In dieser Woche wird Bethesda den nächsten Patch für The Elder Scrolls 5: Skyrim veröffentlichten, nachdem der letzte nicht nur für die Behebung einiger Bugs sorgte, sondern auch neue mit sich brachte.

The Elder Scrolls 5: Skyrim - Obsidian: PS3-Probleme lassen sich nicht so schnell beheben

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Hilft am Ende alles nichts, kann vielleicht ein großer Hammer die Probleme endgültig beheben
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Gerade PS3-Spieler, die noch immer guter Hoffnung sind, dass ihr Spiel demnächst ohne Probleme laufen wird, sollten nicht ganz so optimistisch sein. Director Joshua Sawyer von Obsidian, der zuletzt an Fallout: New Vegas arbeitete, kennt sich nach eigenen Angaben mit der Skyrim-Engine aus (Was wird wohl Obsidian da mit der Engine Feines köcheln?).

Demnach liege das Problem nicht direkt bei der Engine, sondern eher an der PlayStation 3. Die sei nämlich viel zu unflexibel, was vor allem mit ihrem Speicher zusammenhänge.

Je länger man einen Charaktere spiele und je mehr man mit Objekten, NPCs und Co. interagiere, desto größer werden die Spielstände. Und je größer die werden, desto mehr Unterschiede der Objekte, NPCs und Co. werden in den Systemspeicher übertragen.

"Wie bei Fallout 3 auch, treten die Probleme bei Skyrim vermehrt auf der PlayStation 3 auf, da die Konsolen über einen einen getrennten Speicher verfügt. Die Xbox 360 hat einen vereinten Speicher mit einer Größe von 512 MB, der als Systemspeicher und Grafikspeicher verwendet werden kann", so Sawyer.

Weiter sagte er: "Bei der PlayStation 3 hingegen ist der Speicher jedoch in 256 MB für das System und 256 MB für die Grafik aufgeteilt. Beide haben zwar gleich viel Speicher, bei der PlayStation 3 ist dieser für einen Entwickler aber nicht so flexibel einsetzbar wie bei der Xbox 360."

Es geht also darum, wie die Engine Speicherungen vornimmt und während dem Spiel auf die Daten zugreift. Laut Sawyer würde es viel Zeit und auch Engagement erfordern, wenn man diese Prozesse verändern möchte. Mit einem problemlos laufenden Skyrim ist also in naher Zukunft nicht unbedingt zu rechnen.

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