Eine traurige Nachricht: Der alljährliche gamona-Jagdausflug muss diesmal leider ausfallen, weil wir im letzten Jahr mit unseren ungeheuren Skills die lokale Wildpopulation deutlich zu stark ausgedünnt haben. Was wir jetzt brauchen, ist ein adäquater Ersatz, eine Simulation, eine virtuelle Hatz, die uns fordert, uns stundenlang durchs Gebüsch scheucht und in Sachen Realismus über enttäuschende Ballerfeste wie Deer Hunter oder Dangerous Hunts 2011 triumphiert.
So muss eine Simulation sein – fesselnd, realistisch, gut gestaltet und für Außenstehende tödlich langweilig.FazitDoch oh Glück, oh Freude, Rettung naht in Form eines sehr ambitionierten Titels aus dem Hause Expansive Worlds. The Hunter verpricht riesige Waldanlagen, stundenlange Vergnügungen im Grünen und Tiere, die so plastisch und lebensnah gehalten sind, dass man sie förmlich riechen kann. Dazu echte und vielfältige Jagdausrüstung und Landschaftsdetails wie Hochsitze, Tarnzelte und ja, sogar Hochspannungsmasten werden auf der Packung angepriesen. Also schultern wir unsere beste Elefantenbüchse, benetzen unsere Wangen mit Eichhörnchenurin und schlagen uns ins Dickicht.
Stellen wir zunächst einmal klar, was The Hunter nicht ist: Es ist kein Massively-Multiplayer-Online-Game, obwohl es oftmals in der Ecke der MMOs angesiedelt wird. Massiv ist hier höchstens die Spielwelt bzw. der Spielwald, nicht jedoch die Anzahl der gleichzeitig teilnehmenden Spieler – würde man nicht alleine durch die Pampa stapfen, wäre das fatal, denn die Jagd ist auch so schon schwierig genug. Ein Multiplayer-Spiel ist es insofern auch nur, weil es sehr von der Community getrieben wird. Soll heißen: Ein großer Teil des Reizes sind Vergleiche der erbeuteten Jagdtrophäen oder auf der Homepage veröffentlichte Herausforderungen, etwa wer die größte Hirschkuh erlegt hat.
Der Wald ist wunderbar gestaltet.Und online? Nun, die Organisation und Verwaltung des Spiels passiert im Webbrowser auf der offiziellen Homepage. Nachdem man dort das Jagdrevier ausgewählt und Missionen angenommen hat, startet über die Webseite der auf dem Rechner installierte Client und schubst einen auf eine recht groß geratene Insel voller Laubwälder vor der Küste Nordamerikas. Wenn man klug ist, hat man zuerst das Tutorial-Gebiet angewählt, in dem man die intuitive Steuerung des eigenen Charakters erklärt bekommt. Schnell greift man wie ein Profi zum Fernglas, dem Lockruf oder zur Flinte, schleicht oder kriecht wie ein Geheimagent (der aus unerfindlichem Grund Rehe hasst) und erfährt nebenbei so nützliche Informationen wie "Ein Schuss ins Herz ist tödlich."
Hier darf man auch aus der Ego-Pespektive das erste Mal anlegen und einen Maultierhirsch zu seinen Ahnen schicken. Während man noch darüber nachdenkt, ob man gerade vielleicht Bambi abgeknallt hat, realisiert man auch, wie detailreich The Hunter gebaut ist. So wurde dem soeben erlegten Hirsch, dessen Kadaver nun majestätisch in der Sonne verrottet, eine eigene Anatomie mit inneren Organen verpasst – daher auch der anfängliche Hinweis mit dem Herzschuss. Eine Kugel in der Lunge lässt unser Opfer noch ein paar Meter weit kommen, während ein Streifschuss unweigerlich eine lange und frustrierende Verfolgung durch den Busch nach sich zieht.
