The Eye of Judgment – Test

PS3

Sony legt die Karten auf den Tisch: Der innovative Magic-Klon entpuppt sich als echtes Highlight.

von Andreas Müller, 01. Dezember 2007 11:00 Uhr

Gerade in diesen Wochen ist es äußerst selten, dass uns ein Spiel besonders fasziniert. Bei der riesigen Flut an Neuerscheinungen schaffen es nur ganz wenige Titel, sich aus der Masse hervor zu heben. Einer dieser Titel ist „The Eye of Judgment“ das mit einer völlig innovativen Fusion aus konventionellem Sammelkartenspiel und modernster Technik begeistert. Aufgepasst, wir mischen die Karten!

Bereits in unserer ausführlichen Vorschau haben wir euch auf „The Eye of Judgment“ aufmerksam gemacht. Nun können wir euch endlich von unseren Erfahrungen mit dem fertigen Spiel berichten. Geliefert wird das Spiel standesgemäß in einer schicken schwarzen Box, die neben der Disc in gewohnter Blu-Ray Hülle ein gefaltetes Stoffspielfeld, die brandneue „Playstation Eye“ Kamera samt Stativ, ein Starterdeck und einen so genannten Booster beinhaltet.

Ein Spaß für Technikfreaks!

Zeitlose und taktisch komplexe Fusion, aus klassischem Sammelkartenspiel und multimedialer Präsentation! Eines der Highlights des Jahres!FazitDas wohl interessanteste Objekt des Spielumfangs ist sicherlich die völlig neue Kamera, die gegenüber der alten EyeToy Cam deutlich aufgewertet wurde. Zunächst einmal wurde die Bilderfassung dank höherer Auflösung deutlich verbessert – dazu später mehr. Zudem verfügt das „Playtstation Eye“ über ein eingebautes Mikrofon, das bei Onlinespielen für die Sprachübertragung genutzt werden kann. Sony hat speziell dafür ein aufwändiges Verfahren entwickelt, mit dem störende Hintergrundgeräusche und sämtliche Tonwiedergaben, die von der Konsole selbst erzeugt werden, herausgefiltert werden.

Screenshot zu: Sony legt die Karten auf den Tisch: Der innovative Magic-Klon entpuppt sich als echtes Highlight.Das Spielfeld von The Eye of Judgment zeigt alle Kreaturen in schickem 3D!

Ein Nachteil der Kamera ist allerdings, dass sie lediglich über ein gut zwei Meter langes USB Verbindungskabel verfügt, dessen Länge ihr für den komfortablen Spielaufbau am Besten durch ein USB Verlängerungskabel erweitert. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten – zum einen muss das Verlängerungskabel USB 2.0 unterstützen, zum anderen sollte es nicht länger als 2,5 Meter sein, da sonst die kritische Kabellänge von maximal 5 Metern überschritten wird, was zu Übertragungsproblemen führen kann.

Wenige Handgriffe auf dem Weg ins Abenteuer!

Zur Spielvorbereitung zählt das Ausbreiten des Textilspielfeldes, das einen Spielplan von drei mal drei Feldern zeigt. Zur besseren Abtastung durch die Kamera empfiehlt es sich, die Knickfalten einmalig durch ausgiebiges Bügeln zu entfernen und das Spielfeld zukünftig zu rollen anstatt es zu falten.

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