Im Interview mit dem japanischen Magazin Famitsu sprach Zelda-Produzent Eiji Aonuma nun Klartext und erklärte, was sich alles gegenüber der alten N64-Version im neuen The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D ändern wird.

The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D - Was sich gegenüber der N64-Version ändert

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Das Abenteuer kann man ab Frühjahr 2015 endlich (wieder-)erleben
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Als Zelda-Produzent Eiji Aonuma den Auftrag erhielt, The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D passend zum Launch des neuen Handhelds 3DS zu entwickeln, hatten er und sein Team wenig Zeit. So hatte er das Gefühl, dass die Entwicklung etwas übereilt erschien. Für The Legend of Zelda: Majora's Mask ließ man sich dafür gemütliche drei Jahre Zeit für die Entwicklung, weswegen man sorgfältiger vorgehen konnte.

Anfangs wollte Aonuma nicht einmal das Remake machen, denn er erinnerte sich noch allzu gut an die schwierige Arbeit an Majora's Mask für das N64. Doch dann spielte er das Spiel erneut, um ein besseres Verständnis dafür zu haben, was er gerne ändern oder hinzufügen würde, und das Projekt konnte beginnen.

Was man aber nicht getan habe, war es, das Spiel leichter zu machen, was bei vielen heutigen Spielen der Fall ist. "Wir haben das Spiel nicht leichter gemacht", so Aonuma. "Da sind keinerlei Extra-Hinweise, die euch entgegengeworfen werden, wenn ihr euch nicht sicher seid, was ihr tun sollt. Aber da sind alle möglichen Mechaniken im System, die euch sicherlich auffallen werden."

Jedoch teilt Aonuma mit, dass ein Bosskampf verändert worden sei. Und zwar auf eine Art und Weise, dass der Kampf sich vom selben Duell im Original unterscheiden werde. Man werde auch wie bei Ocarina of Time 3D den Gyro-Sensor, und wie auch bei The Legend of Zelda: A Link Between Worlds die Touchscreen-Funktionen stärker einbinden. Überhaupt habe man viel durch die Arbeit an A Link Between Worlds gelernt.

Bezüglich der Unterschiede zwischen dem 3DS und dem New 3DS versichert Aonuma, dass es keinerlei grafische Unterschiede geben werde. Die Unterschiede werden hierbei wohl tatsächlich eher in der Steuerung liegen.

Was sich gegenüber dem Original ebenfalls verändert habe bzw. was hinzugefügt wurde, ist die Möglichkeit zu angeln. "Ihr werdet angeln können! Auch wenn man sich fragen mag, ob man überhaupt die Zeit dazu hat, in der Welt von Majora's Mask zu angeln." Man habe insgesamt zwei Angelteiche ins Spiel integriert, die sogar eine Überraschung aufbieten sollen. Aonuma spricht dabei von der Möglichkeit, "etwas Monströses zu angeln."

Zugegeben, die Vorstellung, angesichts des Weltuntergangs seelenruhig zu angeln, während der riesige Mond immer näher rückt, sei einfach abstrus, aber großartig, lacht Aonuma.

Falls ihr auch das Verlangen habt, beim Weltuntergang zu angeln, dann wird es euch The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D ab Frühjahr 2015 ermöglichen.

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