"Lang und frustrierend" sind gute Schlagworte, denn haben wir erst mal die Bedienung verstanden, gehen wir selbstständig in die Ressorts, wählen unsere Waffe (Jagdgewehre, Schrotflinten, Revolver oder sogar ein Kompositbogen), unser Zubehör und pirschen dann nach einem der momentan zehn verschiedenen Tiere, darunter verschiedenes Wild, Fasane, Kojoten und sogar Bären. Und genau wie bei einer echten Jagd ist dieses Unterfangen schwierig, sehr sogar. Der Höhepunkt meiner ersten beiden Spielstunden war nicht etwa das Erlegen eines Tieres, dazu kam es nämlich nicht. Der Höhepunkt war, dass ich einen Hirsch sah. Nicht schoss, nur sah.
Alle Jubeljahre erblickt man mal einen Hirsch - das ist die große Chance!Tatsächlich ist Realismus (mit leichten Abstrichen) das erklärte Ziel von The Hunter, daher wundert es nicht, dass die Tiere scheu und die zurückgelegten Wege lang sind. Es ist eine dieser Simulationen, in denen teilweise stundenlang nicht wirklich etwas passiert und der Spielspaß darin besteht, sich in Geduld zu üben, bloß keine Fehler zu machen und auf ein leeres Stück Wald zu glotzen, in der Hoffnung, dass gleich irgendein Vieh hervorspringt. Meistens springt es nicht, denn Tiere können den Jäger sehen, hören und riechen. Wir hingegen können schleichen, uns ducken und mit Düften bekleistern (ihr dachtet, der Eichhörnchenurin wäre ein Witz gewesen, hm?). Oh, und wir haben eine Knarre.
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Mit dieser Ausstattung kann sich dann jeder erstmal solange er will selber ein Bild von der Sache machen - und wer mehr möchte muss ja nicht gleich voll einsteigen. Es gibt auch Jagdlizenzen für die einzelnen Tierarten käuflich zu erwerben, nur für einen Tag oder auch etwas länger. Mit einer Lizenz für eine Tierart erhält man auch Zugang zu allen Jagdrevieren, in denen sich diese Tiere aufhalten. Einziger Stolperstein: man muss selber dafür sorgen, dass man eine für diese Tierart zulässige Waffe (und passende Munition) besitzt (=kauft). Die Anfängerwaffe ist nur für die drei kleinen Hirscharten, Kojoten und verwilderte Schweine zulässig.
Mitgliedschaften (3, 6 oder 12 Monate) geben vollen Zugriff auf alle Tiere und Jagdreviere, bringen ein paar zusätzliche Waffen mit und man bekommt gratis Munition für alle Waffen die man besitzt solange die Mitgliedschaft läuft. Als Starterkit kann man eines der "Bundle" nehmen, diese bringen, je nach Preis, zur Mitgliedschaft noch mehr Waffen und einiges andere an nützlichen Utensilien mit. Das schöne ist, von Verbrauchsmaterialien wie Urinsprays oder Geruchsreduzierer einmal abgesehen - die meisten Gerätschaften (Waffen, Lockrufer, Zelte, Kleidung, etc.) kann man, egal ob einzeln gekauft oder bei einer Mitgliedschaft dazu bekommen, für immer behalten - auch wenn man seine Mitgliedschaft einmal auslaufen lässt und wieder auf den oben beschriebenen "Gast"-Status zurückfällt. Man kann also auch problemlos mal eine Zeit aussetzen und muss nicht ständig erneuern. Es gibt auch kein automatisches Abo, das einem das Geld vom Konto holt - jede Verlängerung muss selber angestoßen werden.
es gibt nur eine neu Waffe güntigere und preise im Shop.Egentlich hätten
die neue jagdgebiete viele neue Waffen und kleidung einfügen müssen.
Und das man für bessere Waffen nicht bezahlen muss.
