Für The Elder Scrolls 5: Skyrim hat die Gamebryo-Engine ausgesorgt, stattdessen setzt Bethesda auf ein intern entwickeltes Grafikgerüst namens Creation-Engine. Zwar fehlen noch hoch aufgelöste Screenshots und ein Trailer, um die Grafik in voller Pracht zu sehen, doch Creative-Director Todd Howard nennt die wesentlichen Verbesserungen.

The Elder Scrolls 5: Skyrim - Was die neue Engine zu bieten hat

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Die Drachen sollen sehr geschmeidig durch die Lüfte fliegen
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Dazu zählt etwa eine verbesserte Weitsicht, die auch in großer Entfernung noch viele Details aufweisen kann, sowie dynamischer Schneefall, der sich realistisch auf Bäumen, Felsen usw. niederlassen wird. Anders als noch im Vorgänger wirft jedes Objekt einen Schatten, und bei den Bäumen kommt nicht mehr die Speed-Tree-Technologie zum Einsatz. Es wurde ein eigenes System entwickelt, wodurch sich der Wind realistischer auf die einzelnen Äste auswirken soll.

Die Tagesabläufe der NPCs sind nun deutlich abwechslungsreicher, da es in den Städten mehr Aufgaben für sie gibt. Zudem wirken alle Animationen deutlich flüssiger und die Übergänge sind nahtlos, was der Behavior-Technologie von Havok zuzuschreiben ist. Auch die allgemeine Steuerung in Ego- oder Schulterperspektive soll davon profitieren.

Die Nahaufnahme eures Gesprächspartners bei Dialogen entfällt ebenfalls. Die gewählte Perspektive bleibt erhalten und ihr könnt euch frei umsehen. Euer Gegenüber wird zudem nicht regungslos dastehen, sondern geht seiner momentanen Tätigkeit weiter nach (ein Barkeeper putzt bspw. weiterhin seine Gläser).

Mit dem neuen „Radiant Story“-System kann Bethesda die Nebenaufgaben etwas zufälliger gestalten. Bekommt ihr etwa den Auftrag, eine Person zu ermorden, wird das Spiel auf Basis der Erlebnisse des Charakters entscheiden, wo es passieren soll und wer das auserwählte Ziel überhaupt ist. So kann es passieren, dass ihr einen guten Freund von euch ausschalten sollt.

Wer Auftraggeber tötet, kann mit etwas Glück die Quests vielleicht doch noch erledigen, wenn ein anderer NPC die Rolle übernimmt. Als Beispiel wird ein ermordeter Ladenbesitzer genannt, der anschließend von seiner Schwester ersetzt wird, die euch die vermeintlich verlorenengegangenen Quests wieder anbieten wird. Weiß sie allerdings, dass der Tod des Bruders auf eure Kappe geht, wird sie sich womöglich später an euch rächen.

Auch zufällige Begegnungen werden durch dieses System gesteuert. Manche davon führen zu Quests (wenn ihr z.B. auf einen NPC trefft), andere machen die Spielwelt lebendiger (ihr seht ein Rudel Wölfe gerade auf der Jagd).

Mehr zum Spiel erfahrt ihr auch in unserer aktuellen Vorschau.

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