Shinji Mikami, der Schöpfer von Resident Evil, bezeichnet Sequels zu Horror-Spielen als großes Problem. Denn wenn wenn man weitere Ableger zu einem Spiel entwickle, wissen die Spieler bereits, wie die Gegner aussehen. Und alleine dieses Wissen reiche aus, um ein Spiel weniger schreckhaft zu gestalten.

The Evil Within - Shinji Mikami: Sequels zu Horror-Spielen sind ein großes Problem

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Bedeutet das etwa, dass The Evil Within doch ein einmaliges Projekt bleibt?
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Laut Mikami würden die Entwickler schließlich mehr Action-Elemente einbringen, um so eine breitere Zielgruppe anzusprechen. Er aber wolle mit The Evil Within zu den Wurzeln des Survival-Horrors zurückkehren und die Furcht sowie das Gefühl der überwältigenden Furcht hervorrufen, wovon sich viele Spiele entfernt haben.

Das sei einer der Gründe, weshalb er The Evil Within entwickle. Er habe einfach Spaß daran, die Leute zu erschrecken. Darüber hinaus zeigt er sich enttäuscht darüber, dass Genres heutzutage so limitiert sind. Er wolle ein breiteres Spektrum an Spielen sehen - er liebe auch Indie-Spiele. Er geht davon aus, dass die Leute mit den niedrigen Budgets und großen Ideen vielleicht sogar neue Genres definieren können.

Denn Projekte mit einem großen Budget müssen sich häufig verkaufen, wodurch gerade neue Ideen zu riskant sind. Aber manchmal stehe hier auch das Ego des Schöpfers im Weg.

Erscheinen wird The Evil Within über Bethesda im nächsten Jahr für PC, Xbox 360, PlayStation 3 sowie Xbox One und PlayStation 4.

The Evil Within ist für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.