Man erwirbt mit dem Spiel lediglich eine zeitlich begrenzte Lizenz, welche nach Ablauf erneut mit barer Münze verlängert werden muss. Zudem ist eine permanente Internetverbindung von Nöten. Meh
Ich dachte, das wäre mal wieder ein Spiel für gelegentliche Abende, an denen man mal viel zeit hat und dann wieder für ein paar Wochen/Monate in den Schrank stellt, um es anschließend wiedermal rauszukramen. Aber 3-Monatsgebühren? Für einen Jagdsimulator? oO
Hätte es mir mit Sicherheit gekauft, aber so... schade drum
Von einem echten Wildschwein oder gestresstem Hirsch eins in die Fresse zu bekommen tut im echten Wald mehr weh.
Wahnsinn mit dieser Aussage bist du mein Held der Stunde.
Damit du mit deinem Rumfotografiere die Tiere nicht störst ;)
Aber bestimmt Fisch !
Statt also eine Simulation zu bewerten, die ihr noch nie gespielt habt und die ihr mit eurem
Statt also eine Simulation zu bewerten, die ihr noch nie gespielt habt und die ihr mit eurem Halbwissen und einer Pseudomeinung abwatschen wollt, würde ich empfehlen probiert es aus, sucht als Gast ein Tier und fotografiert es aus nächster Nähe. Es ist gar nicht so schwer wie es im Test beschrieben wurde, und am Ende kommt vielleicht mehr Naturfeeling auf als ihr es am Anfang glauben wolltet. Ach ja ... legt die Waffe im Startbildschirm ab (ja das geht) und sucht einfach die Tiere. Dann braucht ihr nicht einmal Panik haben, dass sich ein Schuss löst und ein armes Bambi zerfetzt.
Ich wohne keine 5 Minuten vom Wald weg, warum sollte ich für Tiere fotografieren eine Software starten ?!
Ihr benehmt euch wie die Politiker die übertrieben Darstellung publizieren ohne nach links und rechts zu schauen.
Somit wird dann allen Spielern von "The Hunter" unterstellt persönliche Zwänge zum Töten von friedlebenden Tieren ausleben zu wollen, mit gleichzeitigem Potential in die freie Wildbahn zu streben um seine virtuellen Erfolge real zu bestätigen!?
So ein Blödsinn, es ist NUR EIN SPIEL!
Ob die "Opfer/Gegner" jetzt zurück schiessen oder sich anders zur Wehr setzen ist doch wohl eher eine lächerliches Argument um das Töten von MENSCHEN in anderen Spielen zu rechtfertigen.
Wenn ich vergleiche: töte wehrlose Tiere oder töte Menschen die zurück Schiessen weil du dich bewusst in die Gefahr begibst.... hmmm was jetzt wohl moralisch verweflicher ist.
Und es bleibt alles: NUR EIN SPIEL!
Und wie bei allen Spielen darf man Situationen, Optionen, Möglichkeiten und Erlebnisse verzeichnen, die man in der Realität nicht bekommt und im Falle von Shooter (ob auf Tiere oder Menschen) sicher nicht erleben will.
Das der Reiz bei Spielen wie "The Hunter" nicht im "killen von tausenden von Viechern" liegt (im Gegensatz zu einem Call of Duty (setze beliebigen Shooter ein), sondern im taktischen Vorgehen um einzelne Pixel-Lebewesen zu erlegen wird natürlich auch ausser Acht gelassen.
Dann also doch Battlefield 3, wo ich zwar auf andere virtuelle Menschen schiesse, die im Multiplayer von realen Menschen gesteuert werden und der "Kill" in der Masse zur Sebstverständlichkeit verkommt, statt einem Spiel welches Möglichkeiten erföffnet, die in den "klassichen" Shootern nur selten bis gar nicht zu finden sind.
Fröhliches und moralisch einwandfreies Töten dann in den USK 18 Spielen.
