Shigeru Miyamoto, der Schöpfer von Mario, Zelda und Co., konnte mit der ersten Version von The Legend of Zelda: A Link Between Worlds nichts anfangen. Er fand laut Designer Hiromasa Shikata keine positiven Worte, was die Macher schockierte.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds - Miyamotos Reaktion auf erste Version: "Wirkt wie eine 20 Jahre alte Idee"

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So richtig begeistert war Miyamoto vom anfänglichen Konzept nicht.
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"Als wir die Präsentation starteten, konnte ich deutlich sehen, wie Miyamotos Gesichtsausdruck schnell düster wurde. Ich dachte mir: 'Das ist schlecht...' Und am Ende sagte er: 'Das wirkt wie eine 20 Jahre alte Idee.' Das war vernichtend. Wir waren am Boden zerstört", sagte Shikata.

Weiter meinte er: "Als wir drei eines Tages ein Meeting hatten, sagte ich versehentlich: 'Wie wäre es, wenn Link Wände betreten könnte?' Mouri und der andere Programmierer [fanden das großartig]. Und auch wenn ich damit ankam, so ergab das keinen Sinn für mich."

Das Team erschuf einen neuen Prototypen mit 2D-Mechaniken und zeigte diesen Miyamoto, der positiv darauf reagiert und dem Projekt grünes Licht gegeben haben soll. Doch bevor sie mit der Entwicklung so richtig beginnen konnten, wurden sie im Oktober 2010 abgezogen und sollten sich um Launch-Titel für die Wii U kümmern.

Zu dieser Zeit hatte man die Hoffnungen auf das Projekt aufgegeben, zumal kaum ein anderes Spiel in der Vergangenheit auf Eis gelegt und später wieder aufgenommen wurde. Gut ein Jahr später wurde das Ganze dann doch wieder aufgenommen, um den Wünschen der Fans nachkommen zu können.

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