holen das Huhn hervor und der Vater wird aus seinen Träumen gerissen.

Das Huhn ist geschlüpft, hat seinen Zweck erfüllt und kann wieder zur Hühnerfrau zurückgebracht werden. Zum Tausch überreicht sie euch ein sehr seltenes, blaues Hühnchen, eines namens Henni. Sie sagt auch, dass Henni nicht mehr gackert, seit ihr Bruder verschwunden ist. Zeit, den armen Kerl zu finden und das Hühnchen wieder gackern zu lassen.

Wenn ihr die Karte öffnet, seht ihr, dass ein Pfeil zu den Verlorenen Wäldern zeigt. Genau dort hält sich der Junge auf. Begebt euch dorthin und sucht den Ort auf, wo Link in seiner Kindheit dem Horror-Kid die Maske übergeben hat (nach dem Eingang beim Kokiri-Wald einmal nach links).

Der bedrückte Kerl hockt an dem Baumstamm, lethargisch, versunken in seinen Depressionen. Kurzum: Ihm geht‘s mies. Also stellen wir uns vor ihn und holen Henni heraus, damit er wieder zu sich kommt. Er bittet uns, einen Schimmelpilz zur Hexe Asa in Kakariko zu bringen. Aber das muss schnell gehen, da sich der Pilz nach drei Minuten auflöst. Habt ihr Epona, könnt ihr einfach über die Ebene von Hyrule reiten, die Zeit reicht dafür locker.

Um zu Asa zu gelangen, lauft in Kakariko links die Treppe hoch und betretet den Magieladen mit dem grünen Elixier auf dem Schild. Geöffnet ist dieser nur tagsüber, spielt notfalls die Hymne der Sonne - auf eure verbleibende Zeit hat das zum Glück keine Auswirkung. Geht nach hinten und durch die Hintertür wieder aus dem Magieladen heraus. Jetzt könnt ihr Asas Hexenladen betreten.

Die Buckelige riecht bereits, dass ihr etwas Besonderes in der Tasche habt. Holt den Pilz heraus, damit Asa eine Medizin braut. Sie übergibt euch die Moderpackung, mit der ihr zurück in die Verlorenen Wälder sollt. Glücklicherweise müsst ihr hierbei kein Zeitlimit beachten, begebt euch also gemütlich zu den Wäldern.

Der junge Mann, den ihr sucht, ist nicht mehr da. Ein Kokiri-Mädchen teilt euch mit, dass er fort ist. Gebt ihr die Medizin, dafür erhaltet ihr, was der Kerl hinterlassen hat: eine Säge. Scheint so, als hätte einer der Zimmerleute das Werkzeug verloren. Aber wo befinden sich die Männer? Auf der Karte wird das Gerudo-Tal markiert, das sich ein Stück nördlich des Hylia-Sees befindet.

Reitet mit Epona nach Westen, und ihr findet neben einer grau-braunen Felswand den Eingang zum Gerudo-Tal. Trabt mit Epona über die kleine hölzerne Brücke und beschleunigt danach, um über den Abgrund bei der kaputten Brücke zu springen. Ihr trefft den Handwerksmeister der Zimmerleute, der euch mitteilt, dass seine Männer sich den Gerudos anschließen wollten. Deswegen sei die Brücke immer noch nicht repariert worden.

Erst mal unwichtig, denn wir übergeben dem Mann seine Säge, für die er uns im Austausch ein zerbrochenes Goronen-Schwert aushändigt. Wir müssen es „nur“ noch reparieren lassen, kann ja nicht so schwer sein… Unser nächstes Ziel: der Todesberg, wo Biggoron haust. Auf dem Weg dorthin bricht der Vulkan wieder aus, hier hilft nur: Augen zu und durch. Ihr dürftet kaum etwas abbekommen.

An der Spitze des Berges trefft ihr endlich den riesigen Goronen, der euch gern helfen würde, aber Lavastaub in den Augen hat. Er schickt euch mit einem Rezept los zu König Zora, da dieser wunderbare Augentropfen haben soll. Macht euch nun auf dem Weg zu Zoras Reich. Alles vereist drinnen. Und alle Zoras sind weg. Aber darum kümmert ihr euch später (im Wassertempel), lauft nun erst mal nach oben zu König Zora.

Falls noch nicht geschehen, müsst ihr König Zora zuerst auftauen. Die rote Eisbarriere bekommt ihr nur mit einer blauen Flamme weg, und diese findet ihr in der Eishöhle unweit der Zora-Quelle hinter König Zoras Thron. Haltet euch an die Beschreibung in Kapitel 15-2, um die entsprechenden Items zu erhalten.

Der aufgetaute König Zora überreicht euch die Zora-Rüstung, mit der ihr unter Wasser atmen könnt. Aber viel wichtiger: Ihr könnt ihm das Rezept von Biggoron präsentieren, woraufhin er Link einen Glotzfrosch überreicht, die Zutat für die Augentropfen. Der Frosch muss schnell zum Labor am Hylia-See gebracht werden, und leider ist der Tunnel im Wasser von Zoras Reich nicht zugänglich.

Ihr müsst also raus zur Ebene von Hyrule (lasst euch vom Fluss treiben, geht schneller) und mit zum Hylia-See im Süden reiten. Zum Glück kann das Pferd die Zäune überspringen, ihr eilt zum Labor und übergebt dem alten Kauz im Inneren den Frosch. Im Austausch bekommt ihr die Augentropfen für Biggoron, natürlich auch mit Verfallsdatum.

Innerhalb von vier Minuten müsst ihr noch einmal hoch zum Todesberg. Peitscht Epona über die Hylianische Steppe und rennt über Kakariko und den Gebirgspass hoch zum Zielort. Überreichen wir Biggoron die Tropfen, freut er sich tierisch, wieder klar sehen zu können, und überreicht uns vorläufig ein Zertifikat mit der Bitte, in ein paar Tagen wieder reinzuschauen.

Drei Tage müssen vergehen, was dank der Hymne der Sonne in Windeseile der Fall ist, dann schenkt uns Biggoron endlich das begehrte Biggoron-Schwert, die stärkste Klinge im ganzen Spiel. Da es sich um einen Zweihänder handelt, kann Link nicht gleichzeitig seinen Schild benutzen, aber der Wumms macht sich bemerkbar.

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