Sollte man bei "The Hunter" einen Fehltritt machen und sich einmal falsch bewegen, und glaub mir dies passiert schneller und öfter als man vielleicht denken mag, ist der virtuelle Waldbewohner schneller über alle Berge als man gucken kann. Mit samt allen in seiner Umgebung sich aufhaltenden Waldkumpels. Dann heißt es wieder laaange Zeit durchs Unterholz krackseln, Spuren suchen und Ohren spitzen. Doch damit nicht genug denn tatsächlich gibt in diesem Spiel sogar Tiere die einen angreifen.
Bären und das was man in unseren Breitengraden Elche nennt sind manchmal sogar höchst angriffslustig. So kann es sein das man friedlich im Gebüsch sitzt und grad auf seinen Huntermate ne Partie einer Arkanoid-Variante spielt (ein Spiel auf dem man auf virtuelle Blöcke schiesst die sich nicht wehren) und man plötzlich von einem der genannten fiktiven Knuddeltieren mal so amtlich einen auf die Mütze kriegt. Man ist dann ziemlich schnell weg vom Fenster. Und hofft auf den Spuren von Super Mario wandeln zu dürfen. Das alles passiert ohne das ich mich wehren oder ZURÜCKSCHIESSEN konnte. Also ein für Kousaka Kirino untragbarer Zustand. ;)
Liebe/r (?) Kousaka ich will dir hier nicht auf den Schlips treten, aber hier sind wir wieder bei der Frage der Differenzierung. Zum einen was ist fiktiv? Und wie legen Menschen die Dinge unterschiedlich aus. Ich kann deine Gedankengänge nachvollziehen und find sie ehrenhaft. Aber wenns denn nun mal gar nicht so schlimm ist? Guck doch in fast jedem Spiel muss man manchmal zu rabiaten Methoden greifen. Aber solange man zwischen Spiel und Wirklichkeit unterscheidet, wird keiner dran Schaden nehmen. Weder Mensch noch Tier. Und man muss im Leben ständig unterscheiden können/müssen, das macht es zum einem leichter zum anderem fairer für alle von uns.
P.S: Das Tiere sich bei "The Hunter" physisch wehren können, war und ist ein ausdrücklicher Wunsch der Hunter-Community.
Was die Aussagen der Virtual-Veganer hier angeht so deuten sie wohl eher auf einen Knacks im Kopf als einen Schutztrieb für die virtuelle!! Natur hin. Ist das Spiel denn nicht für eben genau dafür da das Erlebnis Jagd zu schaffen ohne in die Natur einzugreifen?
Es wurde ja auch schon erwähnt: Der reale deutsche Jäger hat mit dem Jäger aus Forsthaus Falkenau in etwa so viel zu tun wie ein Streifenpolizist mit John McLane. Jagdpächter sind hierzulande nämlich einem ganzen Haufen von Verpflichtungen und Einschränkungen unterworfen, und selbst in anderen Ländern wird nicht in den Wald gegangen um mit dem Granatwerfer einen Hirsch zu schießen. Es geht darum etwas zu tun, dass Populationskontrolle, Sport und Tradition in einem ist. Selbt bei Hunter klingen in den Missionen immer wieder Anfragen von Wissenschaftlern auf. Es geht z.B. darum Kojoten zu finden, die in ein für sie nicht angestammtes Territorium eindringen. Aber das wissen natürlich alle, die sich hier als Hybrid aus Spieletester, Naturschützer, Rechtsanwalt und Universalgenie aufführen.
Statt also eine Simulation zu bewerten, die ihr noch nie gespielt habt und die ihr mit eurem Halbwissen und einer Pseudomeinung abwatschen wollt, würde ich empfehlen probiert es aus, sucht als Gast ein Tier und fotografiert es aus nächster Nähe. Es ist gar nicht so schwer wie es im Test beschrieben wurde, und am Ende kommt vielleicht mehr Naturfeeling auf als ihr es am Anfang glauben wolltet. Ach ja ... legt die Waffe im Startbildschirm ab (ja das geht) und sucht einfach die Tiere. Dann braucht ihr nicht einmal Panik haben, dass sich ein Schuss löst und ein armes Bambi zerfetzt.
ok ich zitiere mich mal selbst da du mit deinem Hirn offenbar nicht gebacken kriegst Texte zu erfassen:
"Dazu kommt das diese "Menschen, Aliens und Dämonen" ZURÜCKSCHIESSEN, einem eine GEGENREAKTION abverlangen.
Was gibts als nächstes? Fernsehturm-Scharfschützen Simulator - Reinige eine ganze Einkaufsstraße! oder wie?"
Da ich hier nicht unterstreichen und fett markern kann musste ich Caps nehmen. Aber vielleicht verstehst du jetzt "meine Logik".
was soll mir das sagen? ich fische nicht, und essen tu ich davon auch nichts. also was hab ich jetzt davon? wo ist der zusammenhang?
Dann schau mal was Japaner mit Walen und Haien so anstellen.... Und das nichtmal um sich zu ernähren.
Es simuliert
Es simuliert quasi das Töten von Tieren. Ich halte von der Jagd rein gar nichts, weder im echten Leben noch in einer Simulation.
Oder würdest du eine detailgetreue Simulation von Mordfällen spielen wollen? Wohl kaum.
Glaub mir ich hab es gespielt und es ist nicht mehr oder weniger realistisch als ein Rainbow Six (die alten teile) oder ähnliche Militärgames. Hitman ist auch ziehmlich detaiverliebt wenn es um die (Menschen) Jagd geht. Simulationen sind auch nur Spiele, da Spiele immer eine Umgebung darstellen in der man sich ausprobieren und messen im besten sogar lernen kann und das ohne negative Folgen. Wer das nicht akzeptieren und oder verarbeiten kann, kann nicht mal reinen Gewissens an die Schiessbude auf dem Jahrmarkt gehen.
auch wenn mich das spiel mal überhaupt nicht reizt, viel mehr recht haben als du kann man gar nicht
Wer allerdings das Gefühl bekommt durch dieses Spiel in den Wald rennen zu müssen und auf Tiere zu schiessen, der hätte es wahrscheinlich so oder so getan früher oder später. Somit wäre das Spiel ein Auslöser. Und als dieser Auslöser könnte auch irgendwas anderes fungieren. Was den Unterschied macht ist das die Hemmschwelle, einen Menschen zu erschiessen wesentlich größer ist. Wenn man sich darüber aufregen will, sollte man darüber diskutieren warum ein Tier weniger Wert zugesprochen wird als einem Menschen. Doch ob das hier hin gehört... ich denke nicht.
Für mich ist jedes Spiel fiktiv, immer und zu jederzeit. Eben weil es ein Spiel ist. Wer hier immer noch nicht differenzieren kann. Oder wer immer und zu jeder Zeit sp wenig vertrauen in den Menschen an sich setzt (was ich bedingt, aber auch nur bedingt nachvollziehen kann), und sich anderen gegenüber mit einer ähnlichen Feindseligkeit gegenüberstellt wie diejenige die er selbst in dem Moment verurteilt (sogar ohne wirklich zu wissen wie es ist).... Wohin soll das bitte führen? Macht ihr es in anderen Bereichen des Lebens ähnlich? Ja? Wenn ja, ist das sehr traurig.
Das Jäger, die diese Tätigkeit im wirklichen Leben ausüben das Spiel auch spielen kann man, doch anderen Usern nicht einfach anhaften. Was ist das denn bitte? Und ausserdem Jäger ist nicht immer gleich Jäger ein Hobbyjäger und/oder einen Trophäenjäger mit einem Berufsjäger gleichzusetzen wäre auch wieder ein Opfer der falschen Differenzierung. Denn viele von letzteren haben mehr damit zu tun die Schäden zu beheben, die wir alle als Menschen verursacht haben eben weil wir so leben wie wir leben. Und tun meisten mehr für den Erhalt der Natur als manch anderer der gerade mit dem Hintern auf dem Bürostuhl sitzt,
Mir persönlich wäre es lieb wenn nicht alles über einen Kamm geschoren wird. Und vorallem man lernt mehr zu differenzieren. Was denn nun wirklich fiktiv ist und was nicht. Oder einfach nur falsch interpretiert.
Was haben denn bitte Hitman oder AC mit einer Simulation zu tun?
Ich red von einem Spiel, was darauf aus, ist jedes noch so kleinstes Detail abzubilden. Das hat dann mit coolen Moves mit dem Hidden Blade gar nichts mehr zu tun...
Schnitzel steht nicht auf japanischem Speiseplan, Gomen nasai.
Oder würdest du eine detailgetreue Simulation von Mordfällen spielen wollen? Wohl kaum.
Du meinst sowas wie "Hitman" oder "Assassin's Creed"? ^^
in vielen wäldern ist das natürliche gleichgewicht durch die menschen ohnehin so gestört das sich das nur durch regelmässige jagd aufrechterhalten lässt!
(es fehlt schlicht an großen jägern die ausgerottet sind und die population begrenzen würden ...)
Welchen Unterschied macht es ob man auf Polygone in Form von Tieren oder in
Welchen Unterschied macht es ob man auf Polygone in Form von Tieren oder in Form von Menschen,Aliens oder Dämonen schiesst?
Dazu kommt das diese "Menschen, Aliens und Dämonen" zurückschiessen, einem eine Gegenreaktion abverlangen.
Was gibts als nächstes? Fernsehturm-Scharfschützen Simulator - Reinige eine ganze Einkaufsstraße! oder wie?
Welchen Unterschied macht es ob man auf Polygone in Form von Tieren oder in
Welchen Unterschied macht es ob man auf Polygone in Form von Tieren oder in Form von Menschen,Aliens oder Dämonen schiesst?
Das hier ist kein fiktives Game, sondern will realistisch sein - eine Simulation.
Es simuliert quasi das Töten von Tieren. Ich halte von der Jagd rein gar nichts, weder im echten Leben noch in einer Simulation.
Oder würdest du eine detailgetreue Simulation von Mordfällen spielen wollen? Wohl kaum.
Ja weil er alle Raubtiere in unseren Gefilden schon ausgerottet hat. Braver Jäger.....der Mensch verträgt zuviel Natur einfach nicht.
Um es kurz zu sagen ich bin ein Naturfreak und wenn ich sowas sehe da hab ich auch kein gutes Gefühl, sollte der Publisher jedoch reale Naturprojekte unterstüzten. Würde ich es mir überlegen es anzutesten. Für die Wintermonate ein bisschen Walderfahrung zu sammeln ist doch auch schön.
Welchen Unterschied macht es ob man auf Polygone in Form von Tieren oder in Form von Menschen,Aliens oder Dämonen schiesst?
Oha, der war flach ^^
Der war jetzt echt lahm Basti. xD
Und darüber, ob das Spiel es "wert" ist, lässt sich sicherlich streiten. Nur soviel: Deine Annahme, daß sich kein normaler Zocker für das Teil interessiert, ist wahrscheinlich ein Fehlschluss. Alleine im persönlichen Gespräch habe ich schon mit einigen Leuten getroffen, die sich interessiert gezeigt haben. Und es gibt einen Grund für die Flutwelle an Simulatoren, die nach wie vor erfolgreich den Markt überschwemmt: Die Dinger werden gekauft wie Crack. The Hunter ist vielleicht nichts für die AAA-Blockbuster-Spieler, aber wir bei gamona sind nunmal für alle Quadratäugler da, Mainstream oder nicht. ^^
Aber wie immer 1a geschriebener